Donnerstag, 1. August 2013

Rezension: Solange du da bist von Marc Levy

Inhalt:
Der Architekt Arthur möchte nach einem stressigen Tag nur noch eines: In der Badewanne entspannen. Doch plötzlich hört er Summen aus seinem Schrank. Er schaut nach und glaubt seinen Augen kaum: Eine junge Frau sitzt in seinem Schrank. Er hält das alles erst für einen Streich, vor allem als sie dann noch behauptet, der Geist einer Komapatientin zu sein. Doch irgendwann begreift er, dass er wirklich der Einzige ist, der sie sehen und hören kann. Und derjeniger, der ihr helfen muss...


Meinung:
Das Cover finde ich überhaupt nicht ansprechend, aber dafür gefällt mir der Titel sehr gut. Er passt irgendwie zu einem Liebesroman. Auch der Klappentext bzw der Inhalt hört sich interessant und auch irgendwie skurril an und hat mich deswegen auch neugierig gemacht.

Die Idee der Geschichte ist soweit ich weiß einmalig und wirklich interessant.

Der Einstieg in die Geschichte fällt mir wirklich gut, da sie sozusagen eine Rückblende ist, wie es dazu kam, dass Lauren im Koma liegt. Dann wird aus Arthurs Sicht berichtet, wie auch fast die ganze restliche Geschichte über. Ich kann jetzt nicht sagen, warum die Perspektive wechselt, aber das hat mich total verwirrt und ich habe es auch irgendwie als störend empfunden. Es hatte zwar schon Sinn für die Geschichte, aber dennoch habe ich mich damit schwer getan.
Das Ende fand ich dann wieder total schön, wenn auch anders als erwartet. Aber es hat mich begeistert, einfach weil es irgendwie ein offenes Ende ist.

Die Charaktere fand ich auch eher durchschnittlich. Von Lauren hat man zu wenig erfahren. Ich hätte mich über mehr Rückblenden aus ihrem früheren Leben gefreut. Arthur war zwar nett und ich konnte ihn verstehen, aber so richtig sympathisch war er mir nicht.

Der Schreibstil hat mir gefallen, da er an vielen Stellen wirklich schön war. Man konnte das Buch relativ zügig lesen, bis auf die Stellen mit dem Perspektivwechsel. Auch die Liebesgeschichte fand ich schön, weil sie anders war. Außerdem ging es nicht nur um die Liebe an sich, sondern auch um Erinnerungen, die Vergangenheit, die Liebe zum Leben..


Zitate:
"Das Glück erkennen, wenn es vor einem liegt, den Mut und die Entschlossenheit haben, es aufzuheben und in die Arme zu schließen... und es festzuhalten. Das ist die Intelligenz des Herzens. Verstand ohne Gefühl ist reine Logik und das ist nichts besonderes."

"Das Wagnis in der Liebe ist, die Schwächen des anderen ebenso zu lieben wie seine Stärken, beide gehören untrennbar zusammen."

"Wir alle haben unser kleines Universum. Damit zwei Menschen zueinander kommen, genügt es nicht, dass sie sich lieben, sie müssen auch zusammenpassen, und sie müssen sich im richtigen Moment begegnen."

"Mut ist, wenn sich einer im richtigen Augenblick für das Gute oder das Bessere entscheidet, ohne sich über die Konsequenzen Gedanken zu machen."


Fazit:
Ein schönes Buch mit einer schönen Liebesgeschichte, die einfach anders ist. Dennoch konnte es mich im Mittelteil nicht gänzlich überzeugen. Aber das lag mehr an mir, als an dem Buch. Sonst hätte es 4 Wolken bekommen.

1 Kommentar:

  1. Ach Süße, schade dass dir das Buch nicht so mega gut gefallen hat wie mir. Vielleicht würde es mir jetzt auch nicht mehr so gefallen ich habe es ja schon vor Jahren gelesen. ;)
    Als Buchblogger hat man ja doch eine andere Sicht auf Bücher.

    Liebst, Lotta

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