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Sonntag, 5. November 2017

Blitzlicht-Rezensionen: Dschihad Calling & Magisterium 3 & Die Spur & We all looked up & City of Bones

Heute möchte ich auf dem Blog ein neues Rezensionsformat einführen, die Blitzlicht-Rezensionen. Keinen Klappentext, nur das Cover, eine kurze Meinung dazu und natürlich eine Bewertung. Übrigens sind alle Cover direkt mit der Verlagsseite zum Buch verlinkt.
Warum das Ganze: Momentan herrscht hier durchs Studium etwas Zeitmangel, aber ich möchte trotzdem meine Meinung nicht ungesagt lassen und ein paar Worte über diese Bücher verlieren.
Ich werde selbst mal schauen, wie häufig es Beiträge dieser Art in Zukunft geben wird, da ich versuchen möchte, dass sich nicht mehr so viele Rezensionen ansammeln wie momentan.

"Dschihad Calling" von Christian Linker
Immer noch ein aktuelles Thema wurde bereits vor zwei Jahren in diesem Jugendbuch verpackt und das auf eine sehr eingängige Art und Weise. Ich war direkt in der Geschichte drin und zunächst genauso skeptisch wie Jakob. Doch dann habe ich seinen Wandel hautnah miterlebt, wie er sich Gedanken macht, den Koran entdeckt, seine eigene Verhaltens- & Denkweise ändert und zu sich findet. Irgendwo war es für mich nachvollziehbar und auf der anderen Seite auch unfassbar erschreckend, einen Einblick in diesen Wandel zu bekommen. Vor allem wenn es wie bei Adil so radikal umschlägt. Dabei waren die zwei Perspektiven wirklich großartig umgesetzt!
Ein sehr eingängiges, schockierendes und wichtiges Buch, nicht nur für Jugendliche. Eine Leseempfehlung für jeden, der sich mal mit dem Thema IS und Salafisten aus dessen Sicht befassen möchte und vor allem den Wandel, den man dabei durchmacht.


"Magisterium - Der Schlüssel aus Bronze" von Cassandra Clare & Holly Black
Der Einstieg in die Geschichte fiel mir irgendwie gar nicht so leicht, wie gedacht, weil ich schon wieder Dinge aus Band 2 vergessen hatte. Doch dann nahm die Geschichte an Spannung auf, denn jemand scheint hinter Callum her zu sein. Zurück in der Schule lässt auch diese Gefahr nicht nach und so dreht sich dieser Teil um die Suche nach dem Spion. Eine interessante Spurensuche beginnt, bei der Call wieder mal etwas über sich selbst und seine Vergangenheit lernt. Trotz Spannung blieb die Geschichte für mich leider eher etwas mittelmäßig. Zwar fand ich den Verlauf und die Ereignisse gut, aber so ganz konnte es mich einfach nicht überzeugen. Irgendwie verläuft immer alles zu glatt und endet dann so abrupt, wie es auch begonnen hat.


"Die Spur" von Richard Laymon
Dieses Buch lässt mich etwas unentschlossen zurück. Die beiden Handlungsstränge für sich waren eigentlich gut, wobei mir der von Gillian etwas besser gefallen hat einfach von der Geschichte her. Doch warum heißt das Buch "Die Spur", wo es doch noch nicht mal so einen richtigen roten Faden gab. Zwei Drittel lang habe ich zwei komplett voneinander getrennte Geschichten gelesen und hatte eine leichte Ahnung, wie sie sich vielleicht zufällig treffen. Genauso kam es auch, und das hat mich etwas enttäuscht.
Zwar an sich insgesamt spannend, aber zu konstruiert, vorhersehbar und ohne roten Faden bis zum Ende.


"We all looked up" von Tommy Wallach
Dieses Endzeitszenario war eine interessante Ausgangslage für die Konstellation an Jugendlichen, die wir hier antreffen. Sehr unterschiedliche Charaktere mit dementsprechend unterschiedlichen Gedanken, Wünschen und Vorstellungen, wie sie damit umgehen, was sie vielleicht in zehn Wochen erwarten wird. Der Autor hat tolle Protagonisten konstruiert und bei manchen wirklich tolle Wandlungen entwickelt. Ich fand es einfach super interessant und habe selbst überlegt, wie ich mich wohl verhalten würde und wem ich wohl am ähnlichsten wäre.
Insgesamt ein gutes Jugendbuch rund um die Fragen, was wichtig im Leben ist, wovon wir träumen und was wir erreichen wollen.


Hörbuch: "City of Bones" von Cassandra Clare
Vor einigen Jahre habe ich diese Geschichte bereits gelesen und fand sie richtig großartig. Entdeckt auf Spotify, wollte ich die ganze Reihe als Hörbücher hören und war direkt vom ersten Teil wieder sehr begeistert. Nicht nur die Geschichte fand ich immer noch total super und spannend. Ich mag einfach die ganze Idee dahinter und den Verlauf, zumindest vom dem was ich noch weiß.
Auch Andrea Sawatzki hat als Sprecherin hier ganze Arbeit geleistet. Zugegeben die ersten Minuten musste ich mich an ihre Stimme gewöhnen, aber dann hat sie für mich perfekt gepasst und die Geschichte lebendig werden lassen.
Ich bin ganz gespannt auf die weiteren Hörbücher und möchte endlich auch mit der Netflix-Serie anfangen.

Sonntag, 20. November 2016

Hörbuchrezension: "Demon Road - Hölle und Highway" von Derek Landy

Amber hat definitiv keine normalen Eltern, denn sie wollen sie fressen, um ihre Kräfte zu stärken, immerhin sind sie Dämonen. Aber nicht nur sie, sondern auch Amber, die vor ihren Eltern flieht und versucht, ihrem Schicksal zu entkommen....

Allgemeine Infos:
Verlag:
Hörcompany
Sprecher: Rainer Strecker
Reihe: Teil 1 von 3
Originaltitel: Demon Road
Erscheinungsdatum: 19.09.2016
Laufzeit: 630 Minuten
ISBN: 9783945709320


Klappentext:
Amber Lamont ist 16 Jahre alt, als sie feststellen muss, dass ihre eigenen Eltern sie gerne zum Abendessen verspeisen möchten. Nur so könnten sie ihre „Kräfte“ wieder aufladen. Alles klar: Ambers Eltern sind waschechte Dämonen. Seitdem ist Amber auf der Flucht. Quer durch die USA entkommt sie auf der Demon Road, einem magischen Straßennetz, das unheimliche Orte und schauerlichste Wesen miteinander verbindet. Sie trifft auf Vampire, Hexen und untote Serienkiller. Und erfährt nach und nach, was für teuflische Kräfte in ihr stecken. Denn während ihre Eltern einst nur durch einen Handel zu Monstern geworden sind, ist Amber Lamont Dämonin von Geburt an!


Meinung zu...

...Cover, Titel, Klappentext & Lesegrund:
Das Cover ist ganz gut gestaltet und passt gut zum Inhalt. Die Farbkombination ist vom Kontrast her allerdings nicht ganz so gelungen. Dafür finde ich den Titel auch gut gewählt. Der Klappentext klang irgendwie ganz interessant und ich wollte gerne mehr von der Geschichte erfahren, auch wenn ich noch nie was von Derek Landy gelesen hatte. Das ändert sich jetzt.

...Grundidee & Verlauf:
Die Geschichte beginnt in Ambers Schule, als ihre Eltern ein Gespräch mit dem Direktor führen und ich mir schon irgendwie dachte, das sind auch keine normalen Eltern. Man merkt einfach direkt, dass sie kein gewöhnliches Familienverhältnis untereinander haben, sondern erstaunlich distanziert zueinander sind.
Die Idee klang nach einer interessanten Fantasygeschichte und ich war gespannt, was es mit der Demon Road auf sich hat und natürlich mit Ambers Eltern und Amber selbst. Außerdem mag ich Roadtrip-Geschichten, vor allem wenn man dabei noch einem Geheimnis auf die Spur kommt.
Anfangs brauchte ich ein bisschen, um richtig in der Geschichte anzukommen. Dann war ich richtig drin und es wurde mit jedem weiteren Kapitel und jeder weiteren Person immer etwas seltsamer. Ich fand es bis zu einem bestimmten Punkt echt spannend und interessant, als der Roadtrip auf der Demon Road sozusagen seinen Anfang nahm. Da habe ich es allerdings schade gefunden, dass es da so wenig Hintergrundinformationen zu gab, also zur Demon Road.
Doch je mehr Leute sie trafen, je häufiger sie irgendwo Halt machten, um neue Infos zu bekommen, desto übertriebener fand ich es. Es kann doch nicht an jeder Ecke irgendwas geben, auch wenn sie auf der Demon Road unterwegs sind. Aber plötzlich gibt es alle möglichen Arten an Wesen und das Vorhersehbare vom Anfang hat sich auch noch bestätigt.
Stellenweise fand ich es auch zu ausführlich und nicht packend genug. Als Hörbuch hätte man es an solchen Stellen vielleicht etwas kürzen können.
Das Ende bildete einen runden Abschluss der Geschichte, der wirklich spannend gemacht war, dramatisch und actionreich. Natürlich bleibt die Geschichte an dieser Stelle schon offen, immerhin wird es noch zwei weitere Teile geben, die ich jedoch nicht unbedingt lesen werde.

...Schreibstil & Sprecher:
Rainer Strecker sagt mir vom Namen her zwar was, aber bisher hatte ich noch nichts von ihm gehört. Anfangs fand ich seine Stimmlage auch etwas gewöhnungsbedürftig und war mir unsicher, ob es zur Geschichte passt. Doch dann habe ich mich dran gewöhnt und die meisten Charaktere hat er ganz gut gesprochen. Aber ich weiß nicht, ob es mein Lieblingssprecher dafür war.
Derek Landy hat seine zweite Reihe geschrieben, dennoch ist es für mich das erste Buch, was ich von ihm gelesen habe. Eigentlich fand ich seinen Schreibstil aber ganz angenehm und könnte mir gut vorstellen, auch mal was aus seiner Skulduggery-Reihe zu lesen. 


Fazit:
Ich mochte den Anfang und das Ende eigentlich, ebenso wie die drei vier Hauptpersonen, auch wenn Amber manchmal etwas anstrengend war. Die restlichen Geschichte war zwar interessant, aber eher übertrieben und für mich zu viel auf einmal. Leider brauchte ich etwas, um mit dem Sprecher warm zu werden, anschließend hatte ich mich an ihn gewöhnt. Vielleicht hätte ich es als Buch auch noch einmal etwas anders empfunden als als Hörbuch. Irgendwie konnte mich der Großteil der Geschichte nicht überzeugen, wobei ich die Grundidee eigentlich gut fand, immerhin mag ich Roadtrips. Dennoch war es so als Zeitvertreib beim Hören nebenbei gar keine so schlechte Wahl.
Ich empfehle dieses Buch jedem, der gerne Highfantasy liest und Roadtrips mag, eigentlich eine interessante Kombination. Für Fans von Rainer Strecker kann ich das Hörbuch empfehlen sonst würde ich eher das Buch empfehlen.

Montag, 17. Oktober 2016

Rezension: "Das Labyrinth der träumenden Bücher" von Walter Moers

200 Jahre liegt es zurück, dass Hildegunst zum letzten Mal in Buchhaim war. Doch dann erreicht ihn ein Brief mit einer geheimnisvollen Botschaft, die ihn zurück in die Stadt der Bücher führt. Doch da ist viel passiert...

Allgemeine Infos:
Verlag: btb
Reihe: Teil 2 von 3
Originaltitel: Das Labyrinth der träumenden Bücher
Erscheinungsdatum: 11.03.2013
Seitenzahl: 432
ISBN: 9783442746170


Klappentext:
Über zweihundert Jahre ist es her, seit Buchhaim, die Stadt der Träumenden Bücher, von einem verheerenden Feuersturm zerstört worden ist. Der Augenzeuge dieser Katastrophe, Hildegunst von Mythenmetz, ist inzwischen zum größten Schriftsteller Zamoniens avanciert und erholt sich auf der Lindwurmfeste von seinem monumentalen Erfolg. Er gefällt sich im täglichen Belobhudeltwerden, als ihn eine verstörende Botschaft erreicht, die seinem Dasein endlich wieder einen Sinn gibt.


Meinung zu...

...Cover, Titel, Klappentext & Lesegrund:
Ich mag das Cover mit den Büchern und es passt einfach so schön zum ersten Teil. Den Titel finde ich schön, auch wenn ich ihn etwas irritierend finde so im Nachhinein bzw auch im Bezug auf den ersten Teil. Der Klappentext ist auch zu lang und verrät zu viel. Aber nachdem mir der erste Teil so super gut gefallen hat, wollte ich natürlich schon gerne den zweiten Teil lesen, auch wenn ich schon von ziemlich vielen Seiten gehört hat, dass er damit nicht nicht mithalten kann und eher mittelmäßig bis schlecht ist. Aber ich wollte mir gerne meine eigene Meinung bilden.

...Grundidee & Verlauf:
Die Geschichte beginnt mit einem kurzen Rückblick über damals. Hildegunst erinnert sich zurück, wie es damals war, wie er auf der Höhe des Erfolgs war und dann immer weiter abfiel und ihn das Orm verließ. Ich hatte tatsächlich ein paar Schwierigkeiten, in die Geschichte zu finden. Irgendwie bin ich mit Hildegunst zu Anfang einfach nicht richtig warm geworden und das sollte leider auch so bleiben. Damals war er mir so sympathisch und nun fand ich ihn vom Erfolg geblendet und leider eher arrogant.
Die Idee klingt erstmal ziemlich gut. Es geht wieder in die Stadt der Bücher und ein neues Abenteuer scheint auf Hildegunst und den Leser zu warten. Da war ich unheimlich gespannt drauf, denn immerhin war auch viel Zeit vergangen und Buchhaim hat sich ziemlich verändert.
Genau darum ging es anfangs auch. Um die Veränderungen in Buchhaim. Als Hildegunst ankommt, möchte er unentdeckt bleiben und sich umschauen, denn das Feuer hat damals viel zerstört.
Aber irgendwie konnte ich den Zauber der Stadt von früher nicht wieder finden. Damals hat mich alles fasziniert, aber dieses Mal hat es das einfach nicht. Ich weiß nicht, ob es daran lag, dass ich es ja schon kannte, oder weil es einfach so uninteressant erzählt wurde.
Doch dann trifft Hildegunst auf zwei alte Bekannte und ich war plötzlich hin und weg. Es war einfach so schön die Beiden wiederzusehen und mit ihnen zu reden und über die vergangenen zweihundert Jahre zu hören. Und dann geht es auch schon um die neue Kunstform in Buchhaim, über die ich gar nicht so viel erzählen möchte. Nur so viel, dass das Stück einfach super faszinierend war, auch wenn ich vorher genauso skeptisch wie Hildegunst selbst war, und später ebenso hin und weg. Da hatte mich der Zauber wieder ergriffen.
Dabei hätte man es einfach belassen sollen, und dem Brief weiter auf die Spur kommen sollen. Dem war jedoch nicht so, denn es ging viele Kapitel bis ins kleinste Detail um die neue Kunstform, von der Hildegunst ganz fasziniert ist. Doch leider fand ich es nicht so interessant, als dass ich davon so viel lesen wollte. Eine kurze Zusammenfassung wäre schön gewesen, aber einfach nicht so kleinteilig und schleppend. Denn eigentlich bringt es die Geschichte nur bedingt weiter.
Das Ende wurde dafür plötzlich richtig spannend und interessant und es ging im Prinzip genau um den Grund, warum Hildegunst überhaupt wieder nach Buchhaim gekommen ist. Bzw es wurde angeschnitten und dann war plötzlich Ende. Einfach so. Da wurde das komplette Buch drauf hingearbeitet und dann ist einfach Schluss. Das fand ich furchtbar ärgerlich und fast schon unnötig, weil sich die Geschichte vorher so gezogen hat und man hätte viel früher mit dieser Szene anfangen können. Klar war eine gewisse Vorarbeit nötig und die war auch gut, aber eben nicht bis ins kleinste Detail.

...Schreibstil:
Den Schreibstil war stellenweise sehr schleppend und zäh. Ich weiß nicht, ob es mir einfach im ersten Teil nicht so aufgefallen ist, oder ob er da anders war. Aber es gibt unglaublich viele, umfangreiche Aufzählungen. Außerdem war es irgendwie einfach weniger spannend als letztes Mal, was aber auch an der Geschichte selbst liegen kann.

Die Reihe:



Fazit:
Leider kann man sich diese Fortsetzung eher sparen. Ich habe mich so darauf gefreut, auch wenn ich vorher schon gewisse Zweifel gehört hatte. Doch leider wurde ich enttäuscht. Die Geschichte zieht sich sehr, nur wenige spannende Stellen und einfach zu viele unnötige Informationen. Außerdem bin ich mit dem Protagonisten dieses Mal nicht wirklich warm geworden, wo ich ihn doch letztes Mal so mochte.
Ich denke, dass sich über diese Fortsetzung jeder sein eigenes Urteil bilden muss. Meins war es leider nicht und eher vergebene Liebesmüh. Doch vielleicht solltet ihr einfach mal rein lesen, wenn ihr mit dem Gedanken spielt und euch "Die Stadt der träumenden Bücher" so super begeistern konnte.

Montag, 22. August 2016

Kurzrezensionen: "Wo bist du?" von Marc Levy & "Lauren, vermisst" von Sophie McKenzie

Susan und Philip lieben sich, bis Susan sich entschließt, nach Honduras zu gehen und Philip zurück zu lassen. Nach vielen Jahren voller Briefe steht plötzlich Susans Tochter vor seiner Tür. Doch wo ist Susan?

Allgemeine Infos:
Verlag: Blanvalet
Reihe: nein
Originaltitel: Où es-tu?
Erscheinungsdatum: 19.08.2013
Seitenzahl: 304
ISBN: 9783442381661


Klappentext:
Als Jugendliche schworen sich Philip und Susan ewige Liebe. Doch das Leben hatte andere Pläne mit ihnen. Während die abenteuerlustige Susan als Entwicklungshelferin nach Honduras fliegt, wartet der ruhige Philip in New York auf sie. Vom Leben des anderen kennen sie nur das, was sie sich in ihren zahlreichen Briefen schreiben.
So vergeht Jahr für Jahr. Bis eines Tages ein kleines Mädchen vor Philips Tür steht: Susans Tochter. Aber wo ist Susan? Nun ist es an Philip, sein Versprechen von einst zu halten: Immer für sie da zu sein und für sie sogar bis ans Ende der Welt zu gehen …

Meine Meinung:
Die bisherigen Bücher von Marc Levy konnten mich bis auf eine Ausnahme absolut begeistern, weil er so einen tollen Schreibstil hat und immer so viel hinter der eigentlichen Geschichte verborgen ist. Mit diesen Erwartungen ging ich an diese Liebesgeschichte und wurde leider enttäuscht. Den Schreibstil fand ich zäh. Zumindest in den Briefen. Die eigentlichen Geschehnisse von Susan und Philip, sie sich live erlebt haben, ließen sich recht gut lesen, aber hatten auch nicht diese Tiefe, wie ich sie kannte.
Klar es gab auch schöne Teile der Geschichte, vor allem als Susans Tochter dann bei Philip war, sich nach und nach eingelebt hat und ihrer Mutter nacheiferte. Wie sich Philips Familie an sie gewöhnt hat und so. Das war echt schön. Aber sonst war die Geschichte eher durchschnittlich und nicht sonderlich interessant. Außerdem fand ich Susan zwischenzeitlich von ihrer Art her anstrengend, wie sei mit Philip umgegangen ist und wie stur und egoistisch sie zwischendurch war. Dadurch wirkte die Liebesgeschichte irgendwie auch nur sehr einseitig und gar nicht so romantisch und gefühlvoll. Auf der anderen Seite habe ich sie natürlich für das bewundert, was sie macht und warum sie nach Honduras gegangen ist.
Dieses Geschichte lässt mich einfach sehr zwiegespalten und enttäuscht zurück. Ich hatte einfach was anderes erwartet, als es letztendlich war. Das können leider auch die guten und schönen Stellen nicht gänzlich ausgleichen, dafür bin ich leider von Marc Levy Schöneres gewohnt.


Lauren soll einen Aufsatz schreiben 'Wer bin ich?' Diese Frage beschäftigt sie, denn sie ist adoptiert und möchte Antworten, die ihre Eltern ihr nicht geben. Doch kann es sein, dass ihre Vermutung stimmt und sie damals wirklich entführt wurde?

Allgemeine Infos:
Verlag: Bastei Lübbe
Reihe: nein
Originaltitel: Girl, missing
Erscheinungsdatum: 17.05.2013
Seitenzahl: 286
ISBN: 9783414823434


Klappentext:
Lauren ist vierzehn – und sie ist adoptiert. Sie möchte mehr über ihre Herkunft erfahren, das Problem ist nur, dass ihre Eltern ihr nichts darüber erzählen. Doch dann stößt sie im Internet auf den Bericht über ein kleines Mädchen, das zwei Monate, bevor Lauren in London adoptiert wurde, als vermisst gemeldet wurde. Die Ähnlichkeit zu den Bildern in Laurens eigenem Fotoalbum ist verblüffend. Kann es sein, dass Lauren als kleines Mädchen entführt wurde?

Meine Meinung:
Dieses Buch lag wirklich lange auf meinem SUB doch nun hatte ich irgendwie Lust auf etwas Kurzes und war gespannt auf die Geschichte. Sie beginnt, wie oben erwähnt, mit dem Aufsatz und Laurens Vermutung.
Mir persönlich verrät der Klappentext ja schon zu viel und zusammen mit den ersten drei Kapiteln kann man sich schon fast die komplette Geschichte denken. Das stimmte zum Teil auch, denn viel war dann wirklich so, wie ich es mir dachte. Doch dann wurde es tatsächlich noch spannend und es kam zu unerwarteten Wendungen, die ich so vorher nicht gedacht hätte. Es steckte einfach noch mehr hinter der Geschichte. Gut, ob das nun so realistisch war, bleibt eine andere Frage. Ich kann mir schon vorstellen, dass es gerade in Amerika so vorkommen kann und viel gemauschelt wird.
Insgesamt eine interessante Geschichte eines adoptierten Mädchens, dass mehr über ihre Vergangenheit raus finden möchte, aber nicht freiwillig Antworten bekommt. Ein kurzweiliges, spannendes Lesevergnügen mit einer kleinen schönen Liebesgeschichte dabei.

Sonntag, 12. Juni 2016

Rezension: "Es scheint die Sonne noch so schön" von Barbara Vine

Eine Gruppe Jugendliche, die ausgelassen feiern und in den Tag hinein leben. Doch zehn Jahre später werden an diesem Ort zwei Skelette gefunden...

Allgemeine Infos:
Verlag: Diogenes
Reihe: nein
Originaltitel: A Fatal Inversion
Erscheinungsdatum: 28.10.2015
Seitenzahl: 467
ISBN: 9783257224177


Klappentext:
Ein langer, heißer Sommer im Jahr 1976. Eine zufällig zusammengewürfelte Gruppe junger Leute sammelt sich um Adam, der ein altes Haus in Suffolk geerbt hat. Sorglos leben sie in den Tag hinein, lieben, stehlen, existieren. Zehn Jahre später werden auf dem bizarren Tierfriedhof des Ortes zwei Skelette gefunden – das einer jungen Frau und das eines Säuglings...


Meinung zu...

...Cover, Titel, Klappentext & Lesegrund:
Das Cover finde ich schon etwas seltsam und auch der Titel klingt nicht unbedingt nach einem Krimi/Thriller, der Klappentext dafür schon. Damals habe ich das Buch von einem lieben Kollegen zum Wichteln bekommen, weil es ein absolutes Herzensbuch von ihm ist. Aus diesem Grund habe ich mich drauf eingelassen und es gelesen, um ihm gerecht zu werden und mal was Neues auszuprobieren.

...Grundidee & Verlauf:
Die Geschichte beginnt eigentlich am Flughafen. Adam möchte mit seiner Frau verreisen und sieht aus dem Augenwinkel einen Inder. Doch er kann nicht genau sagen, ob es der von früher war oder nicht. Doch er erinnert sich an Troremmos und dass er seiner Frau noch nie von früher erzählt hat.
Zuvor haben wir jedoch von einem Leichenfund auf einem alten Tierfriedhof lesen, irgendwo in Suffolk. Eigentlich war ich gespannt auf die Geschichte, was damals in dem Haus passiert ist und was der Leichenfund damit zu tun hat.
Die Idee an sich gut angehört und mich neugierig auf die Geschichte gemacht. Denn natürlich wollte ich auch wissen, was damals dort passiert ist.
Doch irgendwie bin ich mit der Geschichte nicht richtig warm geworden, was wohl am Schreibstil lag. Außerdem zog sich das Ganze, was früher passiert ist und was heute bei den einzelnen Personen, die damals dabei waren, passiert. Die verschiedenen Perspektiven fand ich gut und interessant, aber leider bin ich mit dem Schreibstil nicht klar gekommen.
Das Ende wurde dann etwas spannender, aber im Großen und Ganzen blieb es wie der Rest, eher ruhig und nüchtern erzählt.

...Schreibstil:
Der Schreibstil war speziell. Also nicht unbedingt so außergewöhnlich, aber einfach so ungewohnt für einen Krimi. Es kam einfach nicht so richtig die Spannung auf. Es war nicht so packend. Eher ruhig und nüchtern im Erzählen. Denn das Meiste wurde einfach in der Gegenwart oder rückblickend erzählt. Da liegt auch das nächste Problem, die Übergänge zwischen Hier und Damals waren nahtlos und manchmal wusste ich nicht, wo ich war.
Dennoch konnte die Autorin die damalige Zeit der 70er gut einfangen und darstellen, mit dem Leben in Kommunen und ihren Charakteren aus unterschiedlichen Lebensbereichen und Hintergründen.


Fazit:
Es ist kein schlechtes Buch, denn die Idee hat mir gut gefallen und generell auch der Verlauf. Doch ich bin einfach nicht mit dem Schreibstil warm geworden und habe mich deshalb nicht so in die Geschichte einfinden können. Wahrscheinlich bin ich einfach zu jung dafür, denn die Geschichte spielt in den 70er und meine Kollegen, aus der Generation fanden das Buch genial.
Ich empfehle dieses Buch jedem, der mal einen anderen Krimi lesen möchte und vielleicht auch die 70er miterlebt hat, denn dann ist es ein tolles Portrait der damaligen Zeit, verpackt in einer interessanten Geschichte.

Montag, 4. April 2016

Rezension: "Altes Land" von Dörte Hansen

Zwei Frauen, die flüchten mussten und Zuflucht suchen. Doch sie sind einander ziemlich fremd und brauchen so ihre Zeit, bis sich miteinander warm werden. Doch eigentlich haben sie mehr gemeinsam, als sie denken...

Allgemeine Infos:
Verlag: Knaus
Reihe: nein
Originaltitel: Altes Land
Erscheinungsdatum: 16.02.2015
Seitenzahl: 288
ISBN: 9783813506471


Klappentext:
Zwei Frauen, ein altes Haus und eine Art von Familie
Das „Polackenkind“ ist die fünfjährige Vera auf dem Hof im Alten Land, wohin sie 1945 aus Ostpreußen mit ihrer Mutter geflohen ist. Ihr Leben lang fühlt sie sich fremd in dem großen, kalten Bauernhaus und kann trotzdem nicht davon lassen. Bis sechzig Jahre später plötzlich ihre Nichte Anne vor der Tür steht. Sie ist mit ihrem kleinen Sohn aus Hamburg-Ottensen geflüchtet, wo ehrgeizige Vollwert-Eltern ihre Kinder wie Preispokale durch die Straßen tragen – und wo Annes Mann eine Andere liebt. Vera und Anne sind einander fremd und haben doch viel mehr gemeinsam, als sie ahnen.


Meinung zu...

...Cover, Titel, Klappentext & Lesegrund:
Das Cover ist eigentlich absolut nicht mein Fall. Den Titel hingegen finde ich wiederum gut gewählt, weil die Geschichte einfach im Alten Land spielt. Der Klappentext klingt ganz interessant und irgendwie hat es mich angesprochen, zu mal das Buch im Laden auch echt gefragt war. Jetzt bin ich endlich mal dazu gekommen, es zu lesen.

...Grundidee & Verlauf:
Die Geschichte beginnt an dem Punkt, als 1945 Vera und ihre Mutter vor der Tür stehen nach ihrer Flucht aus Polen und auf ein sicheres Zuhause hoffen. Doch das Leben gestaltet sich schwierig, denn sie sind nicht wirklich willkommen. Den Einstieg fand ich ehrlich gesagt etwas schwierig und verwirrend, durch den Schreibstil und die Namen, aber das gehe ich später noch mal genauer drauf ein.
Die Idee an sich klang gar nicht so schlecht. Zwei Frauen, beide aus anderen Umständen auf der Flucht, die ein Zuhause suchen und auf Missmut und Ablehnung stoßen, obwohl sie sich was anderes erhofft haben.
Doch leider hat mir die Umsetzung nicht so gut gefallen. Den Erzählstrang in der Gegenwart mit Anne fand ich total klasse. Da habe ich mich auch viel schneller rein gefunden und da konnte ich mich auch eher mit identifizieren. Da war auch der Schreibstil normal, und gut zu lesen. Im Gegensatz zur Vergangenheit, mit der ich nicht so gut klar kam, weil es auch so verwirrend geschrieben war.
Dafür fand ich die Umgebung, also das Alte Land, total gut beschrieben. Man konnte sich das so perfekt vorstellen und es kam mir so vor, als würde ich selbst unter den Apfelbäumen her gehen oder die Vögel von den Kirschen verscheuchen.
Das Ende war dann so weit ok, weil es irgendwann nur noch die Gegenwartsperspektive gab und ich deshalb Geschehen und die Personen wenigstens zuordnen konnte. Dennoch hat es mich nicht vom Hocker gehauen, aber es war ein schöner, runder Abschluss.

...Schreibstil:
Beim Schreibstil ist meine Meinung sehr zwiegespalten: Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt, einmal damals, einmal heute. Fand ich auch gut gewählt und machte Sinn für die Geschichte. Aber der Schreibstil in dem Erzählstrang von damals fand ich irgendwie komisch. Die Wortwahl und der Satzbau waren teilweise so seltsam gewählt, dass ich es schwierig zu lesen fand und zu dem auch Probleme hatte, den Inhalt zu verstehen mit den ganzen Namen und so.


Fazit:
Ich bin lange um dieses Buch rumgeschlichen und hätte wohl auch eher die Finger davon lassen sollen. Leider konnte mich der Schreibstil nur zum Teil begeistern und teilweise bin ich mit den Personen nicht klar gekommen. Auch von der eigentlichen Geschichte her fand ich es dann doch unspektakulärer, als ursprünglich gedacht. Aber so an sich war es eine gute Geschichte, nur mich konnte sie einfach nicht so begeistern.
Ich empfehle dieses Buch jedem, der eine Geschichte über Flüchtlinge aus Polen sucht oder einfach einen Roman über zwei starke Frauen und deren Schicksalsschlägen lesen möchte.

Freitag, 25. März 2016

Rezension: "Marmorkuss" von Jennifer Benkau

Jarno ist auf der Suche nach dem perfekten Foto. Dabei findet er in einer alten Villa eine wunderschöne Marmorstatue und findet in ihr nicht nur das perfekte Motiv. Er wird in einen Strudel aus Ereignissen gerissen...

Allgemeine Infos:
Verlag: Script 5
Reihe: nein
Originaltitel: Marmorkuss
Erscheinungsdatum: 14.10.2014
Seitenzahl: 432
ISBN: 9783839001660


Klappentext:
Jarno, ein rastloser Underdog, küsst ein Dornröschen aus dem letzten Jahrhundert wach – und wird mit ihr in einen Strudel aus Liebe und Gefahr gezogen.

Er war ihr in einer alten, mit Rosen überwucherten Villa begegnet – der geheimnisvollen Figur aus weißem Marmor. Und Jarno hatte sich tatsächlich beim Fotografieren der steinernen Schönheit ein bisschen in sie verliebt. Wie verwirrt ist er nun, als nach seinem schüchternen Kuss eine lebendige junge Frau vor ihm steht, die weder elektrisches Licht noch zerrissene Jeans kennt und offenbar hundert Jahre geschlafen hat. Es beginnt eine märchenhafte Liebesgeschichte und gleichzeitig ein Spiel auf Leben und Tod. Denn Jarno ist kein Prinz – im wirklichen Leben steckt er tief in einem Sumpf aus Verbrechen ...


Meinung zu...

...Cover, Titel, Klappentext & Lesegrund:
Das Cover ist mit den Rosenranken ganz süß und passt zur Geschichte, ist jetzt aber auch noch so besonders. Der Titel klingt niedlich und der Klappentext klingt ganz interessant. Ich hatte das Buch damals mit meiner Freundin auf der Frankfurter Buchmesse gesehen und da es uns neugierig gemacht hat, haben wir zugegriffen. Jetzt dachte ich, nach eineinhalb Jahren, könnten ich es auch mal lesen.

...Grundidee & Verlauf:
Die Geschichte beginnt mit einer Szene, die Jarno zu fotografieren versucht und damit auch gleich in Schwierigkeiten gerät. Man wird mitten in sein Leben und seinen Misserfolg rein geworfen und erfährt auch gleich, was er für Träume hat. Ich war etwas verwirrt, aber wollte natürlich auch gerne wissen, wie es weiter geht und was es mit der Marmorstatue auf sich hat.
Die Idee an sich klang interessant und mal nach einer anderen Liebesgeschichte mit Geheimnissen und unterschiedlichen Charakteren, so der Bad Boy und das arme unschuldige Mädchen, aber irgendwie klang es mal etwas anders und interessant.
Doch leider hat die Geschichte ziemlich lange gebraucht, bis sie an dem Punkt war, von dem im Klappentext die Rede war, also bis er das erste Mal auf die Statue traf. Nach 200 Seiten wusste man erst annähernd, wohin die Reise geht und dass die Geschichte überhaupt anfängt.
Leider ging es danach auch eher schleppend weiter. Zwar war es zwischenzeitlich spannend, aber so richtig fesselnd war es trotzdem nicht.
Außerdem war mir die ganze Geschichte an sich dann doch irgendwie zu abgefahren. Klar gab es geheimnisvolle Sachen und so und irgendwie gab es da auch Erklärungen für. Aber dennoch blieb mir das etwas fremd und so richtig realistisch bzw annehmbar erschien es mir nicht.
Das Ende war dementsprechend ok. Es konnte mich nicht vom Hocker reißen, aber es war ein runder Abschluss und ich konnte damit leben.

...Schreibstil:
Der Schreibstil war ganz ok. An sich hat sie auch spannend geschrieben, aber ich fand die Geschichte generell halt einfach nicht so spannend. Die emotionalen Stellen hingegen gefielen mir wieder besser und ließen sich auch interessanter lesen.


Fazit:
Eigentlich hatte ich mir mehr von diesem Buch versprochen, aber leider konnte es mich so überhaupt nicht begeistern. Die Geschichte hat zu lange gebraucht, bis sie überhaupt in Fahrt kam und auch dann bin ich nicht richtig warm damit geworden. Die Idee an sich war ganz interessant, aber auch die Umsetzung und Erklärungen dazu haben mir nicht so gefallen. Leider war es einfach nicht mein Buch und meine Geschichte.
Ich empfehle dieses Buch jedem, der mal eine andere Liebesgeschichte sucht mit Fantasyelementen, die auch ruhig etwas ungewöhnlich sein darf.

Mittwoch, 4. November 2015

Rezension: "Verküsst und zugenäht!" von Susan Andersen

Was ist, wenn plötzlich der Vater deines adoptierten Kindes vor dir steht und ihn dir wegnehmen möchte, wo er sich doch vorher nie hat blicken lassen. Doch da scheint noch mehr zu sein...

Allgemeine Infos:
Verlag: Mira Taschenbuch
Reihe: Teil 1 von 3
Originaltitel: That Thing called love
Erscheinungsdatum: 06.2013
Seitenzahl: 304
ISBN: 9783862787357


Klappentext:
Diese grünen Augen, der markante Mund - für einen Mann, den sie in Gedanken bereits mehrfach erwürgt hat, sieht Jake Bradshaw noch ziemlich lebendig aus. Und so unverschämt gut, dass Jenny mit ihren Fingern am liebsten etwas ganz anderes...
Aber dafür ist ihre Verachtung für den Rabenvater viel zu groß. Denn während er als Fotograf um die Welt gereist ist, hat Jenny sich um seinen Sohn gekümmert! Da kann er nicht einfach so wieder in Razor Bay auftauchen und davon ausgehen, dass ihn alle mit strahlendem Lächeln und offenen Armen begrüßen. Jenny zumindest will ihm die kalte Schulter zeigen. Auch wenn ihr Körper da plötzlich komplett anderer Meinung zu sein scheint und sie sich nur zu gern an Jakes schmiegen würde...


Meinung zu...

...Cover, Titel, Klappentext & Lesegrund:
Das Cover findet ich irgendwie nicht so schön und auch den Titel finde ich ziemlich plump gewählt. Da klingt der englische Titel etwas besser. Der Klappentext klingt relativ vielversprechend. Meine Freundin hat es mir ausgeliehen und deshalb dachte ich, ich könnte es ja mal lesen, auch wenn ich solche Art von Liebesromanen nicht so gerne mag, weil es doch stark Richtung Chick-Lit geht. Aber das Ganze war auf englisch und das wollte ich mal ausprobieren.

...Grundidee & Verlauf:
Die Geschichte beginnt mitten in Jennys Leben mit ihrem 'Sohn', nach dem Tod dessen Großvater. Und plötzlich steht der Rabenvater vor ihr, der sich vorher nie hat blicken lassen und plötzlich seinen Sohn mitnehmen möchte. Man war also ziemlich schnell in der Geschichte drin.
Die Idee war nicht unbedingt sowas neues, aber ganz solide. Normalerweise bin ich nicht so der Fan von 'richtiger' Chick-Lit, aber ich wollte es mal wieder ausprobiert zu haben.
Leider wusste ich schon seit dem Klappentext, was passieren würde, und so hielt das Buch nicht viele Überraschungen für mich bereit, nur ein paar Episoden, die man so vielleicht nicht erwartet hätte. Also eigentlich hat man es nur so vor sich hin gelesen, um vom Alltag abzuschalten, aber ganz viel mehr hat es bei mir leider nicht geschafft. Ich kann noch nicht mal sagen, dass ich Jake sympathisch fand, irgendwie fand ich keinen richtigen Zugang zu ihm.
Das Ende habe ich eigentlich genau so erwartet. Immerhin konnte man sich das das ganze Buch über denken, dass es so und nicht anders enden würde, eigentlich schon, nachdem man den Klappentext gelesen hat.

...Schreibstil:
Der Schreibstil war ganz in Ordnung, aber meiner Meinung nach auch nichts besonderes. Es ließ sich zwar relativ gut lesen, aber unglaublich spannend oder emotional war es auch nicht.


Fazit:
Ein typisches Chick-Lit, wobei ich da auch schon besseres gelesen habe. Die Idee ist nicht unbedingt einzigartig oder neu, sondern bleibt eher in der breiten Masse. Außerdem konnte man sich von Anfang an denken, wie es sich entwickeln und enden würde. Deshalb hatte ich nicht den allermeisten Lesespaß dabei, auch wenn das Ende rund war. Es war einfach ein netter Zeitvertreib, um mein Englisch zu verbessern, aber eben auch nicht mehr.
Ich empfehle dieses Buch jedem, der gerne Chick-Lit liest oder mal in dieses Genre einsteigen möchte. Wer eine schöne Liebesgeschichte erwartet, sollte sich eher ein anderes Buch aussuchen.

Dienstag, 13. Oktober 2015

Rezension: "Runa" von Vera Buck

Ein kleines Mädchen, dass allen Methoden der Ärzte zu trotzen scheint. Außerdem ist es dabei, Joris Geheimnis zu verraten...

Allgemeine Infos:
Verlag: Limes
Reihe: nein
Originaltitel: Runa
Erscheinungsdatum: 24.08.2015
Seitenzahl: 608
ISBN: 9783809026525


Klappentext:
Paris 1884. In der neurologischen Abteilung der Salpêtrière-Klinik führt Dr. Charcot Experimente mit hysterischen Patientinnen durch. Seine Hypnosevorführungen locken Besucher aus ganz Europa an; wie ein Magier lässt der Nervenarzt die Frauen vor seinem Publikum tanzen. Dann aber wird Runa in die Anstalt eingeliefert, ein kleines Mädchen, das all seinen Behandlungsmethoden trotzt. Jori Hell, ein Schweizer Medizinstudent, wittert seine Chance, an den ersehnten Doktortitel zu gelangen, und schlägt das bis dahin Undenkbare vor. Als erster Mediziner will er den Wahnsinn aus dem Gehirn einer Patientin fortschneiden. Was er nicht ahnt: Runa hat mysteriöse Botschaften in der ganzen Stadt hinterlassen, auf die auch andere längst aufmerksam geworden sind. Und sie kennt Joris dunkelstes Geheimnis …


Meinung zu...

...Cover, Titel, Klappentext, Gestaltung:
Das Cover wird eigentlich nur von dem Titel dominiert, aber die Tropfen machen es irgendwie schöner. Der Titel ist kurz und prägnant und bringt es auf den Punkt. Der Klappentext klingt ziemlich interessant und hat mich dazu bewegt, das Buch zu lesen.

...Grundidee & Verlauf:
Die Geschichte beginnt ziemlich verwirrend. Ein Mädchen wird aus einem dunklen Schuppen abgeholt und von seiner Familie weggebracht. Dann geht es um zwei junge Männer am Bahnhof, die auf dem Weg zu einer Vorstellung sind. Ich muss zugeben, dass ich so meine Schwierigkeiten auf den ersten 40 bis 50 Seiten hatte. Ich kam nur schwer rein und war verwirrt, weil sich mir nicht erschlossen hat, worauf das Ganze hinaus laufen wird. Danach wurde es etwas besser, aber die nächsten 50 Seiten hatten es noch einmal wirklich in sich und waren ziemlich krass. Doch ich wollte unbedingt wissen, was es mit dem Mädchen auf sich hat und deshalb habe ich weiter gelesen.
Die Idee an sich war mal was vollkommen Neues. Es geht um Medizingeschichte um das 19. Jahrhundert, um Wahnsinnige bzw psychisch kranke Menschen und wie sie zu der Zeit behandelt wurden. Es war auf jeden Fall gut recherchiert, sehr eindrucksvoll, aber eben auch düster und ziemlich krass.
Die Geschichte hat sich am Anfang ziemlich gezogen, bis es mich irgendwann mal gepackt hat. Aber selbst dann konnte ich es noch, ohne zu zögern, aus der Hand legen. Trotzdem gab es durchaus spannende und interessante Momente, aber eben ziemlich wenige. Leider war das Ende erst wirklich interessant, aber das wurde dann zu schnell abgehandelt und blieb außerdem zu offen. Was ist aus ihr geworden? Diese Frage bleibt einfach unbeantwortet.

...Schreibstil:
Der Schreibstil war wirklich mein größtes Problem bei diesem Buch. Er war anfangs sehr distanziert und verwirrend und später eher sachlich als erzählerisch. Man brauchte lange, um sich einzufinden in die Geschichte und hatte nach wenigen Seiten das Gefühl, dass es für den Moment genug ist.


Fazit:
Ein ziemlich krasses Buch! Die Idee war mal was vollkommen anderes und klang total interessant. Aber mit dem Schreibstil hatte ich ziemlich Probleme und generell hatte ich Schwierigkeiten in die Geschichte zu finden und auch weiter zu lesen. Die Spannung kam viel zu kurz und leider auch erst ziemlich am Ende. Vorher gab es nur so Andeutungen, die mich aber nicht packen konnten.
Ich empfehle dieses Buch jedem, der sich für Medizingeschichte und den damaligen Umgang mit Wahnsinnigen interessiert. Aber es ist definitiv kein leichtes Buch und nichts für jemanden mit schwachen Nerven.

Montag, 28. September 2015

Rezension: "Die Insel" von Richard Laymon

Ein perfides Spiel, auf einer abgelegenen Insel. Was als Unfall beginnt, entpuppt sich als abgekatertes Spiel...

Allgemeine Infos:
Verlag: Heyne
Reihe: nein
Originaltitel: Island
Erscheinungsdatum: 03.07.2006
Seitenzahl: 576
ISBN: 9783453675117


Klappentext:
Nach der Explosion ihrer Jacht finden sich acht junge Urlauber auf einer einsamen Südseeinsel wieder, weitab von jeder Zivilisation. Was als Abenteuer beginnt – früher oder später wird sie ja bestimmt jemand retten, denken sie –, entwickelt sich jedoch zu einem Albtraum, aus dem es kein Entrinnen zu geben scheint: als nämlich einer von ihnen auf bestialische Art und Weise ermordet wird und sich herausstellt, dass die Explosion der Jacht kein Unfall war …


Meinung zu...

...Cover, Titel, Klappentext, Gestaltung:
Das Cover ist recht passend zum Inhalt gewählt, genau so aussagekräftig wie der Titel. Der Klappentext klingt spannend und auf so eine Geschichte habe ich mich auch gefreut.

...Grundidee & Verlauf:
Die Geschichte beginnt mit einer kurzen Einführung, wie es dazu kam, dass sie jetzt auf der Insel sind und wie die derzeitige Situation ist. Das war eigentlich recht interessant vor allem auch wegen der Art Tagebuch-Form.
Die Idee mit dem Unfall und der einsamen Insel und dem Unfall, der doch kein Unfall war, klingt eigentlich total vielversprechend. Alleine durch das Setting baut sich schon eine Spannung auf, vor allem wenn der Mörder mit auf der Insel ist und es kein Entkommen gibt.
Doch leider war das mit der Spannung nicht so. Klar anfangs war es wirklich spannend und generell ziemlich interessant mit der Insel und dem Überleben, was man sich so einfallen lässt. Doch leider ließ die Spannung nach und ich hatte nicht mehr so die Lust weiter zu lesen. Man wusste ja eh, wer es war und wie es verlaufen würde. Doch dann ist es noch dazu ziemlich pervers und abstoßend geworden. Das ist zwar irgendwie so typisch für Laymon, aber das fand ich doch etwas heftig. Das hätte man so wirklich nicht gebraucht und hat auch nicht zur Spannung beigetragen.
Das Ende konnte mich auch nicht wirklich überzeugen. Denn irgendwie hat es mich nicht glücklich gemacht und es war auch kein runder Abschluss. Also schon ein Abschluss, aber nicht zufriedenstellend.

...Schreibstil:
Letztes Mal konnte mich der Autor mit seinem Schreibstil echt überzeugen, einfach total spannend und fesselnd und genau das habe ich dieses Mal auch erwartet. Doch leider war das nicht ganz der Fall. Es fehlte einfach an Spannung.


Fazit:
Leider hat es mich wirklich enttäuscht. Die Idee war wirklich toll und sehr vielversprechend. Aber leider legte sich die Begeisterung, denn es fehlte einfach an Spannung. Außerdem ist es ziemlich widerlich und pervers geworden. Dazu ein nicht zufriedenstellendes Ende. Dabei war die Idee so gut und die Atmosphäre sowie der Schauplatz.

Freitag, 15. Mai 2015

Rezension: "Was ich dir noch sagen wollte" von Tom McAllister

Sie waren glücklich verheiratet, doch dann verliert er plötzlich seine Frau und den Halt im Leben...


Allgemeine Infos:
Verlag: Atlantik
Reihe: nein
Originaltitel: Was ich dir noch sagen wollte
Erscheinungsdatum: 01.12.2010
Seitenzahl: 330
ISBN: 9783423248143


Klappentext:
»Das schaffen wir mit links!« Wie gut, dass Ines nichts schrecken kann. Ohne ihre patente Schwester wäre Christine sonst ziemlich mulmig zumute. Ihre Freundin Marleen hat sie angefleht, für ein paar Tage ihre Pension auf Norderney zu übernehmen - ein Job, von dem Christine nicht die leiseste Ahnung hat. Die Schwestern stoßen schnell an ihre Grenzen. Und das nicht nur, weil sie nicht kochen können. Zu allem Überfluss flackert Gisbert von Meyers Verliebtheit in Christine wieder auf, und er schreibt einen geheimnisvollen Artikel, den Papas Freund Kalli sofort nach Sylt faxt. Prompt stehen Papa und Mama auf der Matte, als selbst ernannte Retter. Das Chaos ist perfekt. Zumal Christine und Ines sich immer mehr in Lügen verstricken: Marleen und ihr Freund sitzen wegen einer dubiosen Verdächtigung in Dubai in Untersuchungshaft, was keiner erfahren darf ...


"Es geht nicht um das Diner bei Kerzenschein in einem Restaurant am Meer, sagte er zu ihr, sondern darum, dass man sich darauf verlassen kann, dass die Reste vom Vortag zum Aufwärmen auf dem Herd stehen, wenn man von der Arbeit kommt. Es geht nicht darum, den Schlafzimmerboden mit Rosenblättern zu bedecken, sonder um ein ordentlich gemachtes Bett und um die Abende, an denen man zusammen Filme guckt und Popcorn futtert. Es geht nicht um Heißluftballonflüge und Champagner, sonder um das gute Gefühl, dass jemand deine Hand hält, wenn du im Stau stehst." (Seite 82)

Meinung zu...

...Cover, Titel, Klappentext, Gestaltung:
Das Cover hat mich überhaupt erst auf dieses Buch aufmerksam gemacht und hat mich im ersten Moment an "Morgen kommt einer neuer Himmel" erinnert. Der Titel klingt auch total schön und passt zum Klappentext, der mich neugierig auf die Geschichte gemacht hat.

...Grundidee & Verlauf:
Die Geschichte beginnt mit einer langen Liebeserklärung über ein ganzes Kapitel hinweg. An sich kein schlechter Einstieg, der damit endete, dass seine Frau tot ist. Normalerweise hätte ich diesen Einstieg toll gefunden, aber der Schreibstil hat mir gar nicht gefallen. Dennoch habe ich weiter gelesen, um der Geschichte eine Chance zu geben.
Die Idee hat mir an sich eigentlich gut gefallen. Hunters Frau stirbt und er steht auf einmal total neben sich. Sie war noch so jung und er hätte ihr noch so viel sagen wollen und sie hatten noch so viele Reisen geplant. Genau das holt er jetzt nach, und reist mit ihrer Urne quer durch die USA.
Doch irgendwie konnte mich die Geschichte nicht überzeugen. Immer wieder fiel es mir sehr schwer, die eigentliche Geschichte und Rückblenden zu unterscheiden. Denn Hunter redet mit der Urne und führt die Antworten von Kaith in seinem Kopf aus. Daraus schweift er dann plötzlich in eine Erinnerung ab und es gibt eine Rückblende mit Dialogen, und plötzlich ist man wieder im Jetzt. Diese Übergänge habe ich irgendwie nie wirklich mitbekommen und konnte deshalb auch nicht genau sagen, ob das jetzt eine Erinnerung ist, ein ausgedachter Gedanke oder die Realität.
Außerdem hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte nicht wirklich voran kam. In erster Linie geht es ja darum, dass Hunter den Verlust verarbeiten und sich von Kaith verabschieden möchte. Aber diese Fahrt durch die USA hat sich stellenweise sehr gezogen und mir war nicht wirklich klar, was das sollte. Es ist manchmal einfach seitenweise nichts passiert.
Das Ende kam nicht unbedingt abrupt, aber für das Ganze, was vorher war, war es mir dann doch zu plötzlich. Auf einmal konnte er das tun, was er vorher die ganze Zeit nicht konnte. Es lässt mich einfach etwas unglücklich zurück.

...Schreibstil:
Den Schreibstil fand ich total ungewohnt. Alleine nach dem ersten Kapitel hätte ich es deswegen am liebsten abgebrochen. Ellenlange, verschachtelte Sätze, die gefühlt kein Ende genommen haben. Das hat sich im zweiten Kapitel glücklicherweise etwas gebessert, aber das hielt nicht lange an. Es war einfach mit diesen langen Sätzen sehr anstrengend zu lesen.

...Charaktere:
Kaith lernt man durch Erzählungen, Gedanken und Erinnerung ein bisschen kennen. Sie war eine Frau, mit Plänen von Reisen in die große weite Welt. Sie hat Hunter über alles geliebt, hatte aber trotzdem so seine Geheimnisse vor ihm. Eigentlich konnte ich sie mir sogar ganz gut vorstellen. Besonders wenn ihre Familie beschrieben wurde, passte das Bild einfach perfekt.
Hunter befindet sich natürlich in einer Ausnahmesituation nach diesem Verlust und verhält sich auch dementsprechend. Er handelt ziemlich spontan und ohne über die Konsequenzen nachzudenken. Das bekommt er auch zu spüren, aber auch das scheint ihm vollkommen egal zu sein. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass ihm generell sehr viel egal war, und mit seiner Lebenseinstellung kam ich nicht allzu gut klar. Klar konnte ich ihn verstehen, aber trotzdem war mir sein Handeln nicht schlüssig.
Die anderen Personen waren etwas blass beschrieben und manchmal habe ich sie auch alle miteinander verwechselt, weil sich auch manche Namen ziemlich ähnlich waren.


Fazit:
Ich habe nicht das bekommen, was ich erwartet hatte. Erwartet hatte ich nämlich eine schöne Geschichte über den Verlust der Ehefrau und wie Hunter wieder ins Leben findet. Bekommen habe ich auch eine Geschichte in die Richtung, die aber ganz seltsam war. Der Schreibstil war total schwierig zu lesen, weil es sehr lange Schachtelsätze waren. Außerdem konnte ich nie zwischen Realität, Gedanken und Vergangenheit unterscheiden, das verschwam alles ziemlich ineinader. Leider konnte es mich nicht überzeugen, auch nicht am Ende, obwohl mir die Idee wirklich gefallen hat.

Freitag, 24. April 2015

Rezension: "Sieben Tage für die Ewigkeit" von Marc Levy

Eine Geschichte über Engelchen und Teufelchen auf Erde, die das Schicksal der Welt entscheiden sollen...


Allgemeine Infos:
Verlag: Blanvalet
Reihe: nein
Originaltitel: Sept jours pour une éternité
Erscheinungsdatum: 21.01.2013
Seitenzahl: 283
ISBN: 9783442380619


Klappentext:
Lucas ist unwiderstehlich, verführerisch und gerissen, Zofia überirdisch schön und sanftmütig. Sie sind so verschieden, dass nur das Schicksal sie zueinander führen konnte. Oder Gott und Satan, die ein für alle Mal klären wollten, wer von ihnen das Sagen auf Erden hat. Sieben Tage haben sie Engel und Teufel gegeben, um die Menschheit zu bekehren und den Streit für alle Ewigkeit beizulegen, doch sie hatten nicht damit gerechnet, dass Lucas und Zofia sich begegnen und ineinander verlieben würden …


"Es ist die schönste Sache, die ich erfunden habe! Die Liebe ist ein Stückchen Hoffnung, die ständige Erneuerung der Welt, der Weg ins gelobte Land. Ich habe den Unterschied geschaffen, damit die Menschheit ihre Intelligenz entwickelt: Eine homogene Welt wäre zum Sterben traurig gewesen! Und für denjenigen, der es verstanden hat, zu lieben und geliebt zu werden, ist der Tod nur ein Augenblick des Lebens." (Seite 166)

"Es ist unwichtig, ob ihr das seid, für was ich euch halte. Ehe ich dich, Zofia, getroffen habe, dachte ich, das wahre Glück auf Erden käme nur in schlechten Büchern vor, die man offenbar eben daran erkennt. Aber du hast mir eines Tages gesagt, dass selbst der Schlechteste unter uns irgendwo versteckte Flügel hat und dass man ihm, statt ihn zu verurteilen, helfen muss, sie zu entfalten." (Seite 218)

"Du wolltest wissen, ob der Bachert nur eine schöne Geschichte ist. Ich sage dir jetzt die Wahrheit. Es ist an jedem von uns, seine Geschichte wahr werden zu lassen. Verzichte nicht auf dein Leben, sondern kämpfe darum." (Seite 250)


Meinung zu...

...Cover, Titel, Klappentext, Gestaltung:
Das Cover ist irgendwie ganz nett, aber für mich nicht so unglaublich passend. Der Titel hingegen passt total gut und gibt dem Buch eine gewisse Struktur. Der Klappentext klingt vielversprechend und hat mich neugierig auf die Geschichte gemacht.

...Grundidee & Verlauf:
Die Geschichte mit Lucas, wie er plötzlich aus seinem Hotel auscheckt und durch die Straßen geht und Unheil passiert, was er geahnt aber nicht verhindert hat. Dann wechselt die Perspektive zu Zofia und ihrem Arbeitsplatz am Pier, wo sie die Sicherheitsbeauftrage ist und dafür sorgt, dass die Richtlinien eingehalten werden. Irgendwie wusste ich nicht wirklich, was ich von der Geschichte halten sollte und wie das alles zusammen passt, aber ich habe weiter gelesen.
Die Idee an sich fand ich irgendwie total interessant, auch wenn ich nicht so der religiöse Typ bin. Aber die Vorstellung, dass Gott und Teufel tatsächlich existieren und ihre jeweiligen Mitarbeiter unter uns leben und scheinbar ganz normale Menschen sind, und irgendwie auch wieder nicht, fand ich interessant. Und dann kommt dieser Auftrag für Zofia und Lucas und das Ganze bekommt nicht nur für sie sondern auch für den Leser eine neue Dimension und irgendwie eine Erklärung.
Durch den Klappentext konnte man auf eine Liebesgeschichte zwischen den Beiden hoffen. Bis die so wirklich kam, hat es aber irgendwie gedauert. Klar braucht sowas lange zum Entwickeln, aber vorher war mir zu viel hin und her und zu vieles, was man hätte kürzer fassen können.
Auch zu dem eigentlich Auftrag kam nicht wirklich was. Das blieb alles irgendwie etwas schwammig, was die Beiden machen sollten und teilweise haben sie nur in den Tag hinein gelebt. Erst relativ spät war klar, worum es ging, was sozusagen der Auftrag war.
Stellenweise gab es immer wieder wunderschöne Passagen, auf die ich bei Marc Levy einfach immer hoffe. Worte die mich verzaubern, Charaktere die mich überraschen, Momente die mich zum Weinen bringen. Aber leider waren die dieses Mal recht selten.
Das Ende war mir dann irgendwie zu glatt. Vorher noch große Aufregung und Dramatik und dann war auf einmal alles gut. Klar irgendwie schön und das war auch zu erwarten, aber irgendwie fehlte mir da was. Soll das wirklich der große Auftrag gewesen sein, der die Welt verändert?

...Schreibstil:
Normalerweise mag ich den Schreibstil von Marc Levy sehr gerne. Irgendwie hat er immer etwas poetisches und leicht geheimnisvolles an sich, kann aber auch sehr bildlich und zauberhaft sein. Doch dieses Mal hatte ich stellenweise ziemliche Probleme und es hat mich fast schon gelangweilt, besonders wenn es um Lucas und seinen Job ging. Das war so unglaublich kompliziert, dass ich es nur überflogen habe. Andererseits konnte man die Passagen über Zofia so wahnsinnig gut lesen, dass die Seiten nur so verflogen sind. Im späteren Verlauf ist der Schreibstil deutlich besser geworden und hat mich an die vorherigen Bücher von ihm erinnert. Einfach dieses Schöne und Zauberhafte, teilweise nicht wirkliche.

...Charaktere:
Lucas war mir ab der ersten Seite unsympathisch. Er wirkte total arrogant und gleichgültig auf mich. Doch nach einigen Seiten wurde auch klar warum und man konnte sein Verhalten durchaus nachvollziehen. Zwar mochte ich ihn nicht gleich auf Anhieb lieber, aber ich habe mich mit ihm arrangiert. Dafür hat er eine gute Entwicklung durch gemacht, sodass ich ihn nachher sogar sympathisch fand.
Zofia hingegen mochte ich von der ersten Seite an. Sie wirkte aufgeschlossen und besorgt. Sie kümmert sich um alle und kommt auch scheinbar mit jedem klar. Auch sie hat sich im Laufe der Geschichte entwickelt und ich habe sie noch mehr in mein Herz geschlossen.
Ich fand die Charaktere sehr gut dargestellt, der Kontrast zwischen Lucas und Zofia, wie unterschiedliche ihr Denken und Handeln ist. Aber auch die restlichen Personen waren liebenswürdig beschrieben. Sir mit seinem speziellen Hobby und Reine mit ihrer Fürsorge und Liebenswürdigkeit und ihrer ganz eigenen Art.


Fazit:
Ich weiß nicht wirklich, was ich sagen soll. Die Idee hat mir total gut gefallen und war echt interessant, so wie man das von Marc Levy kennt - etwas zauberhaft und realitätsfern. Aber leider war die Umsetzung nicht so toll, wie erwartet. Es fehlte mir irgendwie zwischendurch der rote Faden und die Dramatik, immerhin ging es um das Schicksal der Welt. Die Liebesgeschichte war dann auch nicht so wunderschön, wie erhofft, sondern hat recht lange auf sich warten lassen. Der Schreibstil war zwar zauberhaft, aber teilweise auch etwas kompliziert, vor allem wenn es aus Lucas Sicht war. Dafür waren die Charaktere toll dargestellt, besonders auch der Unterschied zwischen Lucas und Zofia. Das Ende hingegen verlief mir wieder zu glatt, dabei war es kurz vorher noch so dramatisch.
Ich empfehle dieses Buch jedem, der mit Marc Levy anfangen möchte. Jedem, der eine zauberhafte etwas realitätsferne Geschichte sucht, oder jedem, der etwas über Engelchen und Teufelchen und das Schicksal der Welt lesen möchte. Aber nur, wenn ihr nicht zu viel Dramatik und Liebesgeschichte erwartet.

Samstag, 18. April 2015

Rezension: "Auch die Liebe hat drei Seiten" von Susann Rehlein

Eine junge Frau, die versucht, ihr Leben in Berlin zu finden, und dabei irgendwie auch die Liebe findet aber hauptsächlich ein neues Leben...


Allgemeine Infos:
Verlag: Ullstein
Reihe: nein
Originaltitel: Auch die Liebe hat drei Seiten
Erscheinungsdatum: 09.08.2013
Seitenzahl: 299
ISBN: 9783548284880


Klappentext:
Sie hat einen Zahlenfimmel, ein größeres Problem mit menschlicher Nähe und ist auch ansonsten nicht besonders alltagstauglich. Zum Glück stellt Neuberlinerin Lisbeth, dreiundzwanzig Komma sieben Jahre alt, schnell fest, dass Kreuzberg genauso ein gemütliches Dorf ist wie das heimatliche Bückschitz in Brandenburg. Nur ein Problem hat sie noch: Edgar – der einzige Mensch, dessen Nähe sie ertragen kann, ohne ihn sofort durchzählen zu müssen. Zwar bringt er höchstpersönlich ihr Lieblingsschaf Paul nach Berlin. Dann aber lässt er Lisbeth, die gegen jeden Ansturm seinerseits gewappnet ist, viel mehr Raum, als sie eigentlich haben will …


"Liebelein, Liebelein, Liebelein... Das hier ist dein Leben! Ich bin nur zu Gast, du kannst alles so einordnen, wie du lustig bist. Das ist ja das Geile an deinem eigenen Leben, wozu hat man das denn sonst?" (Seite 62)

"Das Geile an einem eigenen Leben war doch verdammt noch mal, dass es groß war und man darin jederzeit Orientierung und Kontrolle verlieren konnte." (Seite 286)


Meinung zu...

...Cover, Titel, Klappentext, Gestaltung:
Das Cover ist irgendwie gar nicht so hübsch, ich finde die Farben etwas seltsam gewählt, besonders bei der Frau unten drauf. Der Titel hingegen ist ganz gut und passt irgendwie. Der Klappentext gefällt mir an sich ganz gut.

...Grundidee & Verlauf:
Die Geschichte beginnt mit Lisbeths erstem Niederschlag im Puncto Männer. Sie redet mit Paul darüber, der sie auf anderen Gedanken bringt. Dann gibt es eine Rückblende, wie Lisbeth überhaupt nach Berlin kam. Der Anfang war etwas schleppend und ich war noch nicht so überzeugt, aber ich hoffte noch auf die große Liebesgeschichte.
Die Idee an sich war nicht schlecht. Aber man erwartet durch den Klappentext und den Titel einfach mehr, als man später tatsächlich bekommt.
Es war interessant, Lisbeths Leben zu verfolgen, wie sie nach Berlin Kreuzberg kommt und sich erst einmal eingewöhnt und erste Bekanntschaften schließt. Man hat das Kreuzberger Leben und die Menschen unglaublich gut kennen gelernt, was auch echt interessant war. Aber ansonsten passiert stellenweise nicht wirklich was. Außerdem habe ich die ganze Zeit, wie im Klappentext und Titel erwähnt, auf die Liebesgeschichte gewartet. Aber die lässt wirklich auf sich warten und hat mich enttäuscht.
Das Ende hatte noch einmal eine super Wendung und da kam dann auch mal Schwung in die Geschichte. Aber irgendwie hat es mich zwar glücklich zurück gelassen, aber nicht so richtig perfekt. Sagen wir mal so, es war ok.

...Schreibstil:
Der Schreibstil war irgendwie anstrengend. Teilweise war der Satzbau ziemlich seltsam und anstrengend zu lesen. Irgendwann ist es etwas besser geworden und am Ende war es dann recht normal. Aber vor allem der Anfang war da durch sehr schwierig.

...Charaktere:
Lisbeth lernt man noch am besten kennen, da man die Geschichte auch aus ihrer Perspektive erfährt. Sie ist ein sehr eigenartiger Mensch, vor allem mit ihrem Zahlenfimmel, dass sie alles zählen muss und zwar wirklich alles. Außerdem fand ich sie besonders zu Anfang sehr unselbstständig und naiv. Aber immerhin hat sie eine positive Entwicklung im Laufe der Geschichte durchgemacht und das verdankt man besonders Paul.
Paul ist ein total interessanter Mensch. Er ist Kreuzberger durch und durch und immer offen für jeden. Deshalb nimmt er sich auch Lisbeth an und es entwickelt sich eine seltsame, aber schöne Freundschaft zwischen den Beiden. Man merkt einfach, was er für einen guten Einfluss auf sie hat und nicht nur er, sondern auch seine Wohngemeinschaft.
Generell waren die restlichen Charaktere eher blass gehalten. Stellenweise hätte man sich dann doch ein paar mehr Details gewünscht.

Fazit:
Ich bin enttäuscht. Erwartet hatte ich eine Liebesgeschichte. Bekommen habe ich einen Roman über Kreuzberg und das Leben dort mit einem Hauch Liebesgeschichte. Das generelle Leben wurde unglaublich gut dargestellt, aber leider hat sich die Geschichte an sich etwas gezogen. Lisbeth und Paul waren gut dargestellt, der Rest blieb leider etwas blass.
Ich empfehle dieses Buch jedem, der gerne Romane über Berlin besonders über Kreuzberg liest, in dem es um das typische Leben und die Leute dort geht. Wer einen Liebesroman sucht, sollte definitiv zu einem anderen Buch greifen.

Donnerstag, 5. März 2015

Rezension: "Endgame. Die Auserwählten" von James Frey

Mehrere Meteoriten schlafen auf der Erde ein und die 12 Spieler wissen genau, dass das Ende gekommen ist und nur einer von ihnen überleben kann...


Allgemeine Infos:
Verlag: Oetinger
Reihe: Teil 1 von 3
Originaltitel: Endgame - The Calling
Erscheinungsdatum: 10.2014
Seitenzahl: 522
ISBN: 9783789135224


Klappentext:
ENDGAME. Zwölf Meteoriten. Zwölf Spieler. Nur einer kommt durch.

Als zwölf Meteoriten nahezu gleichzeitig an unterschiedlichen Orten der Erde einschlagen, gibt es keinen Zweifel mehr: Die Zeit ist gekommen. ENDGAME hat begonnen! Jeder der Meteoriten überbringt eine Nachricht, die die zwölf Auserwählten entschlüsseln müssen und die sie schließlich an einem geheimnisvollen Ort zusammenführt. Dort stehen sie ihren Gegnern zum ersten Mal gegenüber. Ein Wettkampf auf Leben und Tod beginnt und eine rücksichtslose Jagd um den gesamten Globus. Die Spieler müssen zu allem bereit sein. Wird Arroganz Bescheidenheit schlagen? Klugheit Stärke übertreffen? Wird Gnadenlosigkeit am Ende siegen? Schönheit von Nutzen sein? Muss man ein guter Mensch sein, um zu überleben? ENDGAME wird es zeigen. Aber nur wer die Hinweise richtig deutet und die drei Schlüssel findet, geht als Gewinner hervor. Und nur seine Linie wird überleben, wenn die gesamte Menschheit vernichtet wird.


Meinung zu...

...Cover, Titel, Klappentext, Gestaltung:
Das goldene Cover mit dem Symbol in der Mitte sticht wirklich mal hervor. Zu dem ist es beprägt, wenn man drüber fühlt.  Auch der Titel ist wirklich gut gewählt. Den Klappentext finde ich allerdings etwas lang, auch wenn er nichts verrät.

...Grundidee & Verlauf:
Die Geschichte beginnt zunächst einmal mit einem Aufruf an den Leser. Die Geschichte enthält ein Rätsel und wer es löst und sich zum genannten Ort begibt, wird Gold gewinnen.
Dann geht es genau so geheimnisvoll weiter mit allgemeinen Infos über Endgame, in denen man sich als Leser erst mal zurecht finden muss. Es ist recht viel Information auf einmal, ehe die eigentliche Geschichte beginnt, nämlich mit dem erste Spieler und wo er sich gerade befindet und was er tut, als der Meteorit einschlägt.
Grob wusste man schon mal Bescheid, was einen erwartet, aber so richtig greifbar fand ich die Geschichte zu dem Zeitpunkt noch nicht. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.
Die Idee, das die Welt untergeht ist nicht wirklich neu und eigentlich die Grundlage aller Dystopien. Doch dieses Mal schlägt ein Meteorit oder besser gesagt mehrere ein, und die sogenannten Spieler wissen, dass jetzt ihre Zeit gekommen ist, um drei Schlüssel zu finden und ihr Geschlecht zu retten. Also mal ein neuartiger Ansatz, der mich neugierig gemacht hat.
Leider fehlte mir irgendwie die Spannung und die Erklärungen. Viel passierte einfach so und aus heiterem Himmel heraus, ohne dass großartig was erklärt wurde, wie der Spieler jetzt auf die Lösung gekommen ist oder warum er jetzt gerade da hin fährt. Manches erschien mir einfach etwas willkürlich und ich bin nicht wirklich mitgekommen. Außerdem war die Spannung nach wirklich spannenden Stellen sehr schnell wieder abgeflaut.
Es ist zwar ein Spiel auf Leben und Tod und nur wer überlebt, kann am Ende gewinnen. Dennoch fand ich es manchmal etwas eintönig und brutal. Da wurde einfach so getötet, um ans Ziel zu kommen, und nicht mal irgendwie nachgedacht, was einem der eigene Hinweis sagen soll.
Das Ende hatte ich so oder so ähnlich erwartet, also zumindest dass es irgendwie so enden würde, damit es in den folgenden Bänden weiter gehen kann. Leider fand ich es nicht so unglaublich spannend gestaltet und ich bin mir auch noch nicht ganz sicher, ob die anderen Teile lesen werde.

...Schreibstil:
Der Schreibstil hat mir nicht so gut gefallen. Irgendwie war die Geschichte nicht sehr fesselnd geschrieben. Zwar gab es einige spannende Stellen, aber danach war die Spannung auch erst mal wieder weg. Das Problem lag an den Perspektivwechseln. Zu Beginn eines jeden Kapitels wurde die Namen der vorkommenden Personen sowie eine Ortsangabe genannt, was an sich recht positiv war. Aber plötzlich war man mitten im Geschehen drin und dann ging es im nächsten Kapitel wieder um jemanden, den man vollkommen vergessen hatte und wo in dem Moment auch nicht wirklich was Spannendes passiert ist.
An sich fand ich die unterschiedlichen Perspektiven super, aber manchmal wurden sie einfach so zerstückelt, das man eher verwirrt als gespannt war.

...Charaktere:
Da kann ich dieses Mal gar nicht so viel sagen. Es gab insgesamt 12 Spieler, von denen man die meisten anfangs kennen gelernt hat, sozusagen in ihrem alten Leben bevor oder als der Meteorit einschlug. So hat man einen ersten Eindruck von ihnen bekommen. Aber dann gab es auch die, von denen man gar nichts wusste, die zwar bei der Eröffnung kurz genannt wurden und irgendwann auch mal wieder aufgetaucht sind, über die man aber sonst nichts wusste. Das fand ich ziemlich seltsam. Andere 'unwichtige' Personen hingegen hatten eine eigene Perspektive, was sich mir nicht so ganz erschließt.
Ansonsten fand ich es einfach zu viel. Ich habe teilweise viel zu viel Information bekommen und konnte es mir einfach nicht merken und war dann verwirrt, wenn darauf zurück gegriffen wurde.
Jago und Sarah fand ich beispielsweise sehr gut dargestellt und die hat man auch die meiste Zeit begleitet, so dass ich mir da auch Infos merken konnte. Beide sind recht unterschiedlich und doch irgendwie gleich. Auf der einen Seite haben sie mich fasziniert, aber auf der andere Seite auch sehr erschreckt, wie skrupellos sie sein konnten.

Fazit:
Ich weiß nicht ganz, was ich davon halten soll. Die Idee ist eigentlich richtig gut, spannend und einfach mal etwas anderes, dazu die Idee mit der realen Verknüpfung. Leider ist die Spannung immer sehr schnell abgeflaut und manche Handlungen waren mit nicht ersichtlich. Über die wenigsten Charaktere hat man etwas erfahren und meistens hat man es einfach wieder vergessen, weil es so viele Infos gab oder die Person nicht wieder auftauchte oder nur ganz kurz.
Insgesamt ist es kein schlechtes Buch, da ich die Idee, wie schon gesagt, wirklich gut fand. Aber leider sind mir zu viele Fragen offen geblieben oder es gab keine Infos oder aber einfach viel zu viele.
Ich empfehle dieses Buch jedem, der mal eine etwas andere Dystopie mit einer tollen Grundidee sucht, der sich nicht von vielen Infos abschrecken und verwirren lässt. Oder jedem, der selbst gerne knifflige Rätsel lösen möchte und sich dabei selbst auf die Suche nach dem Schlüssel macht.