Posts mit dem Label Dressler werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Dressler werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 26. Juli 2017

Kurzrezensionen: "Zirkel" von Sara B. Elfgren & "Camp 21- Grenzenlos gefangen" von Rainer Wekwerth

Sie haben absolut nichts gemeinsam, doch plötzlich finden sie sich zusammen im Zirkel wieder. Denn sie sind auserwählt und sollen das Böse besiegen. Denn es hat schon um sich gegriffen...

Allgemeine Infos:
Verlag: Dressler
Reihe: Teil 1 von 3
Originaltitel: Cirkeln
Erscheinungsdatum: 15.06.2012
Seitenzahl: 605
ISBN: 9783841502773


Klappentext:
Die sechs Mädchen könnten nicht verschiedener sein. Abgesehen davon, dass sie in der schwedischen Kleinstadt Engelsfors leben, auf dieselbe Schule gehen und sich nicht mögen, haben sie nichts gemeinsam. Glauben sie. Doch eines Nachts werden sie im Wald zusammengeführt. Sie sind auserwählt, das Böse, das in der Stadt lauert, zu bekämpfen. Schaffen sie es, miteinander auszukommen? Denn nur mit vereinten Kräften können sie die dunklen Mächte besiegen. Ein erstes Opfer gibt es bereits – Elias, der vermeintlich Suizid begangen hat, wird mit aufgeschlitzten Pulsadern auf der Schultoilette gefunden …

Meine Meinung:
Der Anfang war schon mal spektakulär, denn Elias wird von einer Stimme in den Suizid getrieben. Doch war es wirklich Selbstmord oder steckt doch mehr dahinter? Und woher kam diese Stimme? Alles recht geheimnisvoll und genauso geht es auch weiter und zwar die ganze Geschichte über.
Zunächst lernt man erstmal die einzelnen zukünftigen Mitglieder des Zirkels kennen und wie sie zueinander stehen und was sie voneinander halten. Eindeutig alle sehr unterschiedlich, was sich auch nochmal durch die unterschiedlichen Perspektiven gezeigt hat. Aber gleichzeitig auch ganz interessant, es auch mehreren Sichten zu erfahren.
Der rote Faden hat mir auch insgesamt ganz gut gefallen. Insgesamt war es aber eher eine ruhige Spannung außer wirklich zum Ende hin. Zu dem ist das Ende relativ offen, aber es kommen ja auch noch zwei Fortsetzungen, um auch die offenen Fragen zu beantworten.
Insgesamt ist Zirkel ein interessanter, eher ruhiger, solider Reihenauftakt mit einer guten Grundidee. Ich bin gespannt, wie es weiter geht, muss aber auch jetzt nicht direkt zur Fortsetzung greifen.


Fesseln, die Schmerzimpulse senden, wenn sie sich zu weit voneinander entfernen. Das ist Alltag für Mike und Kayla in Camp 21

Allgemeine Infos:
Verlag: Arena
Reihe: nein
Originaltitel: Camp 21- Grenzenlos gefangen
Erscheinungsdatum: 02.01.2017
Seitenzahl: 352
ISBN: 9783401601779


Klappentext:
Mike und Kayla sind in Camp 21 gelandet. Sie kennen sich kaum und mögen sich noch weniger. Durch elektronische Armbänder aneinander gefesselt, ist es ihnen unmöglich, sich aus dem Weg zu gehen. Entfernen sie sich zu weit voneinander, empfangen sie über die Fessel quälende Schmerzimpulse. Während Kayla versucht mit der Situation zurechtzukommen, ahnt Mike, dass im Camp etwas nicht stimmt. Nach einem tödlichen Vorfall gelingt den beiden die Flucht. Doch dies ist erst der Anfang einer atemberaubenden Jagd, denn die Fesseln, die geheimen Experimente und die Liebe zueinander bilden für Mike und Kayla ein gefährliches Netz, aus dem es kein Entkommen zu geben scheint.


Meine Meinung:
Anfangs lernt man Mike und seinen Bruder kennen, die in eine Polizeikontrolle geraten. Das Ganze verläuft ziemlich unglücklich und eskaliert, sodass sie in ein Erziehungscamp kommen. Noch ist es nicht das Camp 21. Ebenso erfahren wir auch, wie Kayla ins Erziehungscamp kommt. Bei Mike war es von der Situation und der Elternreaktion her für mich nachvollziehbarer als bei Kayla. Da war es schon etwas überzogen, aber solche Eltern soll es auch geben.
Ein blödes Ereignis, bei dem Kayla mehr oder weniger mit rein gezogen wurde, bringt die beiden ins Camp 21, was sich schon deutlich vom vorherigen unterscheidet. Nun gibt es diese Fesseln und Kayla und Mike müssen sich absprechen, dürfen sich nicht zu weit voneinander entfernen und sind auch sonst harter, körperlicher Arbeit ausgesetzt.
Doch irgendwie scheint mehr dahinter zu stecken und die Spannung wächst. Aber es bleibt eher etwas oberflächlich. Zwar wollte ich gerne wissen, was Sache ist und wieso, aber die Geschichte hat mich einfach nicht so sehr gefesselt, wie ich mir erhofft hatte. Da bin ich vom Autor schon anderes gewöhnt. Lediglich das letzte Drittel kam eher an meine Erwartungen ran.
Die Auflösung war zwar an sich plausibel, aber mir dann zu wenig ausgearbeitet. Da hätte ich mir doch mehr erwartet als dann nur die letzten zehn bis 15 Seiten. Meiner Meinung nach hätte man das mehr ausarbeitet können, vor allem in der letzten Szene vielleicht noch.
Dafür war die Liebesgeschichte ganz schön, eher ruhig im Hintergrund gehalten. Damit hat sie sich gut eingefügt und war eine nette Abwechslung im eher harten Geschehen.
Insgesamt konnte das Buch meine Erwartungen nicht ganz erfüllen, vor allem hat es mir an Spannung und der Ausarbeitung der Auflösung gefehlt. Dennoch war es durchaus eine gute, interessante Idee, die ganz lesenswert ist. Für jeder, den die Thematik Erziehungscamps, interessiert oder der Rainer Wekwerths Schreibstil mag.

Dienstag, 29. November 2016

Kurzrezensionen: "Das Mädchen auf den Klippen" von Lucinda Riley & "Nur ein Tag" von Martin Baltscheit

Grania kehrt in ihre Heimat zurück und trifft dort auf ein Mädchen, ohne zu ahnen, was diese Begegnung in ihrem Leben und ihrer Vergangenheit verändern wird...

Allgemeine Infos:
Verlag: Goldmann
Reihe: nein
Originaltitel: Girl on the Cliff
Erscheinungsdatum: 15.05.2012
Seitenzahl: 464
ISBN: 9783442477890


Klappentext:
Mit gebrochenem Herzen sucht die Bildhauerin Grania Ryan Zuflucht in ihrer irischen Heimat. Bei einem Spaziergang an der Steilküste von Dunworley Bay wird Grania jäh aus ihren trüben Gedanken gerissen: Am Rande der Klippen steht ein Mädchen, barfuß und nur mit einem Nachthemd bekleidet. Der Wind zerrt an der zerbrechlichen Gestalt, und von plötzlicher Sorge ergriffen spricht sie das Kind an. – Ohne es zu ahnen, stößt Grania durch diese Begegnung die Tür zu einer über Generationen reichenden, tragischen Familiengeschichte auf – ihrer Geschichte.

Meine Meinung:
Der Einstieg war ganz interessant, wie Grania auf das Mädchen trifft und mehr über sie herausfinden möchte. Zeitgleich erfahren wir auch mehr über Grania selbst, warum sie plötzlich wieder zurück in ihre Heimat nach Irland gekommen ist und New York verlassen hat.
Dann springen wir in die Vergangenheit über und finden uns zu Zeiten des zweiten Weltkriegs wieder. Ich brauchte etwas, um mich in die Zeit und die Personen einzufühlen, weil ich mich bis zu dem Zeitpunkt so an Grania gewöhnt hatte. Doch dann war der Handlungsstrang doch recht aufschlussreich und plötzlich war da ein Zusammenhang, den man natürlich schon erahnt hat.
Generell konnte ich mir bei der Geschichte recht viel denken und erahnen. Ganz besonders das Ende hat mich zwar glücklich gemacht, mich aber kaum überrascht. Zu dem hat es sich an manchen Stellen einfach etwas gezogen bzw ich fand es dann einfach nicht so besonders.
Insgesamt war es mir einfach zu vorhersehbar, gerade zum Ende hin, und nicht fesselnd genug, auch wenn es mit den beiden Handlungssträngen gut gemacht war. Aber ich mochte Grania recht gern und Aurora war ein wirklich zauberhaftes Mädchen, das nicht nur mein Herz im Nu erobert hatte. Schön war einfach, dass sie sozusagen ihre Geschichte erzählt hat, mit Anmerkungen aus ihrer jetzigen Sicht.
Ich empfehle dieses Buch jedem, der eine schöne, authentische Familiengeschichte sucht, die in Irland spielt und sich bis in den zweiten Weltkrieg und die Nachkriegszeit zieht.


Fuchs und Wildschwein genießen ihr glückliches Leben Tag für Tag. Doch dann schlüpft eine Eintagsfliege direkt vor ihren Augen und sie können ihr einfach nicht sagen, dass sie nur einen Tag zu leben denn. Dennoch machen sie ihr den schönsten Tag ihres Lebens...

Allgemeine Infos:
Verlag: Dressler
Reihe: nein
Originaltitel: Nur ein Tag
Erscheinungsdatum: 15.01.2016
Seitenzahl: 112
ISBN: 9783791527024


Klappentext:
Du hast immer genug Zeit, um glücklich zu sein: Als Wildschwein und Fuchs unerwartet Zeugen werden, wie eine bezaubernde Eintagsfliege schlüpft, haben sie ein Problem: wer bringt ihr bloß bei, dass sie nur einen Tag zu leben hat? Kurzerhand behaupten sie, der Fuchs sei derjenige, der bald sterben müsse. Die hübsche Fliege hat gleich eine Idee und verkündet: Dann müsse eben das ganze Leben in einen Tag hinein, mitsamt dem großen Glück!


Meine Meinung:
Eine sehr süße und liebevolle Vorlesegeschichte für Kinder ab 6 Jahren mit einer wunderschönen Idee!
Sie handelt von Freundschaft, Glück, der Schönheit des Lebens und natürlich auch dem Abschied und dem Tod. Aber letzteres wirklich auch nur am Ende, auch wenn man natürlich während des Lesens weiß, dass alles darauf hinaus laufen wird. Die Fliege allerdings denkt, dass der Fuchs seinen letzten Tag hat und bereit ihm einen wunderschönen Tag zu mit allen Stationen des Lebens.
Die drei waren wirklich sehr verschiedene Charaktere, die tatsächlich keinen definierten Namen bekommen haben, was aber nicht weiter schlimm war. Ich muss zugeben, dass ich den Fuchs nicht ganz so gerne mochte, weil er mir manchmal etwas besserwisserisch oder arrogant vorkam. Ansonsten waren die drei ein ganz tolles Team, das einem einfach ans Herz wächst.
Insgesamt fand ich die Geschichte einfach schön gemacht, von Anfang bis Ende. Auch wenn man natürlich weiß, worauf es hinausläuft, ist es sowohl für Kinder als auch für Erwachsene einfach eine tolle Geschichte, die berührt und ans Herz geht und natürlich eine tolle Moral hat - sei jeden Tag glücklich und genieße den Augenblick!

Donnerstag, 12. November 2015

Rezension: "Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt" von Nicola Yoon

Madeline darf das Haus nicht verlassen, da sie an einem Immundefekt leidet, der ihr das Leben unmöglich macht. Doch dann zieht nebenan ein Junge ein, und sie will das echte, wahre Leben!

Allgemeine Infos:
Verlag: Dressler
Reihe: nein
Originaltitel: Everything Everything
Erscheinungsdatum: 17.09.2015
Seitenzahl: 336
ISBN: 9783791525402


Klappentext:
Am Anfang war ein Traum. Und dann war Leben! Wenn ihr Leben ein Buch wäre, sagt Madeline, würde sich beim Rückwärtslesen nichts ändern: Heute ist genau wie gestern und morgen wird sein wie heute. Denn Madeline hat einen seltenen Immundefekt und ihr Leben lang nicht das Haus verlassen. Doch dann zieht nebenan der gut aussehende Olly ein - und Madeline weiß, sie will alles, das ganze große, echte, lebendige Leben! Und sie ist bereit, dafür alles zu riskieren.


Meinung zu...

...Cover, Titel, Klappentext & Lesegrund:
Das Cover ist so wunderschön und so kleine Ornamente findet man auch noch im Inneren. Den Titel finde ich richtig schön, weil es einfach alles so gut ausdrückt. Der Klappentext klingt total interessant in Kombination mit dem Titel und genau das hat mich dazu gebracht, dieses Buch zu lesen, und natürlich die vorherigen positiven Stimmen.

...Grundidee & Verlauf:
Die Geschichte beginnt mitten in Madelines Leben, das ziemlich ungewohnt ist. Sie darf das Haus nicht verlassen und ihr ganzes Leben spielt sich dort ab. Sie kennt die Welt draußen nicht, denn sie leidet an einem Immundefekt. Ich wollte mehr über Madelines ungewöhnliches Leben erfahren.
Die Idee konnte mich sofort begeistern, alleine schon mit dem Immundefekt und dem Leben, das damit einhergeht. Und dann zieht Olly nebenan ein und Madelines Leben verändert sich.
Die Geschichte hatte mich sofort in ihren Bann gezogen und ich musste einfach weiter lesen. Das Buch ist richtig schön aufgemacht mit den Zeichnungen, abgedruckten Briefchen und Zettelchen. Richtig liebevoll gestaltet einfach und das macht es neben der Geschichte schon mal besonders.
Es entwickelt sich eine wunderschöne Beziehung zwischen Madeline und Olly, vor allem ihre Mails fand ich toll zu lesen. Aber nicht nur die Liebe zwischen den Beiden spielt eine Rolle, sondern auch Madelines Krankheit steht immer im Vordergrund. Trotzdem ist es einfach wunderschön zu lesen und konnte mich begeistern. Es gibt tolle Szenen und überraschenden Wendungen.
Das Ende hatte es noch einmal wirklich in sich und hätte ich so auf keinen Fall erwartet. Aber es war super und konnte mich vollkommen zufrieden stellen.

...Schreibstil:
Der Schreibstil war wundervoll. Ich konnte mich super in die Geschichte einfinden und war sofort drin. Außerdem kamen die Emotionen super rüber und besonders gefallen haben mir die Dialoge zwischen Olly und Madeline. Die waren einfach absolut großartig.


Fazit:
Eine sehr schöne Liebesgeschichte, die aber noch viel mehr bereit hält. Ich war sofort von der Geschichte gefesselt, dank des tollen Schreibstils und den liebevollen Illustrationen im Buch. Die Idee ist wirklich einmalig und etwas besonderes. Die Beziehung zwischen den Beiden ist auch sehr einmalig und kann auf jeden Fall überzeugen, faszinieren und berühren. Das Ende ist unvorhersehbar und bringt noch mal echte Dramatik.
Ich empfehle dieses Buch jedem, der eine besondere Liebesgeschichte sucht, bei der nicht nur die Liebe sondern auch Krankheit und das Leben im Vordergrund steht. Wirklich liebevoll und besonders!

Donnerstag, 26. September 2013

Rezension: "Godspeed - Die Ankunft" von Beth Revis

Diese Rezension ist zum 3. Teil der Godspeed-Trilogie. Spoilergefahr!
Das Fazit kann gefahrlos gelesen werden :)
Zur Rezension des 1. Teils: *klick*
Zur Rezension des 2. Teils: *klick*

Klappentext:
Der fulminante Abschluss der Godspeed-Trilogie!
Endlich können Amy und Junior die Godspeed verlassen. Ein neues Leben auf dem Zielplaneten Zentauri wartet auf sie. Aber diese neue Erde entpuppt sich nicht als das Paradies, das Amy und Junior sich erhofft hatten. Wer oder was lebt noch auf diesem Planenten? Können Amy und Junior die eigene Kolonie retten? Und was wird aus ihrer gemeinsamen Zukunft?


Meinung:
Das Cover finde ich eigentlich ganz schön und es passt, wie auch der Titel, gut zum Inhalt. Besonders gelungen finde ich, dass der Verlauf der Geschichte auch in den Covern dargestellt ist.

Auch der Klappentext ist gut gelungen. Er hat eine passende Länge, macht neugierig, aber verrät keinesfalls zu viel.

Von der Idee bin ich sehr begeistert. Ich finde sie realistisch, nur etwas verwirrend und vielleicht auch schwer vorstellbar, aber absolut gut.

Die Umsetzung ist eigentlich wie gehabt.
Auch dieser Teil beginnt wieder relativ unmittelbar nach dem zweiten Teil und es gibt keine direkten Rückblenden, aber Amy und Junior reden oder denken manchmal an die vergangenen Ereignisse, wo durch diese wieder präsenter werden.
Die wechselnde Perspektive zwischen Amy und Junior gefällt mir nach wie vor sehr gut und baut teilweise unheimlich Spannung auf.
Von Spannung gibt es in diesem Teil mehr als genug und das bis zur letzten Seite. Es gab sehr viele unerwartete Wendungen und Geschehnisse, die mir den Atem geraubt haben.
Durch den einfach gehaltenen Schreibstil und die Spannung flogen die Seiten nur so dahin und man konnte es sehr gut und zügig lesen.

Zu Amy und Junior muss ich eigentlich gar nicht viel sagen: Ich liebe sie! Zwischendurch hatte ich zwar schon die Befürchtung, dass es etwas klischeehaft wird, aber glücklicherweise doch nicht. Ein großer Pluspunkt!


Zitate:
"Ich habe erfahren, wie zerbrechlich das Leben ist. Ich habe erfahren, dass man einen Menschen nur wenige Tage kennen muss, um ihn niemals wieder zu vergessen. Ich habe erfahren, dass Kunst gleichzeitig wunderschön und traurig sein kann. Ich habe erfahren, dass jemand, der einen liebt, bereit ist, so lange zu warten, bis man seine Liebe erwidert. Ich habe erfahren, dass etwas nicht schneller passiert, nur weil man es sich sehnlich wünscht; dass 'Nein' manchmal nicht ausreicht; dass das Leben nicht fair ist; dass meine Eltern mich nicht retten können und dass es vielleicht niemand kann." (S. 86)

"Was wir mit unseren Herzen fühlen, ist echt, ob wir es nun in Worte fassen oder es in Stille und Dunkelheit bestehen lassen." (S. 226)


Fazit:
Ein super Abschluss für eine super Reihe! Ein Muss für alle Dystopie oder Science Fiction Fans oder einfach für alle. Spannung von Anfang bis Ende, umwerfende Charaktere und Emotionen. Mehr kann und muss ich dazu gar nicht sagen.

Vielen Dank an den Dressler Verlag zur Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

Samstag, 31. August 2013

Rezension: Godspeed - Die Suche von Beth Revis

Dies ist der zweite Teil der Godspeed-Trilogie! Spoilergefahr!
Das Fazit kann gefahrlos gelesen werden :)
Hier geht es zur Rezension vom ersten Teil "Godspeed - Die Reise beginnt" *klick*

Klappentext:
Die Zukunft für Amy und Junior liegt in weiter Ferne. Während ihre Gefühle füreinander stärker werden, wird die Lage auf dem Raumschiff, der "Godspeed", immer bedrohlicher. Ohne die kontrollierende Droge Phydus, das heißt ihrem freien Willen unterworfen, sind die Menschen an Bord überfordert. Die Stimmung droht zu kippen. Auch die Technik entpuppt sich als trügerisch: Wird nur eine Gruppe Auserwählter das Ziel, die Zentauri-Erde, erreichen? Der Druck auf Amy und Junior wächst: Wer ist Freund, wer Feind? Und wohin führt sie ihre Liebe?
Der zweite Band der spektakulären Godspeed-Trilogie ist ein Genre-Mix aus Dystopie, Sci-Fi-Thriller und Romantik.


Meinung:
Den Titel und das Cover mag ich total gerne, da beides gut zum Buch passt.
Den Klappentext finde ich gut, aber ich hätte ihn gekürzt. Bis zu dem Punkt "entpuppt sich als trügerisch". Das danach hätte ich ganz weggelassen, da es so auch Spannung erzeugt und Lust macht, das Buch zu lesen.

Die Idee gefällt mir nach wie vor sehr gut, da diese Dystopie wirklich realistisch ist. Ich könnte mir gut vorstellen, dass es wirklich mal so kommen könnte. Auch der Verlauf den die Geschichte nimmt, ist gut überlegt und realistisch.

Von der Umsetzung bin ich absolut begeistert.
Die Geschichte beginnt ziemlich unmittelbar nach dem ersten Teil. Direkte Rückblenden gibt es nicht, aber immer mal wieder werden vergangene Ereignisse eingestreut, so dass man sehr gut in die Geschichte findet.
Es gibt nach wie vor die wechselnde Perspektive zwischen Amy und Junior. Gab es in der einen Perspektiven einen Cliffhanger, wurde erst wieder die andere Perspektive dazwischen geschoben. Ein totaler Pluspunkt.
Außerdem war es dieses Mal richtig spannend. Als klar wurde, dass irgendetwas mit der Technik nicht stimmt, gab es zusätzlich noch Hinweise. Dadurch kam unheimlich viel Spannung auf und man musste einfach weiter lesen.
Der relativ einfach gehaltene Schreibstil erleichterte das Lesen, wo durch die Seiten nur so dahin flogen.
Zu dem gab es glaubliche Wendungen in der Geschichte, mit denen ich überhaupt nicht gerechnet hätte.
Da dachte man, die Geschichte sei so gut wie zu Ende, kam noch einmal so ein richtiger Knaller und man war absolut geschockt und fasziniert zu gleich.

Amy und Junior sind mir nach wie vor total sympathisch und realistisch. Was ich klasse fand, war der Verlauf der Beziehung der beiden. Endlich mal eine Geschichte, in dem es auch mal Zweifel und Nachdenken gibt und die beiden sich nicht einfach nur um den Hals fallen.

Das Ende macht total Lust, direkt den dritten und letzten Teil zu lesen. Die Spannung bleibt auch über das Ende hinweg erhalten und wird sich wahrscheinlich sehr gut im nächsten Band entwickeln.


Weitere Teile:
1.) Godspeed - Die Reise beginnt
2.) Godspeed - Die Suche
3.) Godspeed - Die Ankunft


Fazit:
Eine absolute Leseempfehlung für jeden Dystopiefan, der sich nicht vom Weltraum abschrecken lässt. Die Charaktere sind realistisch, die Beziehung der beiden ist ebenfalls realistisch, es gibt eine Unmenge an Spannung und unvorhersehbaren Wendepunkten. Außerdem kommt man gut in die Geschichte rein und die Spannung bleibt auch über das Ende hinweg.
Jeder, der diese Reise noch nicht angefangen hat, muss jetzt ganz schnell mit dem ersten Teil anfangen!

Mittwoch, 24. Oktober 2012

Rezension: Godspeed - Die Reise beginnt von Beth Revis

Vom Dressler Verlag
Inhalt:
Die 17-jährige Amy entscheidet sich, wie ihre Eltern, sich einfrieren zu lassen, um auf eine 300 Jahre lange Reise mit der Godspeed zu gehen. Nach dieser Zeit sollen sie wieder aufgetaut werden und einen neuen Planeten bevölkern.
Allerdings wird Amys Kühlkasten zu früh abgestellt. Wollte sie jemand ermorden?
Sie wacht zwischen Menschen auf, die alle dem Ältesten folgen, bei allem was er macht. Nur Junior widersetzt sich ihm. Er fühlt sich zu Amy hingezogen und zusammen finden sie die schrecklichen Geheimnisse der Godspeed heraus...

Meinung:
Zunächst war ich ja schon etwas skeptisch, ob mich dieses Buch begeistern kann, da ich eigentlich kein Science Fiction Fan bin. Meine Freundin, von der ich mir es geliehen habe, meinte aber, dass ich es unbedingt auch lesen müsse, weil es wirklich toll sei.
Okay, so begann ich dann das Buch mit meiner anfänglichen Skepsis und war gleich dabei, wie Amys Eltern eingefroren wurden und schließlich auch so. Schon zu dem Zeitpunkt habe ich unheimlich mit ihr mitgefiebert und gehofft, dass sie die richtige Entscheidung treffen wird.
Dann kam im nächsten Kapitel ein Perspektivenwechsel, wo dann der andere Protagonist Junior vorgestellt wurde. Damit war ich anfangs noch etwas verwirrt, weil ich mir zunächst nicht richtig vorstellen konnte, was die beiden miteinander zutun haben. Jedoch klärte sich das noch alles recht bald auf.
So werden die Kapitel immer abwechselnd aus Amys und Juniors Perspektive erzählt, was mir sehr gut gefallen hat. So bekam man einen recht guten Einblick, in das Leben und Denken des Jeweiligen. Manchmal wurden auch noch kleine Teile, die zuvor in der einen Perspektive erzählt wurden, noch einmal von der anderen Perspektive erzählt. Allerdings fand ich das an den Stellen auch sehr gut, weil ich mich schon gefragt habe, wie beide mit dieser Situation umgehen.
Junior und Amy sind zwei wundervolle Charaktere, die ich im Laufe des Buches sehr lieb gewonnen habe. Auch deshalb bin ich froh, dass ich sie noch zwei weitere Bände begleiten kann.
Schon direkt nach Amys Auftauen stoßen die beiden auf Rätsel und Geheimnisse des Schiffes. Eigentlich wird Junior vom Ältesten unterrichtet, damit er der nächste Älteste wird. Aber auch der scheint irgendetwas vor ihm zu verheimlichen und schnell fragen sich beide, wem sie noch trauen können. Es kommen immer mehr Rätsel auf, von denen viele am Ende gelöst werden. Allerdings hat sich im Laufe des Buches schon eine gewisse Anspannung in mir aufgebaut, da ich unbedingt wissen wollte, wie es nun weiter geht.
Auch wenn die meisten Geheimnisse am Ende gelöst sind, zumindest die, von denen man jetzt schon weiß, ist das Ende relativ offen.
Für mich steht fest, dass ich auch die weiteren beiden Teile lesen werden.
Ich kann jedem nicht Science Fiction Fan sagen, dass ihr es ruhig lesen könnt, da es nur wenige Elemente enthält, mit denen man nicht auch als Laie klar kommt. Mich hat es sehr begeistert.

Zitate:
"Es ist besser geliebt und verloren zu haben, als niemals zu lieben."
"Das ist das Geheimnis der Sterne - am Ende sind wir alle allein. So nah du auch zu sein scheinst, kann dich doch kein anderer berühren."

Weitere Teile:
Godspeed - Die Suche        zur Verlagsseite
Godspeed - Die Ankunft      erscheint im August 2013

Fazit: