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Sonntag, 15. April 2018

Kurzrezensionen: "Das Nebelhaus" von Eric Berg & "Under Ground" von S.L Grey

Niemand weiß so genau, was damals vor zwei Jahren auf Hiddensee passierte. Deshalb macht Doro sich auf die Suche...

Allgemeine Infos:
Verlag: Blanvalet
Reihe: nein
Originaltitel: Das Nebelhaus
Erscheinungsdatum: 15.12.2014
Seitenzahl: 416
ISBN: 978-3-442-38403-7


Klappentext:
Seit Jahren haben die Studienfreunde Timo, Philipp, Yasmin und Leonie sich aus den Augen verloren. Als sie sich im Internet wiederbegegnen, verabreden sie sich für ein Wiedersehen auf Hiddensee. Doch das Treffen endet in einem grauenvollen Verbrechen: In einer stürmischen Septembernacht werden drei Menschen erschossen, eine Frau wird schwer verletzt und fällt ins Koma.
Zwei Jahre nach dem Massaker beginnt die Journalistin Doro Kagel, den Fall neu aufzurollen. Nach und nach kommt sie den tatsächlichen Geschehnissen jener Nacht auf die Spur und bald keimt in ihr ein schrecklicher Verdacht auf …

Meine Meinung:
Wer einen nervenaufreibenden, blutigen Thriller/Krimi sucht, ist hier falsch. Diese Geschichte hält eher ruhige Spannung bereit, die sich dafür konstant hält.
Zunächst lernen wir Doro kennen, die sozusagen die Hauptperson der aktuellen Erzählung ist. Denn sie ist Journalistin und möchte einen Artikel über das Geschehen schreiben und dabei mal eine andere Sichtweise beleuchten.
Parallel dazu sind wir hautnah dabei, was sich vor zwei Jahren auf Hiddensee abspielt. Aber nicht nur durch die Geschichte selbst, sondern auch durch Briefe der Personen oder Tagebucheinträge.
Dieses Zusammenspiel hat mir echt gut gefallen und hat mir nach und nach ein gutes Bild vermittelt. Zwischendurch rätselt man natürlich auch selbst mit, was wohl wirklich passiert ist und wer irgendwie Schuld hat. Und dann wieder folgen wir Doros Spuren und Vermutungen.
Insgesamt hat mir die Geschichte gut gefallen. Es war eine spannende Atmosphäre und generell hat mir Hiddensee als Schauplatz gut gefallen. Der Spannungsbogen und die Auflösung waren ebenfalls stimmig. Generell eher aber ein ruhiger, atmosphärischer Krimi der sich zwar um die Blutnacht dreht, aber sonst selbst eher mit wenig Blut auskommt. Er baut eher auf Geheimnissen und Geschichten auf.
Vielleicht ein Lesetipp für die kommenden warmen Tage oder den Urlaub, wenn man eher was leichtes spannendes sucht.

Um vor dem Virus in Sicherheit zu sein, haben sie sich in einem Luxusbunker einschließen lassen. Doch plötzlich ist jemand tot und der Türcode zum Öffnen damit verloren...

Allgemeine Infos:
Verlag: Heyne
Reihe: nein
Originaltitel: Under Ground
Erscheinungsdatum: 14.11.2016
Seitenzahl: 384
ISBN: 978-3-453-43810-1


Klappentext:
Ein tödliches Grippevirus grassiert in den USA. Während Chaos um sich greift, flieht eine Gruppe ganz unterschiedlicher Menschen in einen unterirdischen Luxusbunker – das Sanctum –, ihre eigene, sich selbst versorgende Welt. Doch schon bald befeuern Abschottung und Enge erste Spannungen unter den Bewohnern. Als der Erbauer des Bunkers tot aufgefunden wird, bricht Panik aus. Mit ihm ist der Code zum Öffnen der Türen verloren. Der Sauerstoff wird knapp. Die Wasservorräte schwinden. Der Kampf ums Überleben beginnt.


Meine Meinung:
Das Setting fand ich sehr interessant und für mich ein Grund, zu diesem Buch zu greifen. Immerhin hat mir "Silo" damals echt gut gefallen. Doch damit war es nur in der Grundidee zu vergleichen.
Wir lernen die verschiedenen Parteien kennen, die später im Under Ground wohnen wollen. Vorweg genommen, sie sind super unterschiedlich und da waren die Spannungen und Konflikte eigentlich schon vorprogrammiert.
Genau wegen der Vielzahl der Personen brauchte ich zunächst ein paar Kapitel, um jeden kennen zu lernen und ihnen ihre Eigenschaften zuordnen zu können.
Insgesamt war es eher ein kurzweiliger Thriller. Wobei ich Thriller irgendwie den falschen Begriff finde. Zumindest nicht im klassischen Sinne mit der Ermittlung und allem. Denn wir sind jederzeit hautnah dabei und wissen fast alles, was passiert und die anderen Charaktere wissen das auch.
Besonders zum Ende hin ist viel passiert. Aber es war spannend und überschlug sich ein bisschen. Die Situation hat sich immer weiter zugespitzt, es passieren Dinge, auf die alles hinauslaufen musste und Unvorhergesehenes.
Aber vor allem ging es mir am Ende irgendwie zu glatt oder zu schnell. Ich kann es gar nicht genau erklären, aber irgendwas hat mir da gefehlt.
Trotzdem habe ich "Under Ground" gerne gelesen und für die paar Stunden war es auch spannend und ich konnte mitfiebern. Aber für mich war es eher etwas kurzweiliges für ein oder zwei Nachmittage.

Wer "Under Ground" schon kennt und mehr in diesem Bunker Szenario lesen möchte, dem lege ich an dieser Stelle "Silo" sehr ans Herz!

Sonntag, 16. Juli 2017

Rezension: "Der Fluss - Deine letzte Hoffnung" von Josh Malerman

Schließt eure Augen, hat Malorie ihren Kindern von Anfang an eingebläut. Denn draußen lauert etwas Schreckliches, dass einen in den Wahnsinn und in den Tod treibt...

Allgemeine Infos:
Verlag: Blanvalet
Reihe: nein
Originaltitel: Bird Box
Erscheinungsdatum: 18.07.2016
Seitenzahl: 320
ISBN: 9783734103162


Klappentext:
Ich sehe was, das du nicht siehst – und es ist tödlich ...
Malorie ist hochschwanger, als immer mehr Menschen auf der Welt von einem schrecklichen Wahnsinn befallen werden und sterben. Gleichzeitig häufen sich die Meldungen von etwas Unheimlichem, dessen bloßer Anblick die Raserei auslösen soll. Schon bald herrscht überall gespenstische Ruhe. Die wenigen Überlebenden haben sich in kleinen versprengten Gruppen zusammengefunden und verbarrikadieren sich in ihren Häusern. Malorie versucht alles, um die Menschen, die sie liebt, zu beschützen – in einer Welt, die von Hausmauern und verdunkelten Fenstern begrenzt wird. Und in der man den Tod erblickt, sobald man nur die Augen öffnet …


Meinung zu...

...Cover, Titel, Klappentext & Lesegrund:
Ich habe das Buch noch in der alten Ausgabe mit dem Titel "Bird Box - Schließe deine Augen" mit einem anderen Cover, was mir persönlich in der Kombination besser gefällt. Trotzdem ist der neue Titel inklusive Cover nicht gänzlich schlecht, sondern auch inhaltlich passend. Der Klappentext ist immerhin gleich geblieben und der gefällt mir echt gut und macht einfach Lust auf die Geschichte.
Über zwei Jahren lag es jetzt auf meinem SuB, aber endlich habe ich es gelesen, nach vielen positiven Meinungen dazu.

...Grundidee & Verlauf:
Die Geschichte beginnt an einem scheinbar normalen Tag in Malories Leben. Sie denkt über ihr Leben nach und über die Umstände, in denen ihre Kinder Tag für Tag aufwachsen, und ob sie es heute endlich wagen soll. Aber man merkt ihr auch ihre Angst und die Unsicherheit an, ob sie es wirklich schaffen können. Denn sie möchte mit ihren Kindern fliehen.
Zudem gibt es eine weitere Zeitebene, nämlich als Malorie vor ca 5 Jahren mit ihrer Schwester zusammen zog und die ersten Berichte über seltsame Morde und Wahnsinn in den Medien kamen. Zunächst belächelt und skeptisch betrachtet, wurde die Situation immer ernster und die Angst und Unsicherheit greifbarer.
Das hat mir super gefallen, dass wir direkt zu den Anfängen dabei sind und Malories Geschichte von damals bis jetzt erfahren und zusätzlich auch ihre jetzige Flucht. Damit hat sich der Kreis geschlossen, der Leser erfährt die kompletten Umstände und dazu noch, wie viel einfach hinter dem Ganzen steckt.
Malorie ist eine super starke Protagonistin. Man merkt wie die äußeren Umstände sie verändert haben, sie stärker gemacht haben. Zunächst denkt man, dass sie gefühlskalt zu ihren Kindern sei, aber wenn man sie besser kennt, merkt man, dass es nötig ist. Dass sie sie mit aller Macht beschützen möchte, was man in Anbetracht ihrer Erfahrungen nur zu gut verstehen kann. Ich habe großen Respekt vor ihr und fand sie als Person auch sehr faszinierend.
Das Ende war stark. Sehr intensiv, irgendwie auch beängstigend und erleichtern zugleich. Ein toller Abschluss für diese ungewöhnliche, düstere Geschichte. Trotzdem haben mir ein paar Seiten an Erklärung gefehlt, denn es ist zudem auch ein offenes Ende.

...Schreibstil:
Der Autor schafft es auf eine ganz besondere Art und Weise, die Atmosphäre perfekt rüber zu bringen. Wie es ist, nicht zu wissen, was außerhalb des Hauses auf einen wartet, was einen genau tötet und nicht zu wissen, ob man es schafft und wie lange noch. Damit baut er eine ganz besondere Spannung auf, die sich das ganze Buch über hält und immer intensiver wird. 

Fazit:
Dieses Buch bekommt einfach direkt eine Leseempfehlung von mir! Die Atmosphäre war der Wahnsinn und ist super rüber gekommen. Auch wenn mir am Ende noch ein paar Seiten Erklärung gefehlt haben, war es einfach nur spannend, düster, geheimnisvoll und einmalig.

Mittwoch, 29. März 2017

Kurzrezension: "Wenn ich bleibe" von Gayle Forman

Mia steht vor der Entscheidung, ihren Traum von der Musik zu folgen, oder bei ihrer Familie und ihrem Freund zu bleiben. Doch dann kommt alles anders und sie steht schließlich vor einer gänzlich anderen Entscheidung... 

Allgemeine Infos:
Verlag: Blanvalet
Reihe: Teil 1 von 2
Originaltitel: If I stay
Erscheinungsdatum: 18.08.2014
Seitenzahl: 304
ISBN: 9783442384044


Klappentext:
Mia muss sich entscheiden: Soll sie bei ihrem Freund Adam und ihrer Familie bleiben – oder ihrer großen Liebe zur klassischen Musik folgen und mit ihrem Cello nach New York gehen? Was, wenn sie Adam dadurch verliert? Und dann ist von einer Sekunde auf die andere nichts mehr, wie es war: Auf eisglatter Fahrbahn rast ein Lkw in das Auto, in dem Mia sitzt. Mit ihrer Familie. Sie verliert alles und steht schließlich vor der einzigen Entscheidung des Lebens: Bleiben oder gehen? Lieben oder sterben?

Meine Meinung:
Lange lag es bei mir auf dem SUB und endlich habe ich es gelesen. Doch leider habe ich mir glaube ich zu viel von der Geschichte erhofft.
Die Idee an sich fand ich eigentlich ganz interessant und auch die ganze Verbindung zur Musik war mal was anderes. Vor allem nicht nur zur klassischen Musik, sondern auch durch Adam zur Rockmusik.
Mia war mir super sympathisch, ich mochte sie einfach direkt von Anfang an. Ihre ganze Art und Weise fand ich einfach toll. Aber mit Adam bin ich stellenweise nicht ganz warm geworden. Er war zwar nett, aber ich konnte mich nicht so gänzlich in ihn verlieben, wie es Mia konnte.
Aber irgendwie war der Schreibstil gar nicht so schön, wie ich es von anderen ihrer Bücher kannte. Ich kann auch gar nicht mal so genau sagen, was mir gefehlt hat. Denn es war echt gut erzählt. Ich mochte den Wechsel zwischen der jetzigen Situation und den vielen Rückblenden zu früher und wie alles begann zwischen Mia und Adam.
Das Ende war zwar relativ offen, aber mir hat es gut gefallen. Es muss nicht immer ein ganzes geschlossenes Ende geben, denn so war es genau richtig für die Geschichte!
Insgesamt eine schöne, solide Liebesgeschichte, die stark in der Musik verankert ist. Einfach mal etwas anderes, was sich gut lesen lässt.

Montag, 22. August 2016

Kurzrezensionen: "Wo bist du?" von Marc Levy & "Lauren, vermisst" von Sophie McKenzie

Susan und Philip lieben sich, bis Susan sich entschließt, nach Honduras zu gehen und Philip zurück zu lassen. Nach vielen Jahren voller Briefe steht plötzlich Susans Tochter vor seiner Tür. Doch wo ist Susan?

Allgemeine Infos:
Verlag: Blanvalet
Reihe: nein
Originaltitel: Où es-tu?
Erscheinungsdatum: 19.08.2013
Seitenzahl: 304
ISBN: 9783442381661


Klappentext:
Als Jugendliche schworen sich Philip und Susan ewige Liebe. Doch das Leben hatte andere Pläne mit ihnen. Während die abenteuerlustige Susan als Entwicklungshelferin nach Honduras fliegt, wartet der ruhige Philip in New York auf sie. Vom Leben des anderen kennen sie nur das, was sie sich in ihren zahlreichen Briefen schreiben.
So vergeht Jahr für Jahr. Bis eines Tages ein kleines Mädchen vor Philips Tür steht: Susans Tochter. Aber wo ist Susan? Nun ist es an Philip, sein Versprechen von einst zu halten: Immer für sie da zu sein und für sie sogar bis ans Ende der Welt zu gehen …

Meine Meinung:
Die bisherigen Bücher von Marc Levy konnten mich bis auf eine Ausnahme absolut begeistern, weil er so einen tollen Schreibstil hat und immer so viel hinter der eigentlichen Geschichte verborgen ist. Mit diesen Erwartungen ging ich an diese Liebesgeschichte und wurde leider enttäuscht. Den Schreibstil fand ich zäh. Zumindest in den Briefen. Die eigentlichen Geschehnisse von Susan und Philip, sie sich live erlebt haben, ließen sich recht gut lesen, aber hatten auch nicht diese Tiefe, wie ich sie kannte.
Klar es gab auch schöne Teile der Geschichte, vor allem als Susans Tochter dann bei Philip war, sich nach und nach eingelebt hat und ihrer Mutter nacheiferte. Wie sich Philips Familie an sie gewöhnt hat und so. Das war echt schön. Aber sonst war die Geschichte eher durchschnittlich und nicht sonderlich interessant. Außerdem fand ich Susan zwischenzeitlich von ihrer Art her anstrengend, wie sei mit Philip umgegangen ist und wie stur und egoistisch sie zwischendurch war. Dadurch wirkte die Liebesgeschichte irgendwie auch nur sehr einseitig und gar nicht so romantisch und gefühlvoll. Auf der anderen Seite habe ich sie natürlich für das bewundert, was sie macht und warum sie nach Honduras gegangen ist.
Dieses Geschichte lässt mich einfach sehr zwiegespalten und enttäuscht zurück. Ich hatte einfach was anderes erwartet, als es letztendlich war. Das können leider auch die guten und schönen Stellen nicht gänzlich ausgleichen, dafür bin ich leider von Marc Levy Schöneres gewohnt.


Lauren soll einen Aufsatz schreiben 'Wer bin ich?' Diese Frage beschäftigt sie, denn sie ist adoptiert und möchte Antworten, die ihre Eltern ihr nicht geben. Doch kann es sein, dass ihre Vermutung stimmt und sie damals wirklich entführt wurde?

Allgemeine Infos:
Verlag: Bastei Lübbe
Reihe: nein
Originaltitel: Girl, missing
Erscheinungsdatum: 17.05.2013
Seitenzahl: 286
ISBN: 9783414823434


Klappentext:
Lauren ist vierzehn – und sie ist adoptiert. Sie möchte mehr über ihre Herkunft erfahren, das Problem ist nur, dass ihre Eltern ihr nichts darüber erzählen. Doch dann stößt sie im Internet auf den Bericht über ein kleines Mädchen, das zwei Monate, bevor Lauren in London adoptiert wurde, als vermisst gemeldet wurde. Die Ähnlichkeit zu den Bildern in Laurens eigenem Fotoalbum ist verblüffend. Kann es sein, dass Lauren als kleines Mädchen entführt wurde?

Meine Meinung:
Dieses Buch lag wirklich lange auf meinem SUB doch nun hatte ich irgendwie Lust auf etwas Kurzes und war gespannt auf die Geschichte. Sie beginnt, wie oben erwähnt, mit dem Aufsatz und Laurens Vermutung.
Mir persönlich verrät der Klappentext ja schon zu viel und zusammen mit den ersten drei Kapiteln kann man sich schon fast die komplette Geschichte denken. Das stimmte zum Teil auch, denn viel war dann wirklich so, wie ich es mir dachte. Doch dann wurde es tatsächlich noch spannend und es kam zu unerwarteten Wendungen, die ich so vorher nicht gedacht hätte. Es steckte einfach noch mehr hinter der Geschichte. Gut, ob das nun so realistisch war, bleibt eine andere Frage. Ich kann mir schon vorstellen, dass es gerade in Amerika so vorkommen kann und viel gemauschelt wird.
Insgesamt eine interessante Geschichte eines adoptierten Mädchens, dass mehr über ihre Vergangenheit raus finden möchte, aber nicht freiwillig Antworten bekommt. Ein kurzweiliges, spannendes Lesevergnügen mit einer kleinen schönen Liebesgeschichte dabei.

Freitag, 7. August 2015

Rezension: "Über uns der Himmel" von Kirstin Harmel

Sie verliert ihren Mann am 11. September. 13 Jahre später hat sie noch immer mit diesem Verlust zu kämpfen, aber langsam kommt sie wieder im Leben an.

Allgemeine Infos:
Verlag: Blanvalet
Reihe: nein
Originaltitel: The Life Intended
Erscheinungsdatum: 16.03.2015
Seitenzahl: 448
ISBN: 9783442383337


Klappentext:
Als die Welt zerbrach, blieb ihre Liebe …
Die junge Kate Waithman lebt mit ihrer großen Liebe Patrick in Manhattan. Eines Morgens geht sie am Hudson River joggen, als plötzlich ein Flugzeug den Himmel durchbricht. Momente später ist das World Trade Center in Rauch gehüllt. Es ist das Gebäude, in dem Patrick arbeitet ...

Dreizehn Jahre später fühlt sich Kate endlich bereit, ihr Herz wieder zu öffnen. Doch dann hat sie einen Traum, der realer scheint als alles, was sie umgibt – von dem Leben, das sie mit Patrick gehabt haben könnte. Während sie versucht, an der Vergangenheit festzuhalten, beginnt Kate zu ahnen, dass es für sie einen zweiten Weg zum Glück geben könnte ...

"Ich meine, eine Tragödie verändert dich, oder? Als er starb, da entstand eine Lücke in meinem Leben, und ich glaube, jedes Mal, wenn eine Lücke entsteht, wird sie von irgendetwas ausgefüllt, dass dich anders macht, als du vorher warst. Es verändert den Lauf deines Lebens." 
(Seite 242)

Meinung zu...

...Cover, Titel, Klappentext, Gestaltung:
Das Cover erinnert total an ihr erstes Buch und hat so den perfekten Wiedererkennungswert. Der Titel ist auch total schön gewählt und hat zur Geschichte gepasst. Der Klappentext hat mich richtig neugierig auf das Buch gemacht und ich musste es unbedingt lesen.

...Grundidee & Verlauf:
Die Geschichte beginnt mit den letzten Stunden, die Kate und Patrick zusammen haben. Leider streiten sie und dann passiert die Katastrophe, ein Flugzeug fliegt in den Nordturm, in dem Patrick arbeitet und für Kate zerbricht eine Welt. Ein total fesselnder Einstieg, der mich tief berührt hat.
Die Idee hat mir super gefallen. Mit dem Hintergrund des 11. September war es mal etwas anderes und dazu kam eine Geschichte über die Liebe und das Leben, über Verlust und Vertrauen.
Dreizehn Jahre nach der Katastrophe und dem Verlust, versucht Kate sich wieder zu binden und jemandem zu vertrauen. Dabei stößt sie jedoch an ihre Grenzen und ihr Schmerz ist größer denn je. Dann passiert etwas mit Kate und verändert sie. Lasst euch überraschen, was es ist, aber mich hat es total überrascht und wunderschön, wenn auch leicht skurril, aber genau passend.
Sehr interessant war, dass Kate Musiktherapeutin war und sich im Verlauf für Gebärdensprache interessiert hat. Beides sehr ungewöhnliche Themen, die ich aber richtig interessant und spannend fand, die einfach so gut in die Geschichte eingearbeitet waren.
Die Geschichte hatte von Anfang bis Ende so einen unglaublichen Sog, dass ich es wirklich ungern zur Seite gelegt habe. Es gab so viele kleine und große Wendungen und Überraschungen, sodass es wirklich nie langweilig wurde.
Das Ende war so wunderschön und irgendwie auch aufreibend und dramatisch. Aber genau passend zur Geschichte!

...Schreibstil:
Schon bei ihrem ersten Buch hat mir Kristin Harmels Schreibstil total gut gefallen. Man kann einfach super in die Geschichte abtauchen und die ganze Atmosphäre wird vermittelt, man fühlt sich einfach als wäre man mitten drin. Ich war bei allem hautnah dabei und habe mit Kate alles durch litten.


Fazit:
So ein tolles Buch, wie ich es schon lange nicht mehr gelesen habe! Eine interessante Idee, eine wunderschöne Liebesgeschichte und ganz viel Dramatik und Gefühl. Ungewöhnliche Nebenthemen verbunden mit einer tragischen Katastrophe - dem 11. September. Viele Wendungen und Überraschungen, die mich total gefesselt haben.
Ich empfehle dieses Buch jedem, der eine Geschichte über das Leben, die Liebe und den Verlust, aber auch über Vertrauen sucht. Außerdem spielen die Themen 11. September, Musiktherapie und Gebärdensprache eine Rolle. So eine wunderschöne Geschichte, genau so toll wie der Vorgänger "Wenn am Himmel Sterne stehen" und doch ganz anders.

Samstag, 25. Juli 2015

Rezension: "Die Rosenfrauen" von Cristina Caboni

Sie hat eine besondere Nase und den Wunsch, eines Tages das perfekte Parfüm zu krieren und ihre Vergangenheit führt sie auf den richtigen Weg. Dabei begegnet ihr noch die große Liebe und dann kommt das Leben...

Allgemeine Infos:
Verlag: Blanvalet
Reihe: nein
Originaltitel: Il sentiero die profumi
Erscheinungsdatum: 23.06.2015
Seitenzahl: 453
ISBN: 9783734100338


Klappentext:
Ein Parfüm ist wie ein Versprechen ...
Elena Rossini hat ein besonderes Talent für Düfte, denn sie stammt aus einer Familie begnadeter Parfümeurinnen. Lange hat sie sich dagegen gesträubt, die Tradition fortzusetzen. Doch als Elenas Leben plötzlich zerbricht, beschließt sie kurzerhand, sich ihrem Schicksal zu stellen: Sie will herausfinden, was sich hinter dem »perfekten Parfüm« verbirgt, das eine ihrer Ahninnen entdeckt haben soll. Die Suche danach führt Elena in die Toskana und die Provence, in die Vergangenheit ihrer Familie, vor allem aber zu sich selbst – und zur Liebe ...


Meinung zu...

...Cover, Titel, Klappentext, Gestaltung:
Das Cover passt sehr schön zum Sommer und später auch zum Inhalt. Der Titel klingt zwar ganz schön, hat für mich aber nicht so viel Sinn gemacht. Der Klappentext hingegen klingt ganz interessant.

...Grundidee & Verlauf:
Die Geschichte beginnt mit einem Ausschnitt der Vergangenheit von Elena, in dem ihre Oma sie die Kunst der Parfümerie näher bringen will und sie sogar etwas dazu zwingt. Dann springt die Handlung in die aktuelle Zeit und ihre jetzige Situation. Ihre Trennung ist durch und sie weiß momentan nicht so richtig, was sie mit sich anfangen soll. Irgendwie war ich von der Handlung fasziniert wegen dem Parfümhintergrund und weil das Ganze in Florenz spielte und ich mir das so gut vorstellen konnte.
Die Idee war wirklich schön. Es ging rund um die Parfümherstellung und die Geheimnisse dahinter, außerdem um ein Kindheitstrauma, einen großen Traum und die Liebe.
Manchmal hat mich die Geschichte etwas an eine moderne Form von „Das Parfüm“ erinnert, einfach weil das Thema so im Mittelpunkt stand. Aber doch konnte man das gar nicht damit vergleichen, es war ganz anders und wesentlich moderner und nicht ganz so verkorkst.
An jedem Kapitelanfang gab es eine kurze Beschreibung zu einer Duftnote und im Anhang noch einmal ein Lexikon. Das Thema war einfach richtig gut mit der Geschichte verknüpft und spielte eine zentrale Rolle.
Leider fehlte der Geschichte an manchen Stellen etwas an Tempo. Ein paar Szenen weniger hätten gut getan.
Dafür war das Ende wiederum recht schön, auch wenn etwas etwas vorhersehbar war. Aber das war nicht so schlimm.

...Schreibstil:
Der Schreibstil war ganz nett und passend. Nicht unbedingt was besonderes, aber dafür leicht zu lesen. Also genau das passende für den Sommer.


Fazit:
Eine schöne Geschichte für den Sommer! Parfüm, Italien & Frankreich, Träume und Liebe sind die vorherrschenden Themen. Das Buch lässt sich sehr leicht lesen und entführt den Leser auf eine Reise durch die Welt der Parfümherstellung und den Sommer, aber auch durch das alltägliche Leben mit allen Höhen und Tiefen. Auch wenn es etwas vorhersehbar ist und es ein paar Hänger gab, war es ganz schön.
Ich empfehle dieses Buch jedem, der eine schöne Geschichte für den Sommer sucht. Außerdem etwas für jeden, der sich für Parfüm interessiert oder der eine Liebesgeschichte sucht. Eben ein schönes Sommerbuch!

Dienstag, 14. Juli 2015

Rezension: "Girl on the Train" von Paula Hawkins

Jeden Tag hält der Zug genau an diesem Haus und jeden Tag sieht Rachel das idyllische Leben von Megan und Scott. Bis Megan verschwindet und Rachel sich nicht mehr erinnern kann, was in der Nacht passierte, aber sie war da...

Allgemeine Infos:
Verlag: Blanvalet
Reihe: nein
Originaltitel: The Girl on the Train
Erscheinungsdatum: 15.06.2015
Seitenzahl: 446
ISBN: 9783764505226


Klappentext:
Jeden Morgen pendelt Rachel mit dem Zug in die Stadt, und jeden Morgen hält der Zug an der gleichen Stelle auf der Strecke an. Rachel blickt in die Gärten der umliegenden Häuser, beobachtet ihre Bewohner. Oft sieht sie ein junges Paar: Jess und Jason nennt Rachel die beiden. Sie führen – wie es scheint – ein perfektes Leben. Ein Leben, wie Rachel es sich wünscht.

Eines Tages beobachtet sie etwas Schockierendes. Kurz darauf liest sie in der Zeitung vom Verschwinden einer Frau – daneben ein Foto von »Jess«. Rachel meldet ihre Beobachtung der Polizei und verstrickt sich damit unentrinnbar in die folgenden Ereignisse ...

"Die Löcher in deinem Leben lassen sich nicht kitten. Man muss darum herum wachsen wie Bäume um Beton; man muss sich durch die Ritzen zwängen. All das weiß ich, aber ich spreche es nicht aus, nicht jetzt." (Seite 138)

Meinung zu...

...Cover, Titel, Klappentext, Gestaltung:
Das Cover passt total gut. Es sieht aus, als würde ein schwarzer Zug vorbei fahren, weswegen die Schrift etwas verwischt ist. Der Titel passt auch total gut und macht neugierig. Dazu der geniale Klappentext, der mich absolut neugierig gemacht hat.

...Grundidee & Verlauf:
Die Geschichte beginnt mit einem gewöhnlichen Morgen, an dem Rachel im Zug sitzt und er an der gewöhnlichen Stelle hält, an der Rachel auf die Häuserreihe blicken kann, in dem Jess und Jason wohnen. Manchmal kann sie die Beiden beobachten und denkt sich ein Leben zu den Beiden aus. Ehrlich gesagt hatte ich mit dem Anfang etwas Probleme. Es erschien mir so nüchtern und berichtartig, aber nicht so spannend und fesselnd, wie ich dachte. Trotzdem habe ich weiter gelesen und es hat sich gelohnt.
Die Idee war wirklich spannend. Alles hing irgendwie zusammen und erst am Ende wurde es wirklich klar. So lange habe ich beim Lesen im Dunkeln getappt, was passiert ist und wie alles zusammenhängt.
Dazu kamen die außergewöhnlichen, düsteren Charaktere die super in die Geschichte gepasst haben und dem Ganzen noch mal eine andere Betonung gegeben haben.
Das Ende war absolut spannend und konnte mich noch einmal richtig mitreißen. Alle Schnüre liefen zusammen, das ganze Grauen wurde offen gelegt und ich war total begeistert von diesem Abschluss.

...Schreibstil:
Der Schreibstil war anfangs etwas gewöhnungsbedürftig. Es wirkte alles sehr berichtartig und nicht so flüssig und spannend wie erhofft. Aber das kam glücklicherweise im Laufe der Geschichte dann doch noch und ich wurde von der Geschichte wirklich mitgerissen. Die verschiedenen Perspektiven waren gut gewählt, auch wenn ich anfangs noch etwas skeptisch war.

...Charaktere:
Rachel ist schon mal eine ziemlich ungewöhnliche Protagonistin. Sie ist depressiv, hat ein Alkoholproblem und ist arbeitslos. Dennoch fährt sie jeden Tag Zug und versetzt sich in das Leben von "Jess" und "Jason", wie perfekt es ist und träumt davon, dass ihres auch wieder so wäre. Denn damals war es das mal. Es war schon sehr krass, ihre Gedanken und Gefühle mitzuerleben und sie tat mir wirklich total leid.
"Jess" heißt eigentlich Megan und hat ebenfalls kein so glückliches Leben. Ihre Vergangenheit belastet sie und mit "Jason" läuft es auch nicht immer so gut.
"Jason" heißt eigentlich Scott und war mir etwas suspekt. Ich kann nicht genau sagen, warum, aber etwas komisch war er schon.
Insgesamt fand ich die Charaktere echt super, einfach mal ganz anders und sehr düster dargestellt, eben nicht wie in normalen Thrillern.


Fazit:
Ein spannender Thriller der etwas anderen Art! Der Anfang verlief ein wenig schleppend und anders als erwartet, aber dann war es super spannend. Einmalige total düstere Charaktere, die es alle nicht leicht haben, die Idee, die mich überzeugt hat, und das grandiose Ende, bei dem die Lösung kam, zu der ich vorher keine einzige Vermutung hatte.
Es ist als würde man in einen Regionalexpress einsteigen und später in einem ICE enden!
Ich empfehle dieses Buch jedem, der gerne Thriller liest oder aber spannende Bücher, die nicht all zu blutig, dafür aber absolut spannend und fesselnd.

Freitag, 24. April 2015

Rezension: "Sieben Tage für die Ewigkeit" von Marc Levy

Eine Geschichte über Engelchen und Teufelchen auf Erde, die das Schicksal der Welt entscheiden sollen...


Allgemeine Infos:
Verlag: Blanvalet
Reihe: nein
Originaltitel: Sept jours pour une éternité
Erscheinungsdatum: 21.01.2013
Seitenzahl: 283
ISBN: 9783442380619


Klappentext:
Lucas ist unwiderstehlich, verführerisch und gerissen, Zofia überirdisch schön und sanftmütig. Sie sind so verschieden, dass nur das Schicksal sie zueinander führen konnte. Oder Gott und Satan, die ein für alle Mal klären wollten, wer von ihnen das Sagen auf Erden hat. Sieben Tage haben sie Engel und Teufel gegeben, um die Menschheit zu bekehren und den Streit für alle Ewigkeit beizulegen, doch sie hatten nicht damit gerechnet, dass Lucas und Zofia sich begegnen und ineinander verlieben würden …


"Es ist die schönste Sache, die ich erfunden habe! Die Liebe ist ein Stückchen Hoffnung, die ständige Erneuerung der Welt, der Weg ins gelobte Land. Ich habe den Unterschied geschaffen, damit die Menschheit ihre Intelligenz entwickelt: Eine homogene Welt wäre zum Sterben traurig gewesen! Und für denjenigen, der es verstanden hat, zu lieben und geliebt zu werden, ist der Tod nur ein Augenblick des Lebens." (Seite 166)

"Es ist unwichtig, ob ihr das seid, für was ich euch halte. Ehe ich dich, Zofia, getroffen habe, dachte ich, das wahre Glück auf Erden käme nur in schlechten Büchern vor, die man offenbar eben daran erkennt. Aber du hast mir eines Tages gesagt, dass selbst der Schlechteste unter uns irgendwo versteckte Flügel hat und dass man ihm, statt ihn zu verurteilen, helfen muss, sie zu entfalten." (Seite 218)

"Du wolltest wissen, ob der Bachert nur eine schöne Geschichte ist. Ich sage dir jetzt die Wahrheit. Es ist an jedem von uns, seine Geschichte wahr werden zu lassen. Verzichte nicht auf dein Leben, sondern kämpfe darum." (Seite 250)


Meinung zu...

...Cover, Titel, Klappentext, Gestaltung:
Das Cover ist irgendwie ganz nett, aber für mich nicht so unglaublich passend. Der Titel hingegen passt total gut und gibt dem Buch eine gewisse Struktur. Der Klappentext klingt vielversprechend und hat mich neugierig auf die Geschichte gemacht.

...Grundidee & Verlauf:
Die Geschichte mit Lucas, wie er plötzlich aus seinem Hotel auscheckt und durch die Straßen geht und Unheil passiert, was er geahnt aber nicht verhindert hat. Dann wechselt die Perspektive zu Zofia und ihrem Arbeitsplatz am Pier, wo sie die Sicherheitsbeauftrage ist und dafür sorgt, dass die Richtlinien eingehalten werden. Irgendwie wusste ich nicht wirklich, was ich von der Geschichte halten sollte und wie das alles zusammen passt, aber ich habe weiter gelesen.
Die Idee an sich fand ich irgendwie total interessant, auch wenn ich nicht so der religiöse Typ bin. Aber die Vorstellung, dass Gott und Teufel tatsächlich existieren und ihre jeweiligen Mitarbeiter unter uns leben und scheinbar ganz normale Menschen sind, und irgendwie auch wieder nicht, fand ich interessant. Und dann kommt dieser Auftrag für Zofia und Lucas und das Ganze bekommt nicht nur für sie sondern auch für den Leser eine neue Dimension und irgendwie eine Erklärung.
Durch den Klappentext konnte man auf eine Liebesgeschichte zwischen den Beiden hoffen. Bis die so wirklich kam, hat es aber irgendwie gedauert. Klar braucht sowas lange zum Entwickeln, aber vorher war mir zu viel hin und her und zu vieles, was man hätte kürzer fassen können.
Auch zu dem eigentlich Auftrag kam nicht wirklich was. Das blieb alles irgendwie etwas schwammig, was die Beiden machen sollten und teilweise haben sie nur in den Tag hinein gelebt. Erst relativ spät war klar, worum es ging, was sozusagen der Auftrag war.
Stellenweise gab es immer wieder wunderschöne Passagen, auf die ich bei Marc Levy einfach immer hoffe. Worte die mich verzaubern, Charaktere die mich überraschen, Momente die mich zum Weinen bringen. Aber leider waren die dieses Mal recht selten.
Das Ende war mir dann irgendwie zu glatt. Vorher noch große Aufregung und Dramatik und dann war auf einmal alles gut. Klar irgendwie schön und das war auch zu erwarten, aber irgendwie fehlte mir da was. Soll das wirklich der große Auftrag gewesen sein, der die Welt verändert?

...Schreibstil:
Normalerweise mag ich den Schreibstil von Marc Levy sehr gerne. Irgendwie hat er immer etwas poetisches und leicht geheimnisvolles an sich, kann aber auch sehr bildlich und zauberhaft sein. Doch dieses Mal hatte ich stellenweise ziemliche Probleme und es hat mich fast schon gelangweilt, besonders wenn es um Lucas und seinen Job ging. Das war so unglaublich kompliziert, dass ich es nur überflogen habe. Andererseits konnte man die Passagen über Zofia so wahnsinnig gut lesen, dass die Seiten nur so verflogen sind. Im späteren Verlauf ist der Schreibstil deutlich besser geworden und hat mich an die vorherigen Bücher von ihm erinnert. Einfach dieses Schöne und Zauberhafte, teilweise nicht wirkliche.

...Charaktere:
Lucas war mir ab der ersten Seite unsympathisch. Er wirkte total arrogant und gleichgültig auf mich. Doch nach einigen Seiten wurde auch klar warum und man konnte sein Verhalten durchaus nachvollziehen. Zwar mochte ich ihn nicht gleich auf Anhieb lieber, aber ich habe mich mit ihm arrangiert. Dafür hat er eine gute Entwicklung durch gemacht, sodass ich ihn nachher sogar sympathisch fand.
Zofia hingegen mochte ich von der ersten Seite an. Sie wirkte aufgeschlossen und besorgt. Sie kümmert sich um alle und kommt auch scheinbar mit jedem klar. Auch sie hat sich im Laufe der Geschichte entwickelt und ich habe sie noch mehr in mein Herz geschlossen.
Ich fand die Charaktere sehr gut dargestellt, der Kontrast zwischen Lucas und Zofia, wie unterschiedliche ihr Denken und Handeln ist. Aber auch die restlichen Personen waren liebenswürdig beschrieben. Sir mit seinem speziellen Hobby und Reine mit ihrer Fürsorge und Liebenswürdigkeit und ihrer ganz eigenen Art.


Fazit:
Ich weiß nicht wirklich, was ich sagen soll. Die Idee hat mir total gut gefallen und war echt interessant, so wie man das von Marc Levy kennt - etwas zauberhaft und realitätsfern. Aber leider war die Umsetzung nicht so toll, wie erwartet. Es fehlte mir irgendwie zwischendurch der rote Faden und die Dramatik, immerhin ging es um das Schicksal der Welt. Die Liebesgeschichte war dann auch nicht so wunderschön, wie erhofft, sondern hat recht lange auf sich warten lassen. Der Schreibstil war zwar zauberhaft, aber teilweise auch etwas kompliziert, vor allem wenn es aus Lucas Sicht war. Dafür waren die Charaktere toll dargestellt, besonders auch der Unterschied zwischen Lucas und Zofia. Das Ende hingegen verlief mir wieder zu glatt, dabei war es kurz vorher noch so dramatisch.
Ich empfehle dieses Buch jedem, der mit Marc Levy anfangen möchte. Jedem, der eine zauberhafte etwas realitätsferne Geschichte sucht, oder jedem, der etwas über Engelchen und Teufelchen und das Schicksal der Welt lesen möchte. Aber nur, wenn ihr nicht zu viel Dramatik und Liebesgeschichte erwartet.

Montag, 6. April 2015

Rezension: "Hochzeitsstrudel und Zwetschgenglück" von Angelika Schwarzhuber

Hannah hat geerbt, aber nur unter einer Bedingung: Sie muss innerhalb der nächsten drei Monaten einen Mann zum Heiraten finden...


Allgemeine Infos:
Verlag: Blanvalet
Reihe: nein
Originaltitel: Hochzeitsstrudel und Zwetschgenglück
Erscheinungsdatum: 15.04.2013
Seitenzahl: 409
ISBN: 9783442380749


Klappentext:
Eine herrlich witzige Komödie um einen Bauernhof, ein stattliches Vermögen und eine Liebe wider Willen.

Aufs Land ziehen und heiraten! Der letzte Wille von Oma Berta hört sich für Hanna wie ein schlechter Witz an. Zunächst will sie das Erbe erbost ausschlagen, doch ihrem Cousin Max mag sie es auch nicht so einfach überlassen. Hanna beschließt: Ein Ehemann muss her, und zwar schnell. Doch die Suche nach dem geeigneten Kandidaten gestaltet sich turbulenter als sie es sich je hätte träumen lassen – und dann gibt es da noch jemanden, der Hannas Pläne unbedingt vereiteln will …


"Und dann gab es Küsse, die waren wie eine Fußmassage in einer Achterbahn mit einem Glas prickelndem Champagner. Genauso fühlte sich der Kuss mit Alex an. Absolutes Wohlgefühl traf auf Adrenalienexplosion. Ich hätte am liebsten nie wieder aufgehört." (Seite 189)


Meinung zu...

...Cover, Titel, Klappentext, Gestaltung:
Das pink-lilane Cover mit der weißen Schrift fällt natürlich sofort ins Auge. Schön und passend ist was anderes, aber es fällt immerhin auf. Den Titel finde ich gut gewählt mit dem Wortdreher drin und zeigt eigentlich schon, worum es in dem Buch geht. Der Klappentext verspricht eine lustige Geschichte und macht neugierig auf das Buch.

...Grundidee & Verlauf:
Die Geschichte beginnt mit einer Art Prolog über einen jungen Mann, der Klettern geht und von einem Unwetter überrascht wird und es bitterlich bereut, niemandem erzählt zu haben, wo es hingeht. Im nächsten Kapitel geht es auch schon in Hannahs normalen Alltag weiter, wie sie auf dem Weg zu ihrem Geschäftstermin ist und mal wieder zu spät kommt. Eigentlich war ich schon nach wenigen Seiten in der Geschichte drin und war gespannt, was mich noch so erwarten würde.
Die Idee war irgendwie mal was anderes mit dieser seltsamen Testamentsbedingung für Hannah: Sie muss innerhalb der nächsten drei Monate einen Landwirt heiraten und muss bis dahin jede Nacht auf dem Hof schlafen. Dabei führt sie doch eigentlich eine Firma in München und ist Single. Da muss man sich erst mal zurecht finden.
Wer jetzt denkt, alles ist heiterer Sonnenschein, Hannah findet sofort den Richtigen und alles ist gut, der irrt sich. Die Geschichte hält einige Schwierigkeiten und Überraschungen bereit. Irgendwer scheint Hannahs Glück verhindern zu wollen und die Suche nach dem Landwirt gestaltet sich schwieriger als erwartet. Nebenher muss Hannah sich natürlich noch um ihre Firma kümmern und dabei treten auch allerlei Schwierigkeiten auf.
Das Ende fand ich super! Da hat die Geschichte noch einmal etwas Tempo bekommen, offenes wurde geklärt und alles ist gut gegangen. Meine Vermutung hat sich bestätigt und ich konnte das Buch zufrieden zuklappen.

...Schreibstil:
Der Schreibstil ist locker leicht und passt einfach super zur Geschichte. Die Seiten lassen sich so einfach weg lesen und trotzdem ist man irgendwie an die Geschichte gefesselt. Man muss einfach wissen, was passiert und inhaliert ein Kapitel nach dem anderen.

...Charaktere:
Hannah steht eigentlich mit beiden Beinen fest im Leben. Ihre Firma läuft gut und plötzlich hat sie einen riesigen Auftrag am Haken, den sie unbedingt perfekt meistern möchte. Und dann erfährt sie von dem Erbe und der Bedingung, in den nächsten drei Monaten zu heiraten. Am liebsten würde sie alles hinschmeißen, aber die Genugtuung möchte sie ihrem Cousin Max nicht geben. Also kämpft sie. Hannah war mir gleich zu Anfang sympathisch und eigentlich konnte ich mich super in sie hineinversetzen. In manchen Punkten hatten wir unterschiedliche Meinungen, aber das ist ok. Sie hat sich im Laufe der Geschichte toll entwickelt.
Max war für mich schwer einzuschätzen. Auf der einen Seite möchte er Hannah helfen und auf der anderen sagt er ihr immer wieder, dass sie sowieso scheitern wird und dass sie doch gleich aufgeben soll. Anfangs war er mir etwas suspekt, aber irgendwann habe ich ihn doch verstanden und fand ihn wirklich liebenswürdig, auch wenn er das nicht so zeigen kann.
Aber auch die restlichen Personen waren gut dargestellt, nicht unbedingt total ausführlich, aber man hatte ein Bild von ihnen im Kopf und sie haben zur Geschichte gepasst.


Fazit:
Ein schönes, leichtes, unterhaltsames Buch für Zwischendurch! Es hält Überraschungen, Schwierigkeiten und eine Liebesgeschichte bereit. Außerdem eine seltsame und witzige Idee dazu authentische Charaktere und der bayerische Charme. Mich konnte es gut unterhalten und für die kommenden Frühlingstage oder den Sommer bestimmt genau das Richtige!
Ich empfehle es daher jedem, der eine leichte, unterhaltsame Lektüre für Zwischendurch sucht, die mehr bereit hält, als man anfangs denkt, aber die so weg gelesen werden kann!

Sonntag, 11. Januar 2015

Rezension: "Glückliche Menschen küssen auch im Regen" von Agnès Martin-Lugand

Eine Frau, die ihre Familie verloren hat und ihren Lebenswillen. Doch dann rafft sie sich auf zu einer Reise ins Unbekannte. Schon bald schöpft sie Hoffnung und stellt fest, dass das Leben doch noch einen Sinn hat und schöne Seiten bereithalten kann.


Allgemeine Infos:
Verlag:
Blanvalet
Reihe: nein
Originaltitel: Les gens heureux lisent et boivent du café
Erscheinungsdatum: 12.01.2015
Seitenzahl: 214
ISBN: 9783764505288


Klappentext:
Was bleibt, wenn man alles verliert, was man je geliebt hat?

Seitdem ihr Mann Colin und ihre Tochter Clara bei einem Unfall starben, lebt Diane zurückgezogen. Der Einzige, den sie in ihre Wohnung lässt, ist ihr Freund Félix, mit dem sie bis vor einem Jahr ein Literaturcafé betrieben hat. Eines Tages jedoch beschließt sie Hals über Kopf, Paris zu verlassen und nach Irland zu ziehen, was ursprünglich einmal Colins Traum war. Ihr Ziel heißt: Mulranny. In dem kleinen Dorf am Meer hofft sie ein neues Leben aufbauen zu können – an einem Ort, an dem Claras Lachen nie erklang. Sie hätte aber nie erwartet, dass es ausgerechnet im regnerischsten Kaff der Welt jemanden gibt, der wieder Licht in ihr Leben bringt …


Meinung zu...

...Cover, Titel, Klappentext, Gestaltung:
Das Cover hat mich irgendwie von Anfang an in seinen Bann gezogen. Auch der Titel hat mich sofort angesprochen. Der Klappentext macht außerdem neugierig auf die Geschichte und verrät nicht zu viel.

...Grundidee & Verlauf:
Die Geschichte beginnt mit einer Szene des Aufbruchs. Colin möchte irgendwohin fahren und Clara bettelt bei ihrer Mama, Diane, darum, unbedingt mitfahren zu dürfen. Schließlich gibt sie nach und lässt die Beiden gehen. Dann kommt es zu dem Unfall und der Szene im Krankenhaus.. Anschließend spricht die Zeit ein Jahr nach dem Unglück und Dianes Leben. Ich war ziemlich gut in der Geschichte drin und wusste, wo ich dran war. Das Ganze wurde sehr emotional und eindringlich geschildert, dass ich teilweise den Tränen wirklich nah war.
Die Idee hat mich wirklich von der ersten Seite an begeistert. Klar hat man das irgendwie schon mal gelesen, aber einfach die ganze Atmosphäre und Hilflosigkeit, aber auch der Mut und die Verzweifelung konnten mich berühren und auch begeistern. Manchmal muss es eben nicht einzigartig sein.
Einen Teil der Geschichte konnte man sich denken, eben weil man so was in der Art schon häufiger gelesen hat. Aber dennoch gab es Momente, die mich überrascht haben. Die dem ganzen Bekannten einen gewissen Touch gegeben haben, was mich wiederum begeistern konnte.
Das Ende war gut, aber auch irgendwie anders. Ich hätte es wirklich anders erwartet, aber trotzdem hat es mir gefallen. Es ist nicht so wie immer und lässt Platz für seine eigenen Gedanken und Hoffnungen.

...Schreibstil:
Der Schreibstil hat einfach gut zur Geschichte gepasst. Irgendwie etwas bildlich, aber nicht zu aufdringlich. Das ganze Buch wird aus Dianes Perspektive erzählt, was natürlich einfach perfekt passt und nicht hätte anders sein dürfen. Immer wieder gibt es Rückblicke in die Vergangenheit, um Dianes Situation einfach besser verstehen zu können.

...Charaktere:
Diane kann einem wirklich Leid tun. Sie verliert mit einem Schlag ihre komplette Familie und fällt in ein tiefes Loch, aus dem sie nicht wirklich raus kommt. Zwar wird ihr immer wieder eine helfende Hand angeboten, aber sie lehnt immer ab. Bis sie sich eines Tages doch aufrafft und sich ins Ungewisse begibt, um auch dort wieder auf der Gefühlsachterbahn zu fahren. Ich konnte mich einfach so gut in sie hineinversetzen und habe mit ihr gelitten, aber auch gemeinsam Hoffnung geschöpft.
Felix war mir sofort sympathisch. Er ist Dianes bester Freund und kümmert sich wirklich ganz toll um sie. Egal wie oft sie ihn wegstößt, er kommt immer wieder und bietet still seine Hilfe an, redet ihr ins Gewissen oder erzählt ihr einfach von dem ganz normalen Leben, das sie verpasst. Was er für sie tut, fand ich wirklich toll, und irgendwie war er so mein kleiner Held.
Generell hat die Autorin ihre Charaktere sehr gut dargestellt. Alle waren sie eigenständige Personen, die gut ausgearbeitet und beschrieben waren, jeder mit seiner eigenen kleinen Rolle, die irgendwie wichtig war.


Fazit:
Irgendwie hat es mich verzaubert. Es war wirklich schön, zu lesen. Ich habe mit Diane gelitten und gehofft und bin ihr auf ihre Reise nach Irland gefolgt, habe ihren Wandel mitgemacht und mit ihr zusammen das Leben entdeckt.
Tolle Charaktere, ein schöner Schreibstil und eine tolle, traurige Idee, die Hoffnung macht.
Ich empfehle dieses Buch jedem, der ein schönes Buch sucht, das einen beim Lesen berührt, aber auch Hoffnung auf die schönen Seiten des Lebens macht. Außerdem jedem, der eine kleine Liebesgeschichte sucht, die aber nicht den Hauptteil der Geschichte aus macht.

Dienstag, 21. Oktober 2014

Rezension: "Halb drei bei den Elefanten" von Kyra Groh

Allgemeine Infos:
Verlag: Blanvalet
Reihe: nein
Originaltitel: Halb drei bei den Elefanten
Erscheinungsdatum: 18.08.2014
Seitenzahl: 477
ISBN9783442380763


Klappentext:
Lieber Schmetterlinge im Bauch als Hummeln im Hintern

Die Zwillingsschwestern Max und Jo sind sich gar nicht ähnlich. Max hat nur die Gene abbekommen, die keinen interessieren … Sie ist rothaarig, klein – und ihre BHs sind von der Marke Zauberflöte: Zieht man sie aus, geht der ganze Zauber flöten. Sie ist auch klug und musikalisch – aber wen interessiert's? Auch Moritz hat sein Päckchen zu tragen. Er ist klug, aber ohne Ausbildung, wäre gerne Fotograf, versauert aber als Fahrradkurier. Und er ist für jemanden verantwortlich – seinen vierjährigen Sohn ... Doch als sich Max und Moritz um halb drei bei den Elefanten im Opel Zoo treffen, ändert sich ihr Leben für immer ...


Meinung zu...

...Cover, Titel, Klappentext, Gestaltung:
Das Cover finde ich eigentlich ganz süß, ohne dass es zu kitschig wirkt. Der Titel hat mich sofort angesprochen und hat definitiv auch Bezug zum Buch. Den Klapptext finde ich wirklich süß gemacht und erweckt genau den richtigen Eindruck und hebt die Vorfreude.

...Grundidee & Verlauf:
Die Geschichte beginnt mit einem Einblick in Max Lebenssituation, das Zusammenwohnen mit ihrer Schwester Jo, deren Wohnung, ihre Beziehung zu den Eltern und die Vorbereitungen für ein Treffen mit ihrem besten Kumpel Jonas.
Die Idee hat mir sehr gut gefallen. Einfach, dass jeder der Beiden sein Päckchen zu tragen hat, und nicht nur einer. Das hat die ganze Geschichte für mich so sympathisch und authentisch gemacht. Vor allem sind so irgendwie auch die Probleme vorprogrammiert und es gab etwas Spannung bzw unerwartete Wendungen.
Da es sich um einen Frauen- bzw Liebesroman handelt, darf bzw muss es auch ein wenig klischeehaft sein und das war es auch. Es war ein angenehmes Maß an Klischees, sowohl von den Personen als auch vom Verlauf her. Aber irgendwie gab es immer noch diesen etwas anderen Touch, den Kyra Groh für mich hat.
Von den Themen her geht es auch nicht so behaglich zu, immerhin hat Moritz bereits einen Sohn und ist dabei, sein Hobby zum Beruf zu machen. Also es geht auch durchaus um ernsthafte Themen.
Besonders zum letzten Drittel gab es noch einmal einige unerwartete Momente und Wendungen. Dass es solche Momente geben wird, war klar, aber ich konnte mir nicht ganz vorstellen, in welche Richtung sie gehen würden. Deshalb konnte es mich überraschen.
Aber natürlich wird am Ende alles gut, auch wenn es mir ehrlich gesagt etwas zu glatt lief. Aber niedlich und schön war es trotzdem.

...Schreibstil:
Ich mag den Schreibstil von Kyra Groh eigentlich ziemlich gern und deshalb musste ich doch etwas stutzen, als er mich anfangs sogar genervt hat. Ab und zu gab es mal so Bezeichnungen wie beispielsweise xy Slash yz. Das hat mich beim Lesen immer sehr verwirrt und mich sogar teilweise wahnsinnig gemacht. Aber glücklicherweise hatte sich das nach wenigen Seiten wieder gelegt und ich konnte den locker,  leichten Schreibstil einfach nur genießen.

...Charaktere:
Max, die eigentlich Maxime heißt, ist eine junge Frau, die mit ihrer Schwester Jo zusammen wohnt, und seit ewigen Zeiten in ihren besten Kumpel verliebt ist. Der merkt das natürlich überhaupt nicht. Ich mochte Max recht gern. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und mit ihr fühlen. Doch manchmal fand ich sie leicht anstrengend bzw naiv, aber das gehörte zu ihr.
Moritz, der wirklich so heißt, hat einen vierjährigen Sohn und versucht endlich seinen Hobby zum Beruf zu machen. Anfangs fand ich ihn etwas seltsam, immerhin fotografiert er fremde Menschen. Im Laufe der Geschichte jedoch wurde er mir sympathischer und ich konnte mich gut mit ihm anfreunden. Eigentlich doch ein netter Typ.
Insgesamt fand ich die Charaktere sehr gut ausgearbeitet und etwas klischeehaft, aber irgendwie auch so eigenständig. Ich fand sie jedenfalls gut gelungen.


Fazit:
Ein tollerer Lesespaß für kalte Herbsttage oder einfach für jede Lebenslage. Die Idee fand ich wunderschön, dass einfach jeder sein Päckchen zu tragen hat. Die Liebesgeschichte war wirklich niedlich und die Charaktere sehr liebenswürdig. Ich mag ihren Schreibstil einfach unheimlich gern, auch wenn mich eine Formulierung am Anfang doch stark genervt hat. Sie hat einfach so viel Humor, ohne dass es gestellt wirkt.
Ich empfehle dieses Buch jedem, der Kyra Groh schon von ihrem bisherigen Buch kennt, und ihren Schreibstil einfach mag. Ansonsten jedem, der einen tollen Frauen-/ Liebesroman mit Witz, Humor, einer Portion Kitsch und Klischee aber auch Ernsthaftigkeit sucht!


Vielen Dank an den Blanvalet Verlag zur Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

Mittwoch, 26. Februar 2014

Rezension: "Das Liebesleben der Suppenschildkröte" von Theresia Graw

Allgemeine Infos:
Verlag:
Blanvalet
Reihe: nein
Originaltitel: Das Liebesleben der Suppenschildkröte
Erscheinungsdatum: 17.02.2014
Seitenzahl: 317
ISBN: 9783442382019


Klappentext:
In der Liebe ist alles erlaubt … oder?

Single-Frau Anfang 40 mit zwei kleinen Kindern sucht Mann – zieht man damit seinen Traumprinzen an Land? Eher nicht. Zu dem Schluss kommt zumindest Sophie, nachdem der jüngste potenzielle Liebhaber vor ihrem Nachwuchs Reißaus genommen hat. Als die Münchner Lokalreporterin bei einem Auffahrunfall den schicken Anwalt Roland kennenlernt, verschweigt sie die lieben Kleinen daher kurzerhand – ganz à la Suppenschildkröte, die ihre Brut allein am Strand zurücklässt. Sobald Roland sich in sie verliebt hat, wird Sophie ihm reinen Wein einschenken. Eine winzige Schwindelei, die spektakulär nach hinten losgeht …


Meinung zu...

...Cover, Titel, Klappentext, Gestaltung:
Das Cover finde ich wirklich klasse, besonders weil die Schildkröte so 3D-mäßig aussieht, aber auch das restliche Cover so rau gestaltet ist. Dazu dann der Titel, der mich unglaublich neugierig gemacht hat, und natürlich auch eine Bedeutung im Buch bekommt. Der Klappentext ist ganz in Ordnung, nichts besonderes, aber auch nicht schlecht.
Das Buch ist in Zeitangaben unterteilt, was ich eigentlich ganz nett fand.

...Grundidee & Verlauf:
Die Idee ist wirklich süß, aber nicht unbedingt einmalig, was bei Liebes-/Frauenromanen häufig der Fall ist. Sophie sucht den Mann fürs Leben und trifft ihn, verschweigt ihm jedoch ein sehr wichtiges Detail in ihrem Leben - ihre beiden Kinder! Damit beginnt eine turbulente Geschichte zwischen dem alltäglichen Wahnsinn und der Sehnsucht.
Den Verlauf fand ich wirklich gut und an manchen Stellen war ich wirklich überrascht. Nicht alle Frauenromane müssen vorhersehbar sein.

...Schreibstil:
Ein locker leichter Schreibstil, bei dem die Seiten nur so dahin fliegen. Ich war eigentlich von der ersten Seite in der Geschichte drin und habe ich mich wirklich wohl gefühlt. Mit viel Humor schildert die Autorin, manchmal auch etwas klischeehaft, das Leben von der alleinerziehenden Sophie mit ihren beiden Kindern.
Zwischendurch gibt es dann mal immer wieder kurze Kolumnen, was ich sehr passend fand!

...Charaktere:
Sophie ist mir wirklich sehr ans Herz gewachsen und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. An manchen Stellen hätte ich vielleicht anders gehandelt oder gedacht, aber das ist okay.
Auch die anderen Charaktere, insbesondere die Kinder, waren sehr gut dargestellt, so mitten aus dem Leben eben.


Fazit:
Ein toller Frauenroman, der sowohl etwas klischeehaft ist, als auch niveauvoll und lustig mitten aus dem Leben erzählt! Durch den Schreibstil lässt es sich sehr gut lesen und das ein oder andere mal wird man wirklich überrascht, was bei solchen Büchern eher selten der Fall ist. Dennoch ist es nicht ganz einmalig, aber auf jeden Fall lesenswert!
Ich empfehle dieses Buch jedem, der gerne einen Liebes-/Frauenroman lesen möchte, der lustig und klischeehaft, aber gleichzeitig auch niveauvoll ist und vom wahren Leben mit all seinen Tücken und Pannen erzählt!

Vielen Dank an den Blanvalet Verlag zur Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

Dienstag, 18. Februar 2014

Rezension: "Mademoiselle Melon erlebt ein Wunder" von Ben Bennett

Allgemeine Infos:
Verlag:
Blanvalet
Reihe: nein
Originaltitel: Mademoiselle Melon erlebt ein Wunder
Erscheinungsdatum: 20.01.2014
Seitenzahl: 282
ISBN: 9783442380206


Klappentext:
Wiedersehen auf Wolke Sieben …

Es ist Heiligabend, Pauline Pardieus 36. Geburtstag – und der Tag, an dem sie am Melonenstand von Madame Pontagnac dem Mann ihrer Träume begegnet. Es ist Liebe auf den ersten Blick, und in genau sieben Tagen wollen sie sich an der gleichen Stelle wiedersehen. Eine Woche später ist Pauline da und wartet. Doch er erscheint nicht … Im Grunde ihres Herzens weiß sie aber, dass er sie nicht versetzt hat. Irgendetwas muss passiert sein. Und so macht sie sich auf die Suche nach dem Mann, den sie insgeheim Monsieur Décembre nennt … Aber ist ihre Liebe stärker als das Schicksal, das sie entzweit hat?


Meinung zu...

...Cover, Titel, Klappentext, Gestaltung:
Das Cover ist wirklich hübsch, auch wenn es doch eher schlicht gehalten ist. Dennoch ist ein wichtiger Teil bzw Ort der Geschichte abgebildet, was mir gut gefällt. Der Titel erschließt sich erst im Verlauf der Geschichte, aber auch den finde ich passend und ansprechend gewählt.
Auch der Klappentext ist sehr gut gelungen, verrät an sich auch nicht zu viel sondern macht neugierig auf das Buch.
Die Geschichte ist in kurze Kapitel unterteilt, sodass es sich schnell lesen lässt.

...Grundidee & Verlauf:
Die Idee ist wirklich schön, auch wenn sich mich etwas an "Ein Hauch von dir" erinnert, da die Grundthematik ähnlich ist, aber die Umsetzung und der Hintergrund ein anderer.
Eine schöne Liebesgeschichte mit einem leicht magischen Touch, der zum Träumen einlädt.
Dennoch hat das Buch eine Schwäche, es passiert eine Zeit lang nicht wirklich was. Also jetzt nicht überhaupt nichts, aber eben auch nicht wirklich was. Zwar werden einem die Hintergründe sozusagen klar, aber niemand handelt wirklich bzw es wird eher abgewartet. Leider kann ich da jetzt auch gar nicht so genau drauf eingehen, weil ich nichts vom Inhalt verraten möchte.

...Schreibstil:
Ben Bennett hat einen wirklich angenehmen Schreibstil, der sich sehr leicht und zügig lesen lässt. Er zaubert mir schöne Bilder in den Kopf und konnte mich dennoch fesseln.
Insgesamt ist die Geschichte immer abwechselnd aus der Perspektive von Pauline und Dezember geschrieben, was mir wirklich gut gefallen hat. Es passt super zur Geschichte und ich hätte es mir auch nicht anders gewünscht.
In manchen Situationen hätte ich mir aber vielleicht mehr Emotionen gewünscht. Es war zwar tiefgründig und hat mich insgesamt zum Nachdenken gebracht, aber dafür dass die ganze Zeit so eine melancholische Stimmung war, habe ich zu wenig Tränen vergossen, erst ganz am Ende. 

...Charaktere:
Pauline und Dezember. Ich weiß gar nicht so richtig, was ich zu den beiden sagen soll.
Pauline hat mich manchmal wirklich genervt, auch wenn ich sie total verstehen konnte und an das gleiche glaube, wie sie. Dennoch hätte ich mir manchmal andere Handlungen von ihr gewünscht. Es kam mir da durch leider manchmal etwas gestellt vor. Schade eigentlich!
Dezember fand ich total klasse, er hatte so ein tolles Denken, ganz anders als Pauline. Wobei sich ihr Denken und Handeln auf den letzten Seiten gewaltig gebessert hat.
Aber auch die Nebencharaktere fand ich wirklich schön, vor allem die Schwestern haben mir sehr gut gefallen! 


Zitate:
" 'Was glaubst du, warum die Menschen so berührt sind, so ergriffen, wenn sie eine Sternschnuppe sehen, hm?', fragte ihn der Agent des Himmels. 'Weil sie tief in ihrem Innersten wissen, dass in diesem Augenblick ein Engel geboren wird.' " (S. 178)

"Wenn man jedoch richtig liebte, wirklich und bis auf den Grund seines Herzens, würde man dann nicht alles opfern - sogar sein Herz?" (S. 181)

"Manchmal wurde einem die Bedeutung gewisser Dinge erst in ihrem vollen Ausmaß bewusst, wenn man dabei war, sie hinter sich zu lassen." (S. 241)

"Alles, was in Liebe verbunden ist, ist bis in alle Ewigkeit verbunden." (S. 268)


Fazit:
Eine schöne Liebesgeschichte, die zum Träumen über die wahre Liebe einlädt. Leider ist im Mittelteil nicht viel passiert und auch die Hauptperson hat etwas gestellt gehandelt. Dennoch finde ich die Idee sehr schön und den Gedanken da hinter! Zum Ende hin ist es wirklich emotional geworden, davor eher melancholisch!
Ich empfehle dieses Buch jedem, der etwas über die wahre Liebe lesen möchte, also ein Buch zum Träumen und Hoffen. Jedoch möchte ich sagen, dass nicht sehr viel passiert und es auch nicht sehr emotional ist, aber trotzdem ist es wirklich schön!

Vielen Dank an den Blanvalet Verlag zur Bereitstellung des Rezensionsexemplares! 

Donnerstag, 30. Januar 2014

Rezension: "Wer Schatten küsst" von Marc Levy

Allgemeine Infos:
Verlag: Blanvalet
Reihe: nein
Originaltitel: Le voleur d'ombres
Erscheinungsdatum: 20.01.2014
Seitenzahl: 255
ISBN: 9783442380268


Klappentext:
Liebe hat viele Gesichter – doch nur eines werden wir nie vergessen …

Als Kind stiehlt er die Schatten derer, die seinen Weg kreuzen – Freunde, Feinde und seine erste Liebe. Und erhält so Einblick in ihre Träume, Wünsche und Sorgen. Was soll er aber mit dieser Gabe anfangen, die ihn so verwirrt? Jahre später ist aus dem Schattendieb ein Arzt geworden. Hat er immer noch die Fähigkeit, die Sehnsüchte derer zu erahnen, die ihn umgeben? Erneut wird er mit der Frage konfrontiert: Kann er den Menschen dabei helfen, ihre Träume zu leben, statt ihr Leben zu träumen – und selbst das Glück und die Liebe finden?


Meinung zu...

...Cover, Titel, Klappentext, Gestaltung:
Das Cover finde ich wirklich schön und stellt einen wesentlichen Teil des Inhalts dar. Der Titel gefällt mir gut und passt, im übertragenen Sinne, auch zur Geschichte und ist irgendwie schön.
Auch wenn der Klappentext schon etwas von der Geschichte verrät, ist er gut gelungen und macht totale Lust, das Buch selbst zu lesen.
Das Buch ist in zwei Abschnitte unterteilt. Richtige Kapitel gibt es nicht, aber immer mal wieder große Absätze, die auch nicht all zu lang sind. 

...Grundidee & Verlauf:
Die Idee finde ich wirklich schön, eine Liebesgeschichte bzw das alltägliche Leben mit etwas magischem, das eigentlich in uns allen steckt. Ein Junge, der mit den Schatten sprechen kann und so über die Träume, Sorgen und Wünsche der jeweiligen Person weiß.
Zunächst lernen wir einen kleinen Jungen während seiner Schulzeit kennen, der es nicht unbedingt leicht hat. Bald merkt er, dass mit ihm irgendwas anders ist. Er kann mit den Schatten sprechen und manchmal ist der Schatten eines anderen an Stelle seines eigenen.
Viele Jahre vergehen und aus dem kleinen Jungen ist ein Medizinstudent geworden. Seine Gabe hat er längst wieder vergessen, doch schon bald wird er wieder dran erinnert.
Der Verlauf hat mir total gut gefallen und alles war für mich stimmig.

...Schreibstil:
Der Schreibstil war sehr angenehm, weshalb sich das Buch gut lesen ließ. Die Sätze waren unkompliziert gestaltet und trotzdem hat es mich an den passenden Stellen gepackt, mich zum Weinen gebracht und unglaublich nachdenklich gemacht.
Außerdem gibt es viele schöne Formulierungen, die ich mir definitiv in mein Zitatebüchlein schreibe, weil sie außerdem auch sehr wahr sind und mich zum Nachdenken gebracht haben.

...Charaktere:
Marc Levy hat in dieser Geschichte wundervolle Charaktere geschaffen, die alle irgendwie magisch sind, und so einzigartig und liebevoll gestaltet.
Nicht nur die Hauptperson, ich weiß gerade ihren Namen nicht, war mir zu gleich sympathisch, sondern auch Luc, sein bester Freund, und Clea, sowie fast alle anderen auch.
Besonders toll fand ich auch die liebevollen Nebencharaktere, die so unglaublich weise sind und so toll Beistand geleistet haben, wie Yves. Ihn würde ich auch sofort zum Freund haben wollen!


Zitate:
"Aber weißt du, mit der Zeit kommen manche Dinge wieder ins Lot." (S. 26)

"Das Blatt, wie es heißt, kann sich unglaublich schnell wenden. Alles geht schlecht, und plötzlich verändert ein unvorhersehbares Ereignis den Lauf der Dinge." (S. 92)

"Die Jahre vergehen scheinbar. Die einfachsten Momente bleiben für immer in unserem Gedächtnis verankert." (S. 141)


Fazit:
Ich bin begeistert! Ein traumhaft schönes Buch, das mich zum Nachdenken und zum Weinen gebracht hat und das mehr als ein Mal. Es überzeugt mit liebevollen Charakteren und einem wunderschönen Schreibstil, die dieses magische Geschichte lebendig machen!
Ich empfehle dieses Buch jedem, der eine schöne Geschichte sucht, die von Liebe und den Träumen und Ängsten erzählt. Lest dieses Buch einfach und hoffentlich werdet ihr auch so von dieser schlichten Schönheit begeistert sein!

Vielen Dank an den Blanvalet Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

Montag, 23. Dezember 2013

Rezension: "Die Liste der vergessenen Wünsche" von Robin Gold

Klappentext:
Eine Geschichte über Verlust, Kindheitsträume und einen Neubeginn

Früher war alles einfacher. Abschiede zum Beispiel. Als die sechsjährige Clara Black – in einem schwarzen Badeanzug – ihren Kater »Schweinebraten« beerdigte, ahnte sie nicht, dass das Leben noch einen viel größeren Verlust für sie bereithalten würde: Jahre später stirbt ihr Verlobter kurz vor der Hochzeit. Es bricht Claras Herz. Doch dann findet sie eine alte Liste mit ihren Kindheitswünschen, die vor ihrem 35. Geburtstag in Erfüllung gehen sollten. Ganz unverhofft wird die Liste zu Claras Rettungsanker – und zum Weg zurück ins Glück …


Meinung:
Das Cover finde ich richtig süß und passt auch gut zum Inhalt. Der Titel gefällt mir auch super und ist selbstverständlich Programm. Den Klappentext finde ich auch sehr gelungen.

Die Idee erinnert im ersten Moment stark an "P.S. Ich liebe dich", aber doch ist es ganz anders, alleine vom Aufbau her.

Die Geschichte fand ich wirklich süß. Man kommt gut in die Geschichte rein und wird direkt mit dem Tod von Claras Verlobten konfrontiert. Allerdings fand ich es so emotionslos für den Leser, weil sein Tod einfach übersprungen wurde. Es gab das Vorher und das Nachher, wie sie zu ihrer Mutter fährt. Aber man erfährt erst viel später, wie er gestorben ist. Für jemanden, der den Klappentext nicht gelesen hat, wird wahrscheinlich noch nicht einmal richtig klar, dass er überhaupt ums Leben gekommen ist. Auch von der Beerdigung weiß man nichts.
Allerdings fand ich die Idee mit der Liste aus der Kindheit klasse, als sie in der Schule Wünsche aufgeschrieben haben, die sie in ihrem Leben erreichen möchten. Das fand ich total super umgesetzt, und auch wie die Liste den Weg zu ihr gefunden hat.
Ich fand es schön zu sehen, wie Clara den Weg zurück ins Leben gefunden hat. Es war wirklich interessant mitzuverfolgen. Was von der Aufmachen klasse war, war dass am Ende jedes Kapitels der durchgestrichene Wunsch von der Liste stand.
Dennoch ist mein großer Kritikpunkt an diesem Buch, dass es mir zu emotionslos war. Ich hatte mir gedacht, dass ich bestimmt ein paar, wenn nicht sogar sehr viele, Tränchen vergießen werde. Aber leider keine einzige. Es hat mich zwar nachdenklich gemacht, bezüglich meinen eigenen Wünschen, aber leider nicht weinen lassen. Das hätte ich mir schon sehr gewünscht, dass es einfach emotionaler wäre. Ich denke, in der Hinsicht hätte die Autorin noch etwas machen können.
Doch im Großen und Ganzen konnte ich mit Clara mitfühlen, aber wenn ich sie manchmal etwas zu naiv und engstirnig fand. Manchmal hat sie es meiner Meinung nach etwas mit der Umsetzung übertrieben, aber vielleicht empfinde ich das nur so.


Fazit:
Ein süßes Buch und den Tod geliebter Menschen und vergessener Kindheitswünsche. Allerdings war es nicht so emotional wie erhofft, aber trotzdem toll zu lesen. Außerdem hat es mich zum Nachdenken über meine eigenen Wünsche angeregt.
Ich empfehle dieses Buch jedem, der etwas vergleichbares wie "P.S. Ich liebe dich" sucht, allerdings in deutlich weniger emotional und nach einem etwas anderen Prinzip. Ansonsten all denjenigen, die einen süßen Frauen-/Liebesroman lesen wollen.

Vielen Dank an den Blanvalet Verlag zur Bereitstellung des Rezensionsexemplares!