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Samstag, 7. Januar 2017

Kurzrezensionen: "Leons Erbe" von Michael Theißen & "Sunny Valentine – Von Zirkuskanonen und elefantösen Notfällen" von Irmgard Kramer

Erst verschwindet ihre Schwester spurlos und dann verliert sie ihren Sohn. Katja bekommt einen Anruf und erfährt endlich die Wahrheit...

Allgemeine Infos:
Verlag: Bastei Lübbe
Reihe: nein
Originaltitel: Leons Erbe
Erscheinungsdatum: 11.07.2016
Seitenzahl: 300
ISBN: 9783741300141


Klappentext:
Für Katja bricht eine Welt zusammen, als ihr Sohn Leon bei einem Autounfall ums Leben kommt. Es ist der zweite schwere Schicksalsschlag in kurzer Zeit. Erst vor sechs Monaten ist ihre Schwester spurlos verschwunden. Als Katja nach Leons Trauerfeier einen Anruf erhält, überschlagen sich die Ereignisse: Ein Notar ist im Besitz einer Kiste, die Leon seiner Mutter vererbt hat. Als Katja die Kiste öffnet, entdeckt sie darin ein Armband, das ihrer Schwester gehörte. Wie ist ihr Sohn in den Besitz dieses Armbandes gekommen? Und warum hat er es bei einem Notar hinterlegt? Was will Leon seiner Mutter aus dem Tod heraus damit sagen? Für Katja beginnt eine Suche nach der Wahrheit – nichtsahnend, dass sie damit die Tür zu einem dunklen Familiengeheimnis öffnet ...

Meine Meinung:
Die Geschichte hat mich bereits auf den ersten Seiten gefesselt. Es fängt einfach rasant und tragisch an und man fiebert eigentlich sofort mit Katja mit.
Doch leider blieben die Charaktere recht oberflächlich. Klar ging es um ihre Gefühle und ihr Leben, aber bis auf Katja und in Ansätzen vielleicht noch Leon, wusste man nur sehr wenig und sie waren einem einfach fern.
Von der Spannung und der Idee her fand ich die Geschichte echt super gemacht. Lange wusste man nicht, was es nun mit dem Armband und Leon auf sich hat und wie Nicci und der Rest in allem drin stecken.
Auch die Auflösung fand ich an sich gut, nur leider wurde sie recht schnell recht unrealistisch und damit war leider auch irgendwie die Spannung weg. Ich hätte mir einfach ein authentischeres, besser dargestelltes Ende gewünscht, gar nicht mal von der Geschichte her ein anderes. Schade, denn an sich war das Buch recht spannend gemacht und gut durchdacht.




Nach seinem Geburtstag fühlt sich seine Herrlichkeit auf einmal unpässlich und lässt niemanden mehr rein. Also macht Sunny sich auf die Suche nach einem Arzt, aber wie soll sie den bloß finden...

Allgemeine Infos:
Verlag: Loewe
Reihe: Teil 4 von 6
Originaltitel: Sunny Valentine – Von Zirkuskanonen und elefantösen Notfällen
Erscheinungsdatum: 19.09.2016
Seitenzahl: 160
ISBN: 9783785583647


Klappentext:
Eines Tages setzt das Haus die Familie Valentine vor die Tür. Es sei unpässlich und möge nicht mehr gestört werden. Sunny erfährt, dass das Haus Fieber hat. Und es gibt nur einen Arzt auf der Welt, der helfen kann. Das Dumme ist nur, dass man ihn nicht finden kann, wenn man ihn sucht – er muss einen selbst finden. Großartig, denkt sich Sunny, als sie plötzlich in einer italienischen Kleinstadt steht und nicht mehr weiter weiß. Glücklicherweise trifft sie auf die Zirkusfamilie Bombastico und deren Elefanten, die Sunny vielleicht helfen können ...


Meine Meinung:
Wie ihr sicherlich schon mitbekommen habt, bin ich ein großer Fan der Reihe rund um Sunny Valentine und so musste ich natürlich auch den vierten Band lesen. Dieses Mal muss Sunny einen speziellen Arzt für ihr Haus finden. Doch wie findet man jemanden, der nur dann auftaucht, wenn man nicht nach ihm sucht? Ich habe mich also mal wieder auf eine lustige Geschichte gefreut und wurde nicht enttäuscht.
Gespickt mit liebevollen Zeichnungen machen wir uns mit Sunny auf die Suche nach einem Arzt und treffen unterwegs auf die Zirkusfamilie Bombastico und ihre Elefanten. Den Zirkus hätte ich auch gerne mal besucht und wäre auch direkt da geblieben. So viele tolle Ideen und nette Darsteller, doch eigentlich war sie auf der Suche nach einem Arzt für ihr Haus, den sie natürlich auch bald findet bzw er findet sie.
Einfach wieder eine sehr abenteuerliche und lustige Geschichte, wie auch schon in den vorherigen Teilen. Perfekt für Kinder ab 8 Jahren, die eine spannende Abenteuergeschichte suchen, die mit ein paar liebevollen Bildern gespickt ist.
Wenn ihr Sunny noch nicht kennt, fangt am besten mit "Sunny Valentine- Von Tropenvögeln und königlichen Unterhosen" an :)

Sonntag, 20. November 2016

Hörbuchrezension: "Demon Road - Hölle und Highway" von Derek Landy

Amber hat definitiv keine normalen Eltern, denn sie wollen sie fressen, um ihre Kräfte zu stärken, immerhin sind sie Dämonen. Aber nicht nur sie, sondern auch Amber, die vor ihren Eltern flieht und versucht, ihrem Schicksal zu entkommen....

Allgemeine Infos:
Verlag:
Hörcompany
Sprecher: Rainer Strecker
Reihe: Teil 1 von 3
Originaltitel: Demon Road
Erscheinungsdatum: 19.09.2016
Laufzeit: 630 Minuten
ISBN: 9783945709320


Klappentext:
Amber Lamont ist 16 Jahre alt, als sie feststellen muss, dass ihre eigenen Eltern sie gerne zum Abendessen verspeisen möchten. Nur so könnten sie ihre „Kräfte“ wieder aufladen. Alles klar: Ambers Eltern sind waschechte Dämonen. Seitdem ist Amber auf der Flucht. Quer durch die USA entkommt sie auf der Demon Road, einem magischen Straßennetz, das unheimliche Orte und schauerlichste Wesen miteinander verbindet. Sie trifft auf Vampire, Hexen und untote Serienkiller. Und erfährt nach und nach, was für teuflische Kräfte in ihr stecken. Denn während ihre Eltern einst nur durch einen Handel zu Monstern geworden sind, ist Amber Lamont Dämonin von Geburt an!


Meinung zu...

...Cover, Titel, Klappentext & Lesegrund:
Das Cover ist ganz gut gestaltet und passt gut zum Inhalt. Die Farbkombination ist vom Kontrast her allerdings nicht ganz so gelungen. Dafür finde ich den Titel auch gut gewählt. Der Klappentext klang irgendwie ganz interessant und ich wollte gerne mehr von der Geschichte erfahren, auch wenn ich noch nie was von Derek Landy gelesen hatte. Das ändert sich jetzt.

...Grundidee & Verlauf:
Die Geschichte beginnt in Ambers Schule, als ihre Eltern ein Gespräch mit dem Direktor führen und ich mir schon irgendwie dachte, das sind auch keine normalen Eltern. Man merkt einfach direkt, dass sie kein gewöhnliches Familienverhältnis untereinander haben, sondern erstaunlich distanziert zueinander sind.
Die Idee klang nach einer interessanten Fantasygeschichte und ich war gespannt, was es mit der Demon Road auf sich hat und natürlich mit Ambers Eltern und Amber selbst. Außerdem mag ich Roadtrip-Geschichten, vor allem wenn man dabei noch einem Geheimnis auf die Spur kommt.
Anfangs brauchte ich ein bisschen, um richtig in der Geschichte anzukommen. Dann war ich richtig drin und es wurde mit jedem weiteren Kapitel und jeder weiteren Person immer etwas seltsamer. Ich fand es bis zu einem bestimmten Punkt echt spannend und interessant, als der Roadtrip auf der Demon Road sozusagen seinen Anfang nahm. Da habe ich es allerdings schade gefunden, dass es da so wenig Hintergrundinformationen zu gab, also zur Demon Road.
Doch je mehr Leute sie trafen, je häufiger sie irgendwo Halt machten, um neue Infos zu bekommen, desto übertriebener fand ich es. Es kann doch nicht an jeder Ecke irgendwas geben, auch wenn sie auf der Demon Road unterwegs sind. Aber plötzlich gibt es alle möglichen Arten an Wesen und das Vorhersehbare vom Anfang hat sich auch noch bestätigt.
Stellenweise fand ich es auch zu ausführlich und nicht packend genug. Als Hörbuch hätte man es an solchen Stellen vielleicht etwas kürzen können.
Das Ende bildete einen runden Abschluss der Geschichte, der wirklich spannend gemacht war, dramatisch und actionreich. Natürlich bleibt die Geschichte an dieser Stelle schon offen, immerhin wird es noch zwei weitere Teile geben, die ich jedoch nicht unbedingt lesen werde.

...Schreibstil & Sprecher:
Rainer Strecker sagt mir vom Namen her zwar was, aber bisher hatte ich noch nichts von ihm gehört. Anfangs fand ich seine Stimmlage auch etwas gewöhnungsbedürftig und war mir unsicher, ob es zur Geschichte passt. Doch dann habe ich mich dran gewöhnt und die meisten Charaktere hat er ganz gut gesprochen. Aber ich weiß nicht, ob es mein Lieblingssprecher dafür war.
Derek Landy hat seine zweite Reihe geschrieben, dennoch ist es für mich das erste Buch, was ich von ihm gelesen habe. Eigentlich fand ich seinen Schreibstil aber ganz angenehm und könnte mir gut vorstellen, auch mal was aus seiner Skulduggery-Reihe zu lesen. 


Fazit:
Ich mochte den Anfang und das Ende eigentlich, ebenso wie die drei vier Hauptpersonen, auch wenn Amber manchmal etwas anstrengend war. Die restlichen Geschichte war zwar interessant, aber eher übertrieben und für mich zu viel auf einmal. Leider brauchte ich etwas, um mit dem Sprecher warm zu werden, anschließend hatte ich mich an ihn gewöhnt. Vielleicht hätte ich es als Buch auch noch einmal etwas anders empfunden als als Hörbuch. Irgendwie konnte mich der Großteil der Geschichte nicht überzeugen, wobei ich die Grundidee eigentlich gut fand, immerhin mag ich Roadtrips. Dennoch war es so als Zeitvertreib beim Hören nebenbei gar keine so schlechte Wahl.
Ich empfehle dieses Buch jedem, der gerne Highfantasy liest und Roadtrips mag, eigentlich eine interessante Kombination. Für Fans von Rainer Strecker kann ich das Hörbuch empfehlen sonst würde ich eher das Buch empfehlen.

Donnerstag, 29. September 2016

Rezension: "Sunny Valentine - Von der Flaschenpost im Limonadensee" von Irmgard Kramer

Seine Herrlichkeit wird 1000 Jahre alt und Sunny möchte eine Party veranstalten, und stellt fest, dass alle einen besten Freund haben nur sie nicht. Doch natürlich hat das Haus auch dafür einen Plan...

Allgemeine Infos:
Verlag: Loewe
Reihe: Teil 3 von 6
Originaltitel: Sunny Valentine - Von der Flaschenpost im Limonadensee
Erscheinungsdatum: 22.06.2015
Seitenzahl: 176
ISBN: 9783785578902


Klappentext:
Sunnys Haus wird tausend Jahre alt! Sunny bastelt Einladungen für die große Geburtstagsparty und dabei fällt ihr etwas auf: Alle haben eine beste Freundin oder einen besten Freund, den sie mitbringen können – nur sie nicht. Sunny ist traurig und das Haus versucht, ihr zu helfen. Doch dabei hat es eine recht dumme Idee, denn es schickt Sunny ausgerechnet mit der fiesen Salome Benson auf eine Schatzsuche durch seine entferntesten Zimmer, in denen es sich selbst nicht mehr auskennt. Dabei gehen die Mädchen fast verloren und müssen sich gemeinsam ganz schön ins Zeug legen, um heil wieder zu Hause anzukommen ...


Meinung zu...

...Cover, Titel, Klappentext & Lesegrund:
Das bunte, ansprechende Cover passt super zur Sunny Valentine Reihe, genau wie der Titel, einfach unverwechselbar. Auch der Klappentext verspricht wieder eine tolle Geschichte und da ich die Reihe sehr gerne mag, war ich total gespannt auf den dritten Teil rund um Sunny und ihr Haus.

...Grundidee & Verlauf:
Die Geschichte beginnt damit, dass Sunny nachts aufwacht und ihren Bruder durch den Garten laufen sieht, wie er das Klassenfrühstück für den nächsten Tag vorbereitet. Damit war ich eigentlich schon wieder direkt in der Geschichte drin und war gespannt, was für ein Abenteuer Sunny noch erleben wird.
Dieses Mal stehen Sunny und ihre Klassenkameraden im Vorgrund und nicht das Haus und seine Wünsche. Das fand ich mal wirklich eine schöne Abwechslung, weil wir Sunny und ihre Wünsche mal näher kennen lernen, denn sie hätte auch so gerne eine beste Freundin.
Genau darum geht es in der Geschichte um Freundschaft und das Abenteuer, diese Freundin zu finden. Denn meistens werde genau die Menschen unsere Freunde, von denen wir es anfangs am wenigsten erwartet haben.
Doch dieses Mal kann das Haus gar nicht so helfen, weil die Schatzsuche und der Geheimgang Sunny in einen Teil des Hauses führt, das es selbst nicht wirklich kennt. Und damit beginnt ein super Abenteuer mit einem ganz spannenden Verlauf und einem noch viel besseren Ende.

...Schreibstil:
Irmgard Kramer hat einen ganz tollen Schreibstil für Kinder. Aber auch ich, die altersmäßig wirklich nicht mehr der Zielgruppe entspricht, mag ihren Schreibstil einfach gerne. Klar sind es eher kurze Sätze, aber sie schafft es einfach, lustige und spannende Szenen auf eine tolle Art und Weise zu schildern, dass man sich so gut in Sunnys Leben hinein versetzen kann und mit ihr durch die Welten von Seiner Herrlichkeit wandert und neue Gebiete entdeckt.

Die Reihe:



Fazit:
Eine turbulente, spannende Geschichte in der Sunny sich auf eine Schatzsuche macht, mit einem Mädchen, das sie eigentlich gar nicht leiden kann. Und dabei etwas findet, das sie nicht erwartet hat. Begleitet durch liebevolle Zeichnungen und einen ganz tollen Schreibstil unterhält diese Geschichte auf eine schöne und bezaubernde Art und Weise.
Ich empfehle dieses Buch jedem, der auch schon die anderen beiden Sunny-Bücher gelesen hat, und die Geschichten rund um Sunny und ihr Haus mochte. Wer die Reihe noch nicht kennt, sollte damit unbedingt anfangen. Ein Tipp für Jungen & Mädchen ab 8 Jahren und natürlich auch für alle Junggebliebenen. Diese Geschichte ist einfach zauberhaft!

Sonntag, 11. September 2016

Rezension: "Verliebt in Serie - Tulpen & Traumprinzen" von Sonja Kaiblinger

Die Lage in Ashworth Park spitzt sich immer weiter zu und Abby bemüht sich nach Kräften um ein Happy End. Wird sie nun endlich dahinter kommen, wer die Fäden in der Hand hat und für ihre Seriensprünge verantwortlich ist?

Allgemeine Infos:
Verlag: Loewe
Reihe: Teil 3 von 3
Originaltitel: Verliebt in Serie - Tulpen & Traumprinzen
Erscheinungsdatum: 08.03.2016
Seitenzahl: 320
ISBN: 9783785578803


Klappentext:
Nach dem letzten Cliffhanger in Ashworth Park scheint Abbys Lage aussichtslos: Nicht genug damit, dass sie sich hoffnungslos in Jasper verknallt hat – eine Figur aus einer Serie! – nein, jetzt scheint er auch noch gemeinsame Sache mit Bösewicht DeWitt zu machen. Und der läuft gerade zur Höchstform auf. Nur Abby kann DeWitts hinterhältigen Plan jetzt noch vereiteln. Doch wer zieht wirklich die Fäden in Ashworth Park? Und wird es für Abby und Jasper ein Happy End geben?


Meinung zu...

...Cover, Titel, Klappentext & Lesegrund:
Das Cover ist genauso niedlich und liebevoll gestaltet wie schon bei den vorherigen Teilen, ebenso wie der Titel. Der Klappentext klingt wieder sehr vielversprechend und natürlich war ich auf den Abschluss der Reihe total gespannt.

...Grundidee & Verlauf:
Die Geschichte geht eigentlich fast nahtlos da weiter, wo der zweite Teil aufgehört hat, nämlich nach diversen neuen Geschehnissen, die alles plötzlich in einem anderen Licht erscheinen lassen. Und natürlich ersten Vermutungen darüber, wer hinter dem Ganzen steckt. Ich war nach dem Cliffhanger sehr gespannt, wie es jetzt zum Abschluss weiter geht und war nach den ersten Seiten auch sofort wieder in der Geschichte drin.
Die Idee der Reihe hat mir ja schon immer gut gefallen, mit der Serie und der eigentlichen Realität und Abby die immer zu Beginn in die Serie springt und am Ende wieder zurück.
Ich kann nur sagen, dass es ein wirklich toller Abschluss der Reihe war. Wo Teil 1 und 2 sich ja noch recht ähnlich waren, stach Teil 3 doch hervor, denn endlich geht es mal um den Grund hinter der Geschichte und kommt dem Ganzen mehr auf die Spur als nur durch Vermutungen. Die Erklärungen fand ich alle samt echt gut gemacht und vollkommen schlüssig. Ich hatte damit überhaupt nicht gerechnet und weiß eigentlich auch gar nicht so genau, was ich für eine Vermutung hatte.
Neben den typischen Serienklischees hat es sich aber auch dort wirklich zugespitzt und ist echt brenzlig geworden. Die Spannung war echt gut aufgebaut, aber trotzdem gab es auch wieder viele lustige Momente, die das Ganze einfach so liebenswürdig machen.
Das Ende fand ich echt gut und Serientypisch fügt es sich nahtlos in die Geschichte ein und lässt mich glücklich zurück.

...Schreibstil:
Mit dem Schreibstil der Autorin fühle ich mich einfach total wohl. Ich finde es total klasse, wie sie die Klischees der Serie darstellt und trotzdem noch Spannung aufbaut und die Fäden zwischen der Realität und der Serie miteinander verstrickt. Außerdem zeigt sie dieses Mal auch, dass sie die Zusammenhänge gut erklären kann und schlüssige Auflösungen konzipieren kann, bei der keine Fragen offen bleiben.


Fazit:
Ein wirklich toller Reihenabschluss, der sich noch einmal von den Beiden anderen unterscheidet und völlig neue Aspekte und Auflösungen in die Geschichte bringt. Neben Humor, Liebe und Klischees erwartet einen dieses Mal auch Spannung, in dieser einmaligen Reihe mit der wirklich tollen Grundidee.
Ich empfehle dieses Buch jedem, der auch schon die vorherigen beiden Teile gelesen hat, denn der Abschluss lohnt sich wirklich. Ansonsten ist diese Reihe eine tolle Empfehlung für jeden, der Serien und Klischees liebt und Jugendbücher mag, in denen es auch gerne eine Liebesgeschichte geben darf.

Dienstag, 23. August 2016

Rezension: "Elanus" von Ursula Poznanski

Jona ist anders als andere in seinem Alter, viel intelligenter und eckt damit oft an. Doch dann lässt er seine Drohe los und und fühlt sich ihnen noch weiter überlegen. Doch dann erfährt er etwas, was er besser nicht hätte erfahren sollen...

Allgemeine Infos:
Verlag: Loewe
Reihe: nein
Originaltitel: Elanus
Erscheinungsdatum: 22.08.2016
Seitenzahl: 416
ISBN: 9783785582312


Klappentext:
Es ist klein. Es ist leise. Es sieht alles.
Jona ist siebzehn und seinen Altersgenossen ein ganzes Stück voraus, was Intelligenz und Auffassungsgabe betrifft. Allerdings ist er auch sehr talentiert darin, sich bei anderen unbeliebt zu machen und anzuecken. Auf die hervorgerufene Ablehnung reagiert Jonas auf ganz eigene Weise: Er lässt sein privates Forschungsobjekt auf seine Neider los: eine Drohne. Klein, leise, mit einer hervorragenden Kamera ausgestattet und imstande, jede Person aufzuspüren, über deren Handynummer Jona verfügt. Mit dem, was er auf diese Weise zu sehen bekommt, kann er sich zur Wehr setzen gegen Spott und Häme.
Doch dann erfährt er etwas, das besser unentdeckt geblieben wäre, und plötzlich schwebt er in tödlicher Gefahr.


Meinung zu...

...Cover, Titel, Klappentext & Lesegrund:
Das Cover ist eher sehr schlicht gehalten und erinnert mich von der Farbwahl her sehr an "Layers". Der Titel ist knapp aber einfach Programm. Den Klappentext fand ich total interessant, da Drohnen ein sehr aktuelles Thema sind und mich Ursula Poznanski schon so mit "Erebos" begeistern konnte, war ich um so gespannter auf ihr neues Buch.

...Grundidee & Verlauf:
Die Geschichte beginnt an dem Tag, als Jona zu den Helmreichs, seiner neuen Gastfamilie, zieht, denn er hat ein Begabtenstipendium bekommen. Ich muss sagen, dass ich im ersten Moment geschockt war, nicht von der Geschichte selbst sondern von Jona. Von seiner Art, seinem Auftreten und seinem Denken. Er ist wirklich komplett anders, überlegen, intelligenter, schwer einzuschätzen. Damit hat die Geschichte direkt schon einen ungewöhnlichen, ausgeprägten Protagonisten.
Die Idee mit der Drohne finde ich ziemlich interessant, eben weil es nicht nur spannend klingt sondern auch ein sehr aktuelles Thema ist. Außerdem war ich einfach gespannt, was mich noch mit Jona erwartet, so ungewöhnlich wie er eben ist.
Wie schon gesagt, ist Jona sehr anders. Das merkt man direkt nach wenigen Seiten und das merken auch seine neuen Mitstudenten relativ schnell. Deshalb möchte er etwas gegen sie in der Hand haben und schickt seine Drohne los, um etwas über die Anderen raus zu finden, dass er evtl auch gegen sie verwenden kann. Klingt ziemlich hinterhältig und fies, passt aber vollkommen und Jona. Und doch kommt alles anders, als er denkt: Denn er bekommt etwas mit, was ihn in Gefahr bringt, was ihm Sorgen bereitet.
Es baut sich Spannung auf, denn was ist dran an dem, was Jona mitgehört und erfahren hat? Es beginnt eine Suche nach der Wahrheit, die noch einige Gefahren birgt. Auch ich war teilweise auf dem Holzweg bzw hin und her gerissen, was jetzt wahr ist und was wirklich Sache ist. Also schon gut gemacht.
Man erfährt einige Details über die Drohne und die Technik an sich, was ich total interessant fand, denn hier wurde genau so viel erzählt, wie man als Leser braucht und nicht noch unnötige Details, die sich niemand merken kann. Außerdem schwingt in der ganzen Geschichte auch eine gewisse Kritik bzw aktuelle Standpunkte zur Thematik mit, wo eben die Grenzen und Gefahren liegen und das fand ich echt gut mit eingearbeitet.
Doch neben Jona gibt es noch Pascal, der sich tatsächlich mit ihm anfreundet. Die Beiden könnten unterschiedlicher nicht sein. Pascal ist total normal, schlecht und Mathe und bittet Jona um Hilfe. Und Jona lässt sich darauf ein und gewinnt somit einen wirklich tollen Freund, der mir sofort sympathisch war.

...Schreibstil:
Ich weiß schon seit einigen Büchern, dass Ursula Poznanski schreiben kann und zwar stellenweise auch so spannend, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen will. Auch hier zeigt sie uns wieder ihre spannende Seite, aber auch ihr Kunst, außergewöhnliche Protagonisten zu konstruieren, von denen die Geschichte lebt. Außerdem verknüpft sie es mit einer super aktuellen Thematik und raus kommt eine spannende Geschichte. Nicht so spannend, wie vorherige Werke, weil es auf einer ganz anderen Ebene


Fazit:
Schon nach wenigen Seiten ist diese Geschichte etwas ungewöhnliches: Sie lebt einfach von ihrem Protagonisten Jona und der aktuellen Thematik der Drohnen. Genau das zusammen mit einer spannenden Geschichte machen dieses Buch aus. Allerdings ist es mal eine andere Spannung, als in ihren anderen Büchern, aber genau das macht diesen Geschichte aus.
Insgesamt ungewöhnlich, aktuell, spannend und vielleicht auch erschreckend - das ist Elanus.
Ich empfehle dieses Buch jedem, der etwas zum Thema Drohnen lesen möchte. Ansonsten eine Leseempfehlung für jeden Poznanski-Fan oder für die, die es noch werden wollen. Denn hier versteckt sich eine spannende, ungewöhnliche und aktuelle Geschichte.

Samstag, 23. Juli 2016

Kurzrezensionen: "Die Seiten der Welt - Nachtland" von Kai Meyer & "Verliebt in Serie - Lilien und Luftschlösser" von Sonja Kaiblinger

Nach den turbulenten Ereignissen in Libropolis stellt sich Furia neuen Gefahren. Denn es gilt die Refugien zu schützen, denn die drei Häuser hungern nach Macht und wollen diese mit allen Mitteln erreichen...

Allgemeine Infos:
Verlag: Fischer
Reihe: Teil 2 von 3
Originaltitel: Die Seiten der Welt - Nachtland
Erscheinungsdatum: 25.06.2015
Seitenzahl: 592
ISBN: 9783841421661


Klappentext:
Immer tiefer dringt Furia in die magische Welt der Bücher vor. Das Reich uralter Bibliotheken und phantastischer Geschichten wird von den tyrannischen Drei Häusern regiert. Von einem geheimen Ort aus, dem Sanktuarium, herrschen sie über die Geschicke aller Bibliomanten und Exlibri. Doch Furia und ihre Gefährten leisten Widerstand. Um ihre Welt von den Unterdrückern zu befreien, begeben sie sich auf die gefährliche Suche durch die verborgenen Refugien nach dem Zentrum der Macht – und stoßen auf das größte Geheimnis der Bibliomantik.

Meine Meinung:
Nachdem mich der erste Teil begeistern hatte, wollte ich natürlich auch wissen, wie die Geschichte weiter geht. Doch nach einem Jahr wusste ich kaum noch, worum es ging und habe deshalb noch einmal Hörbuchbuch Teil 1 gehört, so kam ich besser in die Geschichte rein. Allerdings habe ich beim wiederholten Hören festgestellt, dass die Geschichte sich zwischenzeitlich schon gezogen hat. Dennoch wollte der Funke beim zweiten Teil nicht so recht überspringen. Stellenweise hat es sich gezogen bzw nicht richtig gezogen, aber es ist auch nicht richtig was passiert und ich war am Überlegen, das Ganze abzubrechen. Habe dann jedoch weiter gelesen und es wurde spannender, weswegen ich es dann auch zu Ende gelesen habe. Dennoch hatte es weitere Längen drin oder Passagen, die ich eher überflogen habe.
An sich fand ich die Idee und den Verlauf ganz interessant und spannend, die Ereignisse die passiert sind waren durchaus schlüssig. Aber leider haben sie es nicht gänzlich geschafft, mich von sich zu überzeugen und an die Geschichte zu fesseln.
Das Ende war dafür ein fieser Cliffhanger und es würde mich tatsächlich auch interessieren, wie die Geschichte ausgeht, aber ich muss es nicht selbst weiter lesen, sondern werde es mir erzählen lassen.
Leider konnte es mich nicht so sehr begeistern, wie ich mir erhofft hatte. Dennoch empfehle ich es allen, denen der erste Teil super gefallen hat, denn die Geschichte geht interessant und spannend weiter!


Abby springt immer noch in die Serie und am Ende wieder zurück, doch dieses Mal ist sie nicht alleine? Wie soll sie das nur erklären? Und was steckt überhaupt hinter dem Ganzen? Langsam kommt sie dem Geheimnis auf die Spur...

Allgemeine Infos:
Verlag: Loewe
Reihe: Teil 2 von 3
Originaltitel: Verliebt in Serie - Lilien und Luftschlösser
Erscheinungsdatum: 09.03.2015
Seitenzahl: 320
ISBN: 9783785578797


Klappentext:
Nachdem Jasper Abby aus der Soap in die Realwelt gefolgt ist, gerät sie gewaltig in Erklärungsnot. Deborah tobt, Jasper ist ziemlich verwirrt, aber zugleich fasziniert von New York. Gerade als Abby überlegt, ob Jasper vielleicht doch ganz nett (oder sogar mehr als nett?) ist, kündigt sich auch schon der nächste Sprung in die Serie an. Dort plant Bösewicht DeWitt eine neue Intrige. Aber wieso will er die Ashworths um jeden Preis ruinieren? Mithilfe von Tante Gladys und Hausmädchen Clarissa kommt Abby einem unglaublichen Familiengeheimnis auf die Spur.

Meine Meinung:
Auch wenn der erste Teil bei mir schon etwas zurück liegt, war ich überraschenderweise doch direkt wieder in der Geschichte drin. Wirklich schon nach wenigen Seiten habe ich mich willkommen gefühlt und mich an das Problem und den Skandal erinnert bzw den fiesen Cliffhanger vom ersten Teil. Sofort war meine Neugier auf die Geschichte wieder da, denn es dreht sich wieder alles um den Fluch und wie es dazu kam, warum ausgerechnet Abby und was sie dagegen tun kann.
Mit dabei natürlich wieder die Soap "Ashworth Park" und ihre Personen, die teilweise so furchtbar nervig sind, dass es sie fast schon wieder liebenswürdig macht. Es gilt also sozusagen zwei Leben zu meistern und nebenher noch neue Informationen zu gewinnen. Doch dabei findet Abby nicht nur mehr über den Fluch sondern auch über das Leben der Ashworths.
Ich finde die Idee einfach nach wie vor toll gemacht, dass Abby zu jeder Folge in die Serie springt, und am Ende wieder zurück. Außerdem natürlich das Leben in der Soap selbst mit all ihren typischen Klischees, die tatsächlich alle bedient werden.
Trotz Klischees und Stereotypen gefällt mir die Geschichte und es hat echt Spaß gemacht, sie zu lesen und ich freue mich wirklich schon auf den dritten Teil, der glücklicherweise schon auf meinem SUB liegt.

Mittwoch, 11. November 2015

Rezension: "Die Buchspringer" von Mechthild Gläser

Amy kann in Bücher reisen, in die Geschichten springen und sie miterleben, mit den Personen reden und Abenteuer erleben. Bis seltsame Dinge geschehen und Diebstähle passieren. Die Bücherwelt scheint in Gefahr...

Allgemeine Infos:
Verlag: Loewe
Reihe: nein
Originaltitel: Die Buchspringer
Erscheinungsdatum: 16.02.2015
Seitenzahl: 384
ISBN: 9783785574973


Klappentext:
Während des Sommerurlaubs auf einer vergessenen Shetlandinsel erfährt Amy, dass sie als Mitglied der Familie Lennox of Stormsay über die Fähigkeit verfügt, in Bücher zu reisen und dort Einfluss auf die Geschichten zu nehmen. Schnell findet Amy Freunde in der Buchwelt: Schir Khan, der Tiger aus dem Dschungelbuch, hat stets wertvolle Ratschläge für sie, während Goethes Werther zwar seinen Liebeskummer in tintenhaltigen Cocktails ertränkt, Amy aber auch ein treuer Freund ist, seit sie ihn vor den Annäherungsversuchen der Hexen aus Macbeth gerettet hat. Lediglich die Idee, Oliver Twist Kaugummi zu schenken, war nicht die beste … Doch bald merkt Amy, dass die Buchwelt nicht so friedlich ist, wie sie zunächst scheint. Erst verschwindet Geld aus den Schatzkammern von Ali Baba, dann verletzt sich Elizabeth Bennet auf dem Weg zum Ball mit Mr Darcy, sodass eine der bekanntesten Liebesgeschichten der Weltliteratur im Keim erstickt wird. Für Amy ist klar: Sie muss den Störenfried stellen! Doch erst, als sich die Zwischenfälle auch auf die Realität auswirken und schließlich sogar ein Todesopfer fordern, wird Amy klar, wie ernst die Bedrohung ist. Worauf hat es der geheimnisvolle Attentäter wirklich abgesehen?


Meinung zu...

...Cover, Titel, Klappentext & Lesegrund:
Das Cover ist echt schön, mit den Scherenschnitten und den Illustrationen. Auch der Titel gefällt mir gut, lediglich der Klappentext ist viel zu lang und verrät zu viel. Trotzdem hat er mich angesprochen und es geht um Bücher und die Dilogie von ihr hat mir damals gut gefallen, also wollte ich dieses Buch ziemlich gerne lesen.

...Grundidee & Verlauf:
Die Geschichte beginnt mit der Reise nach Stormsay, eine Shetlandinsel. Man befindet sich mitten im Aufbruch, weiß nur, dass etwas passiert ist, was Amy und ihre Mutter vergessen möchte, aber nicht was. Also begibt man sich mit den beiden auf eine Reise, die sie verändern wird.
Die Idee der Buchspringer fand ich eigentlich ziemlich interessant. Wer würde seine Lieblingsgeschichte nicht gerne einmal hautnah erleben und mit den Personen reden und Abenteuer erleben. Das hat mich also schon mal begeistert.
Zwar war ich von der Geschichte begeistert und sie hat mich unterhalten und ich habe mitgefiebert, denn das kann man wirklich, für Spannung und Vermutungen ist gesorgt, aber der Funke ist nicht ganz übergesprungen. Ich bin zwar begeistert aber nicht vollkommen geflasht. Meine Vermutung ist, dass ich nicht mehr ganz der Zielgruppe entspreche. Dennoch ist es kein schlechtes Buch und durchaus lesenswert!
Das Ende hat mich glücklich gemacht. Es war ein runder Abschluss, alle Fragen wurden geklärt. Vor allem weil es kurz vorher ziemlich spannend und emotional war.

...Schreibstil:
Der Schreibstil hat mir bei ihren anderen beiden Büchern schon sehr gut gefallen. Auch dieses Mal hat sie mich wieder in ihren Bann gezogen. Sie hat die Situation und das Umfeld einfach richtig schön beschrieben, so dass man mitten in der Geschichte war und sich alles sehr gut vorstellen kann.


Fazit:
Eine unglaublich interessante Idee, die ich auch gerne einmal umsetzen würde. Begleitet wird das ganze von einem tollen Schreibstil und einem vielversprechenden Einstieg. Dazu der Schauplatz einer einsamen Insel und dann geschehen auch noch mysteriöse Dinge. Spannung gab es auch, ich konnte Vermutungen anstellen und habe mitgefiebert. Dennoch fehlte eine Kleinigkeit, vielleicht mehr Tiefe oder so, ich kann es gar nicht mal genau sagen.
Ich empfehle dieses Buch jedem, der Bücher über die magische Welt der Bücher sucht, leichte Fantasy mag und gerne Jugendbücher liest. Oder jedem, der eine schöne Lektüre für einen kalten, dunklen Nachmittag sucht, mit der man im wahrsten Sinne doppelt in fremde Welten flieht.

Mittwoch, 12. August 2015

Rezension: "Am Ende der Welt traf ich Noah" von Irmgard Kramer

Sie sieht einen roten Koffer und ergreift die Chance, sich auf eine Reise zu begeben, eine fremde Identität anzunehmen, und einen Sommer in einer abgelegenen Villa zu erleben mit einem ganz besonderen Jungen...

Allgemeine Infos:
Verlag: Loewe
Reihe: nein
Originaltitel: Am Ende der Welt traf ich Noah
Erscheinungsdatum: 27.07.2015
Seitenzahl: 352
ISBN: 9783785581278


Klappentext:
Es war so verlockend: Die Möglichkeit, in eine fremde Rolle zu schlüpfen, lag direkt vor mir. Ich brauchte nur zuzugreifen.

Ein fremder roter Koffer zieht Marlene wie magisch an und ehe sie wirklich weiß, was sie tut, hat sie sich schon als dessen Besitzerin ausgegeben und ist in ein neues Leben abgetaucht. Als Irina Pawlowa verbringt sie ihren Sommer fernab der Zivilisation in einer alten Villa zusammen mit einer Nonne, einem Gärtner und einem Koch. Und Noah. Noah ist faszinierend, blind und in der Villa gefangen, denn irgendetwas außerhalb ihrer schützenden Mauern macht ihn schwer krank. Doch er möchte frei sein, und als Marlene sich in ihn verliebt, willigt sie ein, mit ihm zu fliehen. Was daraufhin passiert, konnte jedoch niemand vorhersehen.


Meinung zu...

...Cover, Titel, Klappentext, Gestaltung:
Das Cover gefällt mir richtig gut. Es wirkt einfach wie die Anfangsszene mit der Straße, dem Mädchen und dem roten Cover. Der Titel klingt total schön und passt super zur Geschichte. Der Klappentext macht neugierig auf die Geschichte und verspricht eine schöne Liebesgeschichte.

...Grundidee & Verlauf:
Die Geschichte beginnt mit dem Moment, als Marlene sich von der Preisverleihung ihrer Eltern entfernt und den roten Koffer entdeckt. Sofort fühlt sie sich von ihm magisch angezogen und plötzlich taucht neben ihr ein Auto auf und will sie abholen. Marlene hat die Wahl, die unbekannte Identität anzunehmen und mitzufahren, ins Unbekannte, oder doch den Urlaub widerwillig mit ihren Eltern zu verbringen. Zunächst zögert sie, doch dann steigt sie ein und damit beginnt die Geschichte. Ich war irgendwie sofort gefesselt von dieser Idee. Ist es wirklich so einfach manchmal seinem alten Leben zu entkommen?
Die Idee hat mich schon beim Klappentext begeistert. Wie kann man einfach so eine andere Identität annehmen und damit in ein anderes Leben schlüpfen und damit auch noch Glück haben? Glaubt ihr nicht, dass das möglich ist? Oh doch, das ist es. Dahinter steckt eine wunderschöne Geschichte.
Wie schon gesagt, war ich von Anfang an total gefesselt von der Geschichte, auch wenn sie gerade erst begonnen hatte, eine Reise ins Ungewisse für Marlene und mich. Keiner von uns beiden wusste, was uns dort erwarten würde, am Ende der Autofahrt, in dieser Villa. Am allerwenigsten aber ich als Leser. Ich musste einfach weiter lesen, Seite für Seite, Kapitel für Kapitel habe ich verschlungen und die seltsamen Bewohner der Villa kennen gelernt, eine Nonne, den blinden Noah, einen Koch und einen Hausmeister.
Es entwickelt sich eine besondere Beziehung zwischen Marlene und Noah, den ich wirklich sehr sympathisch aber auch etwas unnahbar fand. Die Liebesgeschichte war so schön.
Doch es steckt noch wesentlich mehr dahinter, was man am Anfang nie erwartet hätte. Spannung kommt auf, Verwirrung, die Geschichte schlägt eine ungeahnte Richtung ein. Aber ich war gefesselt und begeistert, aber auch verwirrt. So verwirrt wie der Schreibstil an der Stelle, was aber so unglaublich passend war.
Und dann kam das Ende, der Showdown. Wer hätte das gedacht? Klar hatte ich so meine Vermutungen, aber das hat mich überrascht, begeistert, verwirrt, traurig gemacht - es hat mich geflasht. Ja mir fällt kein anderes Wort ein. Dieses Ende war der Hammer!

...Schreibstil:
Irmgard Kramer hatte mich mit ihrem Schreibstil schon bei "Sunny Valentine" überzeugt. Man kann sich einfach super in ihre Geschichten hineinversetzen und sich alles sehr gut vorstellen. Das beweist sie auch bei ihrem ersten Jugendbuch, bei dem man sich nicht nur gut in die Situation hineinversetzen konnte, sondern auch in die einzelnen Charaktere und deren Gedanken und Gefühle. Einfach ganz großartig.


Fazit:
Eine Geschichte, die ich nie erwartet hätte! Direkt von Anfang an war ich gefesselt und von der Idee begeistert. Dann stellte ich Vermutungen an, freundete mich mit den Charakteren an, wurde überrascht und war am Ende ganz geflasht, einfach überwältig. Das hätte ich so einfach nie erwartet! Der Schreibstil und die Idee haben mir richtig gut gefallen. Und dann diese Wendungen und Überraschungen. Außerdem eine wunderschöne, außergewöhnliche Liebesgeschichte und insgesamt tolle Charaktere, besonders Noah und Marlene!
Ich empfehle dieses Buch jedem, der eine außergewöhnliche Liebesgeschichte sucht. Aber nicht nur eine Liebesgeschichte, sondern irgendwie auch eine Reise zu sich selbst und einfach so viel mehr, was man sich nicht vorstellen kann. Evtl etwas für jeden, der "Die Achse meiner Welt" geliebt hat!

Freitag, 3. April 2015

Rezension: "Schlusstakt" von Arno Strobel

Eine Castingshow der besonderen Art. Das Vorfinale findet auf einer einsamen Insel statt, doch dann gerät es außer Kontrolle...


Allgemeine Infos:
Verlag: Loewe
Reihe: nein
Originaltitel: Schlusstakt
Erscheinungsdatum: 09.03.2015
Seitenzahl: 222
ISBN: 9783785578650


Klappentext:
Sing um dein Leben!
Für Vicky scheint ein Traum wahr geworden zu sein: Sie hat es bei der neuen Castingshow in die letzte Runde auf einer abgelegenen Südsee-Insel geschafft und hat nun die Chance auf 2 Millionen Euro und einen Plattenvertrag. Aber der Wettbewerb ist nicht nur hart, sondern tödlich. Vickis Mitbewohnerin Carolin wird am Strand gefunden – erschlagen. Wer ist zu so einer Tat fähig? War es einer der Kandidaten, die Carolin in den Fights aus dem Wettbewerb gedrängt hat? Die Anspannung wird zu einem wahren Nervenkrieg, denn der Mörder muss noch auf der Insel sein …


Meinung zu...

...Cover, Titel, Klappentext, Gestaltung:
Das Cover wirkt sehr düster mit dem Himmel und der einsamen Insel im Meer. Der Titel passt zur Geschichte und ist recht prägnant. Der Klappentext klingt wirklich gut und verspricht eine spannende Geschichte.

...Grundidee & Verlauf:
Das Buch beginnt mit einer Szene am Strand. Jemand findet ein totes Mädchen und bettet es zur letzten Ruhe auf Palmblätter und singt ein Abschiedslied. Danach kommt die eigentliche Geschichte: Die Kanditaten sitzen im Flugzeug auf dem Weg zum Vorfinale. Jeder macht sich so seine Gedanken, was sie erwarten wird und wer wohl weiter kommt. Eigentlich ein guter und recht ruhiger Einstieg in die Geschichte. Mal sehen, wie der Prolog mit dem restlichen Geschehen zusammen hängt, wie es dazu kommt und wer es war.
Die Idee einer Castingshow ist nicht unbedingt neu, sondern recht allgegenwärtig. Aber das ganze in einem Buch, noch besser in einem Thriller, zu thematisieren, fand ich sehr interessant und ich war gespannt auf die Geschichte. Was verbirgt sich sozusagen hinter den Kulissen und wie läuft es ab, wenn die Kamera aus ist?
Der Einblick hinter die Kulissen, die ganze 'Vetternwirtschaft' und die Bevorzugung (mir fehlt das passende Wort) fand ich wirklich super dargestellt und teilweise auch sehr erschreckend. Was einfach getan wird, damit die Show perfekt ist und wenig an den Einzelnen gedacht wird.
Leider habe ich mir außerdem noch etwas anderes vorgestellt. Es war von 'besonderen Aufgaben' die Rede, aber irgendwie waren die nicht so besonders. Ich dachte, weil es auf einer einsamen Insel ist und man auf das harte Leben vorbereitet werden sollte, aber dem war nicht so. Klar es waren strenge Regeln und eine sehr ungewohnte Umgebung, aber eben nicht so wie vermutet.
Zwischendrin gab es immer wieder kurze Kapitel aus der Vergangenheit einer Person. Die fand ich echt immer total interessant zu lesen und die Erwartung war riesig, zu sehen, wie die zur restlichen Geschichte passen. In dem Punkt gab es einen sehr runden und schönen Abschluss.
Das Ende bzw die Auflösung war an sich ganz gut, aber irgendwie hätte die Geschichte mehr Potential gehabt. Mit 222 Seiten war es ja recht kurz gehalten und ich glaube, dass man aus der Idee hätte mehr rausholen können. Die Auflösung war dann doch etwas abrupt und es blieb für mich auch etwas unlogisch.

...Schreibstil:
Der Schreibstil war recht einfach gehalten, eben passend für einen Jugendthriller. Es wurde alles gut beschrieben, aber manchmal fehlte man dann doch etwas die Spannung. Klar es gab spannende Stellen und Nervenkitzel, aber eben auf einem niedrigeren Niveau. Dennoch ließ es sich sehr gut lesen.

...Charaktere:
Zunächst hatte ich etwas die Sorge, dass zu viele Personen vorkommen und diese zu detailiert beschrieben werden, immerhin sind noch 50 im Vorfinale. Aber dem war zum Glück nicht so.
Hauptsächlich lernt man Vicky kennen und erfährt viel über ihre Gedanken und Gefühle bei der ganzen Sache. Sie war mir auch die Sympathischste von allen, weil sie teilweise noch Zweifel hatte und über das Ganze nachgedacht hat, ob das alles so ist, und das man das doch so nicht machen kann.
Dann gab es noch Maike, Carolin und Ivana, mit denen sich Vicky ein Zimmer geteilt hat und die für sie sowas wie Freunde geworden sind. Auch sie fand ich gut dargestellt, jeder mit seiner Persönlichkeit und etwas eigen.
Die Charaktere generell fand ich gut dargestellt, die Jury etwas arrogant und kalt, und die Teilnehmer unterschiedlich fokussiert und dementsprechend nett oder arrogant. Man hat nicht alle kennen gelernt, viele sind einfach blass geblieben, aber das war auch gut so. Sonst wäre es einfach für die paar Seiten zu viel Info gewesen.


Fazit:
Irgendwie bin ich unentschlossen. Auf der einen Seite war es ein kurzweiliger Lesespaß für zwischendurch, mit einer recht geringen Seitenzahl, von der man nicht so viel Spannung erwarten kann. Auf der anderen Seite hatte ich recht hohe Erwartungen was die Spannung angeht. Die Grundidee fand ich sehr gut, aber man hätte deutlich mehr aus der Geschichte rausholen können, mit ein paar mehr Seiten. Der Blick hinter die Kulissen war recht authentisch, was einfach gemacht wird, damit die passenden Leute gewinnen und woraus Profit und Einschaltquoten bezogen werden. Vielleicht war ich auch einfach zu alt für die Geschichte, immerhin ist es ein Jugendthriller.
Ich empfehle dieses Buch jedem, der mal hinter die Kulissen einer Castingshow blicken möchte, denn das wird wirklich gut und erschreckend dargestellt. Ansonsten ein Lesetipp für jeden, der einen leichten Jugendthriller sucht, der nicht allzu grausam und blutig ist.

Dienstag, 10. März 2015

Rezension: "Rosen und Seifenblasen - Verliebt in Serie" von Sonja Kaiblinger

Stell dir vor, es gibt eine Serie die deine Schwester total liebt, und die du einfach nur albern findest. Doch plötzlich hörst du Geigenmusik, deine Hand kribbelt und du befindest dich mitten in dieser Serie...


Allgemeine Infos:
Verlag: Loewe
Reihe: Teil 1 von 3
Originaltitel: Rosen und Seifenblasen - Verliebt in Serie
Erscheinungsdatum: 21.07.2014
Seitenzahl: 317
ISBN: 9783785578667


Klappentext:
Die 14-jährige Abby ist genervt: Ihre Schwester ist süchtig nach der kitschigen Seifenoper „Ashworth Park". Abby und ihre Freundin Morgan können sich über die Geschichten rund um die englische Adelsfamilie Ashworth nur kaputtlachen. Doch als Abby auf unerklärliche Weise selbst in der Serie landet, findet sie das Ganze nicht mehr so witzig. Tag für Tag zur selben Sendezeit beginnt sie zu flackern und findet sich kurz darauf in Ashworth Park wieder. Nun steht sie selbst im Zentrum von Intrigen, Liebschaften und Familiengeheimnissen. Und zu allem Übel verliebt sich Serienschönling Julian ausgerechnet in Abby. Das Chaos ist vorprogrammiert …


Meinung zu...

...Cover, Titel, Klappentext, Gestaltung:
Normalerweise bin ich gar nicht so der Rosa-Fan, aber zu diesem Buch passt es einfach so gut. Dazu diese vielen kleinen Symbole, an denen ich mich gar nicht satt sehen kann, so niedlich gemacht. Auch unter dem Klappentext übrigens eine liebevolle Gestaltung. Den Titel finde ich auch wirklich niedlich. Der Klappentext macht neugierig, das Buch zu lesen.

...Grundidee & Verlauf:
Das Buch beginnt erst einmal mit einer allgemeinen Definition des Begriffs 'Daily Soap', die schon mal etwas humorvoll ist. Dann beginnt auch schon die eigentlichen Geschichte. Abby hatte sich auf einen entspannten Nachmittag auf dem Sofa gefreut, doch leider wollte Deborah 'Ashworth Park' schauen und ließ sich davon auch nicht abbringen. Plötzlich hört Abby Geigenklänge und ihre Hand kribbelt und auf einmal wacht sie auf einer Wiese auf, nämlich in Ashworth Park...
Die Idee finde ich irgendwie total interessant. Dass man sich plötzlich in einer Serie wiederfindet und möglichst nicht auffallen sollte, aber trotzdem irgendwie das Warum klären muss.
Es gab viele spannende und lustige Passagen, wo durch der Lesespaß super erhalten blieb, wirklich von Anfang bis Ende. Immer mal wieder gibt es Szenen aus der normalen Welt, aber der Großteil spielt in Ashworth Park. Dort herrscht einfach ein anderes Leben, wie eben in so einer englischen, adeligen Serie üblich.
Ich fand es etwas schade, dass man nichts erfahren hat, warum das Ganze mit Abby passiert, wie es dazu kommt und ob man es stoppen kann. Ich hoffe also darauf, dass man da im kommende Teil noch etwas mehr erfahren wird.
Das Ende war noch einmal wirklich turbulent und hat mich richtig gefesselt. Du denkst, es ist alles gut, doch dann gibt es da diesen Cliffhanger...

...Schreibstil:
Ich habe bisher noch nichts von Sonja Kaiblinger gelesen und war sehr gespannt darauf. Ihren Schreibstil fand ich wirklich angenehm. Das Buch ließ sich sehr gut lesen. Vor allem war es stellenweise sehr lustig und ironisch. Sie nimmt die 'Daily Soap' einfach so schön aufs Korn und schlachtet einige der Klischees sehr gut aus.

...Charaktere:
Abby muss sozusagen zwei Leben bewältigen und stellt sich dabei gar nicht so ungeschickt hat, meistens jedenfalls. Eher wird es ihr vom Schicksal immer einen Tucken schwieriger gemacht, immer hin landet sie ja in 'Ashworth Park' und muss sich da erst mal zu zurecht finden und das ein oder andere Problem lösen. Dabei ist sie jedoch immer sehr liebenswürdig.
Die Personen in 'Ashworth Park' sind ziemlich klischeehaft dargestellt. Aber so muss das in einer Daily Soap nun mal sein. Dennoch entpuppt sich der ein oder andere doch noch als etwas individuell und sorgt für einige Wendungen.


Fazit:
Ein tolles wirklich niedliches Buch mit einer sehr schönen, einmaligen Grundidee, die mich begeistern konnte. Im Vordergrund steht die Daily Soap 'Ashworth Park', in der sich Abby wiederfindet. Die Autorin erzählt mit sehr viel Humor und Ironie und nimmt dabei auch das ein oder andere Klischee auf die Schippe.
Die Charakter waren gut dargestellt. Das Einzige, was ich etwas schade fand, war dass man so gar nichts über das Warum erfahren hat. Aber das kommt dann bestimmt im nächsten Teil, auf den ich mich schon wirklich freue, nach dem Cliffhanger.
Ich empfehle dieses Buch jedem, der mal einen tollen Jugendroman lesen möchte, der sich um eine Daily Soap dreht. In dem es außerdem um Liebe und Klischees geht, aber auch um durch aus ernsthafte Themen. Wirklich unterhaltsam und niedlich. Bestimmt auch etwas für die Nicht-Jugendlichen unter uns^^

Sonntag, 15. Februar 2015

Rezension: "Sunny Valentine - Von Schaumbädern und tanzenden Rollschuhen" von Irmgard Kramer

Eine tolle Fortsetzung vom kleinen, tapferen Mädchen und ihrem verrückten Haus Seine Herrlichkeit!
Dieses Mal lässt das Haus Sunnys Lehrerin verschwinden, damit die Kinder nicht mehr zur Schule müssen. Eine lustige und abenteuerliche Reise durch New York beginnt...


Allgemeine Infos:
Verlag: Loewe
Reihe: Teil 2 von ?
Originaltitel: Sunny Valentine - Von Schaumbädern und tanzenden Rollschuhen
Erscheinungsdatum: 01.2015
Seitenzahl: 171
ISBN: 9783785578896


Klappentext:
Seine Herrlichkeit, das Haus, ist eifersüchtig. Seit die Sommerferien vorbei sind und Sunny, Flip und Amir jeden Tag in die Schule gehen, ist das Haus einsam. Also verlegt es den Unterricht kurzerhand in die eigenen vier Wände – und verliert dabei dummerweise Helene, die Lehrerin. Sunny muss helfen und sie suchen. Doch das ist gar nicht so einfach, denn durch die Klotür gelangt sie plötzlich in eine der wuseligsten und hektischsten Städte der Welt: New York. Wie soll sie denn unter all diesen Menschen Helene finden?


Meinung zu...

...Cover, Titel, Klappentext, Gestaltung:
Das Cover ist auf jeden Fall schön bunt und somit sehr ansprechend gestaltet. Außerdem erkennt man den Zusammenhang zum ersten Teil. Auch der Titel ist wieder sehr prägnant und passend. Der Klappentext macht neugierig und lässt auf ein lustiges Abenteuer hoffen.

...Grundidee & Verlauf:
Die Geschichte beginnt, wie schon im ersten Teil, mit einem Brief, in dem Sunny sich entschuldigt. Und somit beginnt die Geschichte, die als Rückblick aus Sunnys Sicht erzählt wird. Ich war wieder sofort in der Geschichte drin und fand es gut, dass der Aufbau sozusagen gleich geblieben ist mit dem Brief und so.
Die Idee von Sunny und ihrem Haus finde ich immer noch super interessant. Dieses Mal muss Sunny nach New York, um ihre Lehrerin Helen wiederzufinden.
Man kam wirklich gut in die Geschichte rein und manches wurde rückblickend noch einmal erwähnt, so dass man nicht unbedingt den ersten Teil gelesen haben muss. Aber wenn doch, ist es um so schöner und lustiger.
Auch hier gab es wieder schöne, spannende und lustige Wendungen, die man von Anfang an nicht erwartet hätte. Der Lesespaß bleibt einfach das ganze Buch über.
Außerdem muss man nicht unbedingt den ersten Teil gelesen haben, um die Geschichte zu verstehen. Man kommt einfach unglaublich gut in die Geschichte rein und fühlt sich sofort wohl, auch ohne den ersten Teil zu kennen.
Das Ende war in sich abgeschlossen und die Geschichte somit beendet. Dennoch wird die Geschichte rund um Sunny, ihre Familie und das verrückte Haus wahrscheinlich weiter gehen.

...Schreibstil:
Der Schreibstil ist einfach so angenehm leicht, dass man das Buch in einem Rutsch runter lesen kann. Einfach perfekt für Kinder geeignet. Dazu dann noch mal ab und an eine liebevolle Zeichnung und Sunnys Erzählsicht. Es ist einfach so lustig und teilweise auch spannend geschrieben, dass man von allem irgendwie etwas hat, aber vor allem ein paar tolle Lesestunden.

...Charaktere:
Sunny ist einfach ein ganz tolles Mädchen, das sich mal wieder der verrückten Aufgabe ihres Hauses stellt, auch wenn sie dafür nach New York muss. Aber sonst kann sie ja ihre Lehrerin nicht retten. Für ihr Alter ist sie wirklich schon sehr vernünftig und konnte mich echt begeistern.
Auch die neuen Charakteren waren ganz toll dargestellt und mit nur wenigen Beschreibungen hatte man einfach ein sehr gutes Bild vor Augen und ich konnte mich in alle gut rein versetzen.


Fazit:
Eine tolle Fortsetzung dieser niedlichen Kinderbuchreihe rund um Sunny, ihre Familie und ihr Haus Seine Herrlichkeit. Die Charaktere waren richtig liebevoll dargestellt, es gab zahlreiche tolle Zeichnungen und einen sehr gut verständlichen, lustigen aber auch spannenden Schreibstil.
Ich empfehle dieses Buch jedem, der ein tolles Kinderbuch lesen möchte, voller Spannung, Abenteuer und Humor. Perfekt geeignet für Kinder ab 8 Jahren!

Montag, 8. Dezember 2014

Rezension: "Sunny Valentine - Von Tropenvögeln und königlichen Unterhosen" von Irmgard Kramer

Allgemeine Infos:
Verlag:
Loewe
Reihe: Teil 1 von ?
Originaltitel: Sunny Valentine - Von Tropenvögeln und königlichen Unterhosen
Erscheinungsdatum: 14.06.2014
Seitenzahl: 173
ISBN: 9783785578889


Klappentext:
Sunny hat von ihrem Taschengeld ein Haus gekauft – für ganze 85 Cent. Natürlich handelt es sich hierbei nicht um ein gewöhnliches Haus, nein, es geht um Seine Herrlichkeit mitsamt Park, Teich und Blumengarten. Wenn das Haus gute Laune hat, sind die Vorhänge rosa, die Blumen blühen und aus dem Wasserhahn kommt Bananenmilch. Aber heute ist Seine Herrlichkeit verstimmt und alles liegt unter einer dichten Staubschicht. Das Haus hat wieder mal einen verrückten Wunsch: Es will eine Fahne. Aber nicht irgendeine Fahne, sondern die Unterhose eines jungen Prinzen. Aber wo soll Sunny die bloß herbekommen?


Meinung zu...

...Cover, Titel, Klappentext, Gestaltung:
Das Cover ist wirklich niedlich gestaltet und stellt eine sehr lustige Szene aus dem Buch da. Der Titel ist toll gewählt, auch mit dem Untertitel. Der Klappentext ist lustig geschrieben und macht Lust, das Buch zu lesen.
Das ganze Buch ist gespickt von liebevollen Zeichnungen, die zum Inhalt passten.

...Grundidee & Verlauf:
Die Geschichte beginnt mit einem Brief an Prinz William, den Sunny verfasst hat, um sozusagen in die Geschichte einzuleiten. Darauf hin beginnt sie rückblickend, die Geschichte zu erzählen, worauf ich sehr gespannt war.
Die Idee ist wirklich niedlich. Ein ganz außergewöhnliches Haus, das irgendwie lebendig ist und sich seinen Besitzer sozusagen selbst gesucht hat. Und dann wünscht es sich eine Fahne, die Sunny besorgen muss.
Die Geschichte hat ein tolles Erzähltempo, es dauert nicht lange, bis die Geschichte richtig anfängt. Es gab sogar einige Wendungen und Erlebnisse, die ich nicht erwartet hätte, so dass der Lesespaß erhalten blieb.
Das Ende war rund und die Geschichte in sich abgeschlossen. Es wird noch mindestens einen weiteren Teil geben, sozusagen mit einer neuen Geschichte, aber den gleichen Personen.

...Schreibstil:
Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Genau passend für ein Jugendbuch, leicht geschrieben, aber trotzdem nicht so anspruchslos. Die ganze Geschichte wird aus Sunnys Sicht und aus der Ich-Perspektive erzählt, was sehr gut gepasst hat.

...Charaktere:
Sunny ist ein sehr liebes Mädchen, das sich um ihre Familie sorgt, auch wenn sie noch recht jung ist. Dennoch nimmt sie sich der Aufgabe des Hauses an und versucht es. Ich fand sie echt niedlich dargestellt und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen.
Auch die restlichen Charaktere, wie ihr Bruder oder ihr Vater, aber auch Amir und Konrad, waren gut ausgearbeitet und interessant gestaltet.


Fazit:
Ein sehr niedliches Kinderbuch rund um ein tolles Haus, eure Herrlichkeit! Eine tolle Idee, liebevolle Charaktere, ganz viel Spaß und Witz, dazu noch witzige Zeichnungen und ein angenehmer Schreibstil.
Ich empfehle dieses Buch jedem, der ein Kinderbuch ab 8 Jahren sucht, oder aber auch einfach mal selbst ein tolles lesen möchte, dass kurzweilig unterhält, aber sehr niedlich ist.

Montag, 27. Oktober 2014

Rezension: "Erebos" von Ursula Poznanski

Allgemeine Infos:
Verlag: Loewe
Reihe: nein
Originaltitel: Erebos
Erscheinungsdatum: 2011
Seitenzahl: 486
ISBN9783785573617


Klappentext:
In einer Londoner Schule wird ein Computerspiel herumgereicht – Erebos. Wer es startet, kommt nicht mehr davon los. Dabei sind die Regeln äußerst streng: Jeder hat nur eine Chance. Er darf mit niemandem darüber reden und muss immer allein spielen. Und wer gegen die Regeln verstößt oder seine Aufgaben nicht erfüllt, fliegt raus und kann Erebos auch nicht mehr starten.
Erebos lässt Fiktion und Wirklichkeit auf irritierende Weise verschwimmen: Die Aufgaben, die das Spiel stellt, müssen in der realen Welt ausgeführt werden.
Auch Nick ist süchtig nach Erebos – bis es ihm befiehlt, einen Menschen umzubringen …


Meinung zu...

...Cover, Titel, Klappentext, Gestaltung:
Das Cover ist sehr prägnant, aber nur deswegen hätte ich es mir nicht gekauft. Der Titel ist ebenfalls sehr prägnant und passend, immerhin der Name des Spiels. Den Klappentext finde ich sehr gelungen und macht neugierig auf die Geschichte.

...Grundidee & Verlauf:
Die Geschichte beginnt mit dem normalen Schultag von Nick. Eigentlich nichts spektakuläres, aber sein Freund Colin verhält sich seltsam und redet mit Mitschülern, über die er sich sonst immer nur lustig macht. Und irgendwas haben sie getauscht. Er fühlt sich etwas außen vor, doch bald ist er mehr drin, als er anfangs dachte und er bekommt auch das Spiel "Erebos"...
Die Idee ist einfach mega genial und auch wenn ich selbst nicht der Zocker bin, weil mir dazu die Geduld fehlt, konnte mich die Idee in ihren Bann ziehen und mich faszinieren. Ein Spiel das mit dir spricht, also dir wirklich antwortet, und dir Aufträge in der Realität gibt, die ziemlich weit gehen.
Die Entwicklung der Geschichte fand ich genau passend so, auch wenn ich anfangs dachte, wann es denn endlich um das Spiel geht. Immerhin braucht es ein paar Seiten, bis Nick das Spiel bekommt. Auch im späteren Verlauf habe ich mich einmal gefragt, was jetzt die restlichen Seiten passiert, aber es ging genauso spannend weiter, wenn auch von einer anderen Seiten als vorher.
Die Wendungen der Geschichte fand ich sehr gut und genau im passenden Tempo. Als Nick das Spiel selbst spielt, kommen nur Geschehnisse aus dem Spiel selbst. Anfangs hatte ich gedacht, dass das vielleicht irgendwann langweilig oder eintönig wird, aber ich fand es überraschenderweise unheimlich spannend einfach nur von diesem Spielgeschehen zu lesen. Ich war förmlich selbst in diesem Spiel und habe auf jede neue Aktion von Erebos gewartet, auf den Boten oder einen neuen Gegner.
Es hat sich eine richtig tolle Spannung in diesem ganzen Buch aufgebaut, ab dem Moment, wo Nick das Spiel bekommen hat. Ich war so gefesselt und musste einfach weiter lesen, und habe gar nicht gemerkt, wie die Zeit verging. Die Wendungen, die das Buch genommen hat, waren wirklich überraschend und haben es noch spannender gemacht. Sowohl die im Spiel als auch in der Realität. Beides war einfach so raffiniert miteinander verknüpft, dass es schon wieder erschreckend war.
Das Ende, oder besser gesagt das, worauf es später hinauslief, hatte ich so niemals erwartet. Ich hatte es noch nicht mal ansatzweise vermutet. Die ganze Erklärung wurde sogar noch recht kompliziert, aber man konnte es ganz gut verstehen, sodass es den Gesamteindruck nur noch bestätigt hat.  Ansonsten ein grandioses und sehr zufriedenstellendes Ende, bei dem ich wirklich Tranchen in den Augen hatte.

...Schreibstil:
In diesem Buch habe ich ihren Schreibstil noch einmal ganz anders wahrgenommen. Viel fesselnder und spannender als bei "Saeculum". Direkt nach den ersten Seiten war ich so gefesselt und die Spannung ging teilweise wirklich unter die Haut. Die Beschreibung vom Spielgeschehen fand ich unheimlich interessant und überhaupt nicht langweilig oder zäh.
Gleichzeitig gab es auch ein paar Szenen, die sie so unheimlich niedlich geschrieben oder emotional geschrieben hat, dass ich wirklich Tranchen in den Augen hatte.

...Charaktere:
Nick, ein relativ normaler Junge, fühlt sich außen vor. Aber bald schon wird er Teil es Ganzen und ist fasziniert. Ich konnte mich das ganze Buch über gut in ihn hineinversetzen und fand ihn sehr sympathisch. Seine Wünsche waren gut überlegt und nicht allzu oberflächlich oder egoistisch. Zumindest hatte er nachher ein schlechtes Gewissen, was ihn sympathisch machte.
Auch die anderen Personen fand ich sehr gut dargestellt, auch wenn nicht alle sympathisch waren. Aber das müssen sie ja auch nicht. Manche sind mir leider etwas blass geblieben, aber dafür waren es einfach zu viele. Immerhin die Wichtigsten waren ausreichend dargestellt.

Fazit:
So ein geniales Buch habe ich schon lange nicht mehr gelesen! Es war unglaublich spannend und fesselnd, vor allem durch die Verknüpfung von Realität und Spiel. Das hat es für mich einfach einmalig und unheimlich realistisch und erschreckend gemacht. Die Seiten flogen nur so dahin und ich war wirklich wie gebannt, als würde ich selbst "Erebos" spielen, so sehr habe ich auf Neuigkeiten gewartet. Die Idee ist einfach mega, ein Spiel, was mit dir spricht und dir Aufträge in der Realität gibt und dich kontrolliert. Irgendwie ziemlich gruselig, aber auch sehr faszinierend.
Ich empfehle dieses Buch jedem, der etwas Spannendes und Fesselndes sucht, das gleichzeitig erschreckt aber auch fasziniert. Man muss selbst kein 'Zocker' sein, um an diesem Buch seinen Spaß zu haben, das kann ich vollkommen bestätigen. Definitiv auch ein gutes Buch für Jungs, die ja in der Jugendliteratur eher zu kurz kommen. Aber auch für Erwachsene ein spannendes Lesevergnügen!


Samstag, 8. Februar 2014

Rezension: "Nacht aus Rauch und Nebel" von Mechthild Gläser

Allgemeine Infos:
Verlag: Loewe
Reihe: Teil 2 von 2
Originaltitel: Nacht aus Rauch und Nebel
Erscheinungsdatum: 17.06.2013
Seitenzahl: 397
ISBN: 9783785574454


Klappentext:
Ich schrie nicht, während ich ins Bodenlose stürzte. Warum auch? Es gab keinen Grund, Angst zu haben. Zuerst kam die Schwärze, dann das Licht und dann die Stadt. Nacht für Nacht, wann immer ich einschlief.

Flora hat sich endlich an ihr neues Leben gewöhnt: Tagsüber geht sie zur Schule, nachts wandert sie nach Eisenheim, in das schattenhafte Spiegelbild unserer Welt, das von den Allmachtsfantasien des Eisernen Kanzlers bedroht wird.
Zwar ist es Flora gelungen, den Weißen Löwen, den Schicksalsstein Eisenheims, vor ihm zu verbergen, aber die Lüge, die sie darüber erzählen musste, hat sie und Marian, den Jungen, den sie liebt, entzweit.
Doch nun müssen sie sich gemeinsam einer neuen Gefahr stellen: Immer mehr Stadtbezirke von Eisenheim werden von einer unheimlichen Macht vernichtet und eine rätselhafte Prophezeiung deutet darauf hin, dass Flora und der verschwundene Weiße Löwe der Grund für die Zerstörung sind.


Meinung zu...

...Cover, Titel, Klappentext, Gestaltung:
Das Cover finde ich richtig klasse, weil es einfach genial aussieht, obwohl es so schlicht ist. Toll ist auch, dass es diesen Wiedererkennungswert vom ersten Band her gibt! Der Titel passt ebenfalls sehr gut zur Geschichte.
Der Klappentext ist zu lang und verrät auch leider zu viel. Auf dem Buch steht es allerdings anders drauf, was mir besser gefällt.

...Grundidee & Verlauf:
Von der Grundidee war ich ja schon im ersten Teil ganz begeistert: Wenn man in dieser Welt einschläft, wacht man in Eisenheim wieder auf und ist dort entweder ein Wandernder oder ein Arbeiter. Flora ist in diesem Fall ersteres und kann sich deswegen auch an Eisenheim erinnern.  Ich liebe ja Träumen und deshalb finde ich diese Idee einfach so unglaublich genial!
Man kommt, auch wenn der erste Teil schon etwas zurück liegt, erstaunlich gut in die Geschichte rein und bereits im ersten Kapitel weiß man wieder grob, was damals passierte, und so hat man wieder alles im Kopf! Das ist wirklich sehr gut gelungen.
Toll finde ich auch, dass die Geschichte nach diesem Band zu Ende ist, und nicht, wie ursprünglich geplant, noch weiter geht.
Den Verlauf finde ich sehr gut und nicht irgendwie erzwungen oder gekünstelt. Auch nach dem ersten Teil erscheint mir die Geschichte realistisch und mit dem Ende bin ich wirklich zufrieden! Alles hat einen runden Abschluss bekommen und auch mit der Logik passt alles!

...Schreibstil:
Ich liebe diesen Schreibstil! Auch wenn er nichts besonderes ist, konnte die Autorin mich fesseln und begeistern. Sie schafft es mit ihren Worten, mir ein genaues Bild von Eisenheim vor Augen zu führen, als wäre ich selbst schon einmal da gewesen (Wer weiß das schon).
Außerdem schafft sie es sehr gut, Spannung aufzubauen, die man erst gar nicht wirklich wahrnimmt. Aber die Geschichte packt einen und man muss einfach weiter lesen. 

...Charaktere:
Flora habe ich ja schon im ersten Teil sehr in mein Herz geschlossen und auch ihre Freundin Wiebke, die allerdings dieses Mal eher weniger involviert ist.
Marian war für mich schon immer etwas mysteriös, aber durchaus nett. Und das hat sich auch in diesem Teil nicht verändert. Er hat mich oft überrascht, aber nicht immer nur positiv.
Alle Charaktere finde ich gut dargestellt, auch wenn die Grundzüge nicht unbedingt einmalig sind, wie das Mädchen, dass die "Welt" rettet, aber trotzdem nett und sympathisch.
Was ich wirklich mal sagen muss, Floras Vater fand ich unsympathisch. Seine ganzen Reaktionen und Gedanken waren mir meist nicht ganz klar und auch einfach zu naiv. Vor allem am Ende, wobei ich ihn da irgendwie wieder verstehen kann.


Weitere Teile:
1.) "Stadt aus Trug und Schatten"
2.) "Nacht aus Rauch und Nebel" 


Fazit:
So wie mich der erste Teil begeistern konnte, tut es auch der Zweite! Eine super geniale Idee mit viel Spannung und einigen Wendungen! Dazu tolle Charaktere und ein sehr guter Schreibstil!
Auch wenn der erste Teil schon etwas zurück liegt, kommt man wirklich gut in die Geschichte rein.
Ich empfehle dieses Buch jedem, der auch schon vom ersten Teil begeistert war. Ansonsten ist die Reihe für jeden, der etwas mit Fantasy bzw Traumwelten anfangen kann, ein wirklicher Lesetipp!

Samstag, 18. August 2012

Rezension: Stadt aus Trug und Schattten von Mechthild Gläsener

Inhalt:
Als Flora eines Tages im Deutschunterricht einschläft, träumt sie zum ersten Mal in ihrem Leben. Als sie nach der Schule nach Hause fährt, sieht sie plötzlich Schatten, die ihre Freunde jedoch nicht sehen.
Zu Hause angekommen wartet gleich die nächste Überraschung: Der finnische Austauschschüler Marian. Dabei ist ihr Vater doch so auf Sicherheit bedacht, dass noch nicht einmal Floras beste Freundin Wiebke je zu Besuch kommen durfte.
Als sie das nächste Mal träumt, erfährt sie von der Stadt Eisenheim, die sie immer im Traum besucht. Nur die meisten Menschen können sich nicht daran erinnern. Doch warum kann sie es plötzlich? Und dann behaupten auch noch alle, dass sie den Stein des weißen Löwen geklaut und versteckt hätte, womit sie Eisenheim aus dem Gleichgewicht gebracht habe. Warum weiß Flora nichts von alledem mehr? Und was passiert mit ihr in ihren Träumen?

Meinung:
Ich habe vorher ein paar Rezensionen zu dem Buch gelesen, die auch alle sehr positiv waren. Jedoch hatte ich sonst von dem Buch bisher wenig gehört. Jedoch hat es mich total begeistert.
Also die Stadt Eisenheim erreicht man immer nur im Traum. Dort wird zwischen zwei Sorten von Leuten unterschieden: Die, die sich an Eisenheim erinnern und die, die es nicht tun. Genauso wie im wahren Leben: Es gibt Leute, die erinnern sich an ihre Träume und können sie sogar teilweise beeinflussen und solche, die meist ihre Träume vergessen.
Das Thema Träume finde ich persönlich sowieso sehr interessant, weshalb mir die Idee von Eisenheim auch super gefallen hat. Ich habe mich die ganze Zeit mit der Geschichte in gewisser Weise identifizieren können und habe immer überlegt, was ich an Floras Stelle tun würde.
Auch Flora war mir von Anfang an sympathisch ebenso wie ihre beste Freundin Wiebke. Wiebkes Zwillingsbruder Linus war zwar auch super nett, aber er konnte auch anders.
Marian kam mir am Anfang etwas seltsam vor, aber am Ende habe auch ihn in mein Herz geschlossen.
Die Kapiteleinteilung fand ich teilweise etwas lang, jedoch sonst ganz gut.
Der Schreibstil war toll, da ich eine super Vorstellung von Eisenheim habe, auch wenn es nur schwarz-weiß ist.
Vor allem zum Ende hin hat sich eine enorme Spannung aufgebaut, die auch wieder abgeklungen ist.
Es ist der erste Band für eine Reihe, zu der jedoch nichts genaueres weiß. Das Ende ist zwar in gewisser Weise offen, jedoch kein richtiger Cliffhanger, wie es sonst meist der Fall ist. Allerdings freue ich mich schon sehr auf den zweiten Teil.

Zitate:
"Furcht und Mut sind gar nicht so gegensätzlich, wie wir oft meinen. Im Grunde wird das eine aus dem anderen geboren."

Fazit: