Sonntag, 18. August 2013

Rezension: Das Land der verlorenen Träume von Caragh O' Brien

Diese Rezension behandelt den 2. Teil einer Reihe!
Spoilergefahr!!!
Das Fazit kann gefahrlos gelesen werden :)

Klappentext:
Sei stark und mutig, Gaia!

Die sechzehnjährige Gaia Stone, eine junge Hebamme, muss aus ihrer Heimat fliehen, mit nichts als den Kleidern am Leib und ihrer neugeborenen Schwester im Arm. Alles wurde ihr genommen - sind doch ihre Eltern ermordet und die Liebe ihres Lebens verhaftet worden, und die zerstörte Welt, in der sie lebt, straft unbarmherzig jede Schwäche. Als ein Fremder sie mitten im Ödland vordem Verdursten bewahrt, scheint sie zunächst gerettet. Doch das Dorf des Fremden nimmt Gaia erst die Schwester und dann auch noch die Freiheit. Verzweifelt und entmutigt gibt sie beinahe auf. Schließlich besinnt sich Gaia jedoch darauf, dass vor allem anderen das Leben zählt - und sie stellt sich ihrem Schicksal, ihrer Verantwortung für ihre Schwester und einer neuen zarten Liebe....


Meinung:
Das Cover ist jetzt nicht unbedingt mega schön, dennoch gefällt es mir, vor allem der Hintergrund, die Sterne und die Schwaden. Der Titel ist ganz schön und passt eigentlich auch zur Geschichte, wenn auch nicht hundertprozentig.

Der Klappentext macht neugierig und gefällt mir doch relativ gut. Es werden noch einmal Aspekte aus dem ersten Buch aufgegriffen. Jedoch hätte ich ihn gekürzt und nicht so viel von Gaias Wandel beschrieben, sondern nach 'Freiheit' geendet.

Die Idee der Geschichte finde ich wirklich gut und hätte ich auch nicht so erwartet, als ich den ersten Teil beendet habe. Es geht außerdem um die Liebe, Freundschaft, Demokratie und die Familie. Das hat mir echt gut gefallen.

Es ist schon etwas her, dass ich den ersten Teil gelesen habe und kann mich deshalb auch nicht mehr so genau daran erinnern, wie er geendet hat. Allerdings setzt der zweite Teil maximal wenige Woche später ein und man ist sofort drin in der Geschichte. Manchmal gibt es kleine Rückblenden, was damals passiert ist, womit auf jeden Fall gut klar kommt und sich den Geschehnissen des ersten Bandes noch mal bewusst wird.
Das ganze Buch ist aus Gaias Sicht geschrieben, was ich sehr passend finde, da man einfach viel besser ihre Gedanken mitgekommt.

Die Personen, die neu hinzugekommen sind, fand ich klasse. Alle total herzlich und nett. Jedoch fand ich Gaia etwas undurchsichtig. Eigentlich hat man ein ziemlich genaues Bild von ihrem Charakter und weiß genau, welche Handlung sie wählen wird. Das finde ich nicht schlecht, darum geht es gar nicht. Es geht mehr darum, dass sie manchmal total gegen ihre eigentlichen Ziele gehandelt hat und gar nicht die "alte" Gaia war. Das hat mich etwas verwirrt, aber irgendwie fand ich es auch gut, da so etwas Abwechslung ins Buch kam.

Die Liebesgeschichte nimmt nicht den größten Teil des Buches ein, so wie man es erwarten könnte, sondern eher mal mehr mal weniger. An manchen Stellen fand ich sie berechenbar, aber dennoch schön. Aber nicht alles war berechenbar, es gab auch viele Stellen, die mich wirklich überrascht haben und mit denen ich nicht gerechnet hätte.

Allgemein gab es in diesem Buch an manchen Stellen ungeahnt viel Spannung und es ließ sich immer gut und zügig lesen. Manche Ereignisse waren vorhersehbar, andere wiederum haben mich sehr überrascht. Insgesamt ein guter Mix aus beidem.


Fazit:
Eine gelungene Fortsetzung, mit unerwarteten Momenten und ein paar vorhersehbaren. Es tauchen tolle neue Charaktere auf, die wirklich ans Herz wachsen. Man kommt gut in das Buch rein durch Rückblenden. Das Ende macht neugierig auf den nächsten Teil, ist aber kein fieser Cliffhanger.
Wer den ersten Teil gut fand, sollte unbedingt auch den zweiten Teil lesen. Wer den ersten Teil noch gar nicht gelesen hat, sollte dieses unbedingt nachholen!
Eine klare Leseempfehlung, für Dystopiefans!

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