Sonntag, 18. Juni 2017

Hörbuchrezension: "Der Geist" von Richard Laymon

Ein paar Studenten finden ein altes Ouija-Brett und probieren es direkt aus. Dabei lassen sie sich auf der Suche nach einem Schatz in die Berge führen...

Allgemeine Infos:
Verlag: abod
Sprecher: Stefan Lehnen
Reihe: nein
Originaltitel: Darkness, Tell us
Erscheinungsdatum: 11.08.2014
Laufzeit: 429 Minuten
ISBN: 9783954713080


Klappentext:
Blutet für mich!
Eine Gruppe von Studenten probiert auf einer Party ein altes Ouija-Brett aus. Tatsächlich können sie Kontakt mit einem Geist aus dem Jenseits aufnehmen, der ihnen verrät, dass auf dem Calamity Peak, einer unzugänglichen Bergregion in Kalifornien, ein Schatz versteckt sein soll. Ein Riesenspaß – so denken die jungen Leute. Doch die Reise, die sie beginnen, führt alle in ein unaussprechliches Grauen.


Meine Meinung:
Das Thema Ouija-Brett finde ich irgendwie total interessant. Und da ich ja auch Laymon mag, habe ich mich für das Hörbuch entschieden und war ganz gespannt.
Der Einstieg war recht langsam und man hat zunächst die Studenten kennen gelernt und ist hautnah dabei, wie sie das Brett entdecken und es auch direkt ausprobieren wollen, trotz einzelnen Zweifeln. Währenddessen versucht die Stimme der Vernunft, ihnen diesen Unsinn auszureden. Leider bei dem Großteil jedoch ohne Erfolg und sie machen sich auf den Weg in die Berge.
Es braucht trotzdem anfangs etwas, bis die Spannung sich aufbaut und auch zwischendrin gab es Momente, die spannender hätten sein können. Insgesamt war es aber stimmig und Laymon lebt seinen bekannten Horror aus und entführt uns in eine gruselige Geschichte, in diesem Fall mit einem übernatürlichen Bezug.
Besonders gefallen hat mir einfach dann irgendwie das Ende. Bzw nicht unbedingt das Ende als solches, sondern viel mehr einfach der runde Abschluss der Geschichte. Es gab einen übergeordneten Sinn und es war stimmig. Grausam, aber gut gemacht.
Den Sprecher kannte ich bisher nicht, aber insgesamt war seine Stimme ganz angenehm. Zwar nicht unbedingt die perfekte Stimme, die ich mir dafür vorgestellt hätte, aber ganz annehmbar. Manchmal hätte sie einfach packender und spannender sein können, das hat mir etwas gefehlt.
So ist es ein guter, lohnenswerter Laymon für jeden, der sich für Ouija und Übernatürliches interessiert und sich mit diesem Zusammenhang eine Horrorgeschichte vorstellen kann. Wahrscheinlich würde ich es beim nächsten Mal jedoch wieder selbst lesen und nicht unbedingt zum Hörbuch greifen.

Mittwoch, 14. Juni 2017

Challenge: SUB den Sommer - Das Urlaubsworkout für Buchnerds

Zeitraum: 01.07.2017 bis 20.08.2017

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Da ihr mich ja nun auch schon länger kennt, muss ich ja nicht sagen, dass ich eigentlich ziemlich gerne an Challenges rund ums Lesen teilnehme. Ich finde sie einfach immer eine tolle Möglichkeit, dank der Aufgaben Bücher vom SUB zu entdecken, zu denen man so vielleicht nicht gegriffen hätte. Außerdem gibt es so meinem Lesen immer etwas Struktur. Ok klingt jetzt merkwürdig, aber da durch überlege ich mir im Vormonat immer, welche Bücher ich nächsten Monat lesen möchte und wie ich mit ihnen möglichst gut meine Challenge-Aufgaben erfüllen könnte^^

So sah ich diese Sommer-Challenge vor ein paar Tagen bei Twitter und war irgendwie begeistert. 15 Aufgaben zum SUB-Abbau verteilt auf 1,5 Monate. Klingt machbar, ich hab ja einiges an Lesezeit.
Aufgaben durchgelesen und teilweise direkt schon Titel im Kopf gehabt. Welche das sind, möchte ich euch hier auch schon teilweise auflisten. Zumindest meine momentane Überlegung. Wer weiß, ob ich da nicht doch noch spontan was umstoße und ein anderes Buch lese. Außerdem werde ich mich mal an einem Buchkaufverbot probieren, was mit der Challenge einher geht. Aber ob ich das schaffen werde, ist eine andere Frage^^
Zudem wird es zwei Lesenächte geben: 30.6./01.7 und am 19.8/20.8. Bei letzterem werde ich laut aktuellem Stand wohl auch dabei sein können. Die Erste klappt zeitlich bei mir leider nicht.

Diese Bücher habe ich mir für die Aufgaben bisher rausgesucht. Ein paar lasse ich mir noch spontan offen und evtl werde ich das ein oder andere auch ändern. Aber so zumindest mein Plan mit diversen SUB-Leichen dabei^^


Meine Fortschritte wird es dann direkt auch hier im Beitrag geben, ebenso wie das Fazit zur Challenge. Außerdem werde ich natürlich auch bei Twitter und Instagram unter #subdensommer davon berichten.

SUB-Stand 01.07.2017: 84 (23)

Die Aufgaben & meine Fortschritte:
1.) Lies das Buch, das am längsten auf deinem SUB liegt 
2.) Lies das dickste Buch auf deinem SUB
3.) Beende oder beginne schon ewig diese Reihe, die schon ewig auf dem SUB schlummert
4.) Lies ein Buch von einem Debüt-Autor
5.) Lass die anderen Teilnehmer (z.B. durch eine Twitterumfrage) entscheiden, was du liest
6.) Lies ein Buch aus einem anderen Genre auf deinem SUB
7.) Lies ein Buch mit einer weiblichen Protagonistin
8.) Lies ein Buch mit einem männlichen Protagonisten
9.) Lies ein Buch, das du auch rezensierst
10.) Lies ein typisches Sommerbuch
11.) Lies ein Buch mit Sommerfarben auf dem Cover
12.) Lies ein Buch, das nicht 2017 erschienen ist
13.) Lies ein Buch, das in einem anderen Land spielt
14.) Lies ein Buch, das du auf eine Empfehlung hin gekauft hast
15.) Halte das Buchkaufverbot ein!

Montag, 12. Juni 2017

Kurzrezensionen: "Apfelkuchen am Meer" von Anne Barns & "Sommer in der kleinen Bäckerei am Strandweg" von Jenny Colgan

Ein Familienrezept einer speziellen Apfeltorte, bringt Merle nach Juist und damit zu ihrer Vergangenheit und dem perfekten Sommer...

Allgemeine Infos:
Verlag: HarperCollins
Reihe: nein
Originaltitel: Apfelkuchen am Meer
Erscheinungsdatum: 08.05.2017
Seitenzahl: 356
ISBN: 9783956497100


Klappentext:
Der süße Duft des warmen Kuchens, der sich mit dem salzigen des Meeres vermischt, das ist für Merle das Aroma der Ferien ihrer Kindheit – das Aroma der Apfelrosentorte. Seit Generationen wird das geheime Rezept in Merles Familie weitergereicht. Als eine Freundin ihr erzählt, dass sie genau diese Torte in einem Café auf Juist gegessen hat, macht Merle sich spontan auf die Suche nach der Bäckerin. Unweigerlich führt ihr Weg sie zurück auf die Insel, wo noch mehr Geheimnisse verborgen liegen als nur ein Familienrezept.

Meine Meinung:
Der Klappentext klang einfach irgendwie schön und hat mich direkt angesprochen. Vielleicht, weil ich auch gerne so eine Apfelrosentorte möchte und die Geschichte dazu noch am Meer spielt, genauer auf Juist. Sommer, Sonne, Meer und Kuchen - eine perfekte Mischung!
Nach nur wenigen Seiten war ich schon mitten in der Geschichte und konnte mich voll und ganz drauf einlassen. Von Merle bekommt man direkt einen guten Eindruck und auch den Rest der Familie und deren Probleme kennt man rasch, man fühlt sich einfach wohl. Und schon bald geht es auch nach Juist zu Merles neuem Job und damit auch auf die Suche nach dem Rezept. Irgendwann konnte man sich den wahren Grund zwar denken, aber dennoch war die Auflösung am Ende schlüssig und die Geschichte durch dacht. 
Die Suche gestaltet sich zunächst etwas schwierig, doch schon bald gibt es die ersten Anhaltspunkte, während Merle auch langsam auf der Insel ankommt und erste Kontakte knüpft.
Die Geschichte lässt sich super leicht lesen und erinnnert stellenweise an ein Jugendbuch für Ältere, da die Protagonistin Mitte 20 ist. Keinesfalls ein Kritikpunkt, eher locker und erfrischend da durch.
Insgesamt ein gutes Sommerbuch: Leicht zu lesen; ein Schauplatz am Meer, der liebevoll beschrieben wurde; guter Einstieg, spannende Suche und eine runde Aufklärung. Obendrauf gibt es noch eine schöne Liebesgeschichte und ab geht es mit diesem Buch an den Strand.
Einfach schön für leichte Lesestunden im Urlaub oder Daheim!





Könnt ihr euch noch an Polly und ihre kleine Bäckerei am Strandweg erinnern? Nun geht ihre Geschichte weiter...

Allgemeine Infos:
Verlag: Piper
Reihe: Teil 2 von 2
Originaltitel: Summer at Little Beach Street Bakery
Erscheinungsdatum: 02.06.2017
Seitenzahl: 480
ISBN: 9783492311298


Klappentext:
Endlich hat der Sommer an Cornwalls Küste Einzug gehalten, und Polly Waterford könnte nicht glücklicher sein: Ihre kleine Bäckerei läuft blendend, und zusammen mit Huckle, der Liebe ihres Lebens, genießt sie die lauen Abende in dem Hafenstädtchen Mount Polbearne, das inzwischen zu ihrer Heimat geworden ist. Doch plötzlich ist die Bäckerei in Gefahr, denn die alte Besitzerin stirbt. Außerdem fällt es Huckle schwer, seine Vergangenheit in Amerika gänzlich hinter sich lassen, zu oft holt sie ihn ein. Und während Polly Mehl siebt, Teig knetet und Brot backt, bangt sie um ihre Zukunft …


Meine Meinung:
Letzten Sommer am Meer habe ich Polly und ihre kleine Bäckerei am Strandweg kennen gelernt und sie bei ihrem Weg dorthin begleitet. Diesen Sommer geht ihre Geschichte weiter, doch dieses Mal kommt alles anders als erwartet.
Eigentlich ist Polly glücklich und endlich auf der kleinen Insel angekommen. Die Bäckerei läuft und die Bewohner haben sie akzeptiert. Neil und Huckle sind ebenfalls in ihrem Leben und alles ist soweit gut. Doch dann kommt die Nachricht: Die alte Besitzerin der Bäckerei ist gestorben und Polly soll sie nicht erben.
Ein harter Schlag für sie, da sie lange drum kämpfen musste. Doch nach vielen Schicksalsschlägen scheint am Ende auch wieder die Sonne und sie fasst mit einer neuen Idee erneut Hoffnung.
Man bangt schon mit Polly mit, wo man ja noch ziemlich genau weiß, wie schwer sie es anfangs auf der Insel hatte und jetzt ist sie wieder an so einem ähnlichen Punkt. Nur dieses Mal legt ihr das Leben wirklich viele Steine in den Weg.
Dennoch ist Polly eine starke Person und kämpft sich da durch, lebt ihren Traum und versucht, das Beste daraus zu machen.
Zugegeben, auch wenn ich den ersten Teil rund um Polly und die kleine Bäckerei am Strandweg irgendiwe magischer fand, ist die Fortsetzung durchaus gelungen. Die Autorin entführt uns wieder auf die kleine Gezeiteninsel und lässt uns mit Polly die leckersten Dinge backen.
Also insgesamt eine gute Fortsetzung, für alle, die Polly, Neil und Huckle in ihr Herz geschlossen haben!
Nehmt es mit an den Strand oder in die Sonne, da liest es sich am Besten. Und später könnt ihr dann eines der tollen Rezepte nachbacken.