Samstag, 3. Februar 2018

Kurzrezension: "Die Vermissten" von Caroline Eriksson

Was wie ein harmloser Familienurlaub klingt, entwickelt sich ganz schnell zu einem Grauen. Die Suche nach der Wahrheit beginnt, denn hier stimmt gar nichts...

Allgemeine Infos:
Verlag: Penguin
Reihe: nein
Originaltitel: De Försvunna
Erscheinungsdatum: 08.08.2016
Seitenzahl: 272
ISBN: 978-3-328-10038-6


Klappentext:
Das grünschwarze Wasser leuchtet geheimnisvoll in der untergehenden Sommersonne. Der Abend könnte nicht schöner sein, als Greta, Alex und Tochter Smilla mit dem Boot zur kleinen Insel in der Mitte des Sees fahren. Greta bleibt am Ufer, während die anderen beiden neugierig auf Entdeckungstour gehen. Aber sie kommen nicht mehr zurück. Beunruhigt macht sich Greta auf die Suche – doch von Alex und Smilla fehlt jede Spur … In ihrer wachsenden Verzweiflung wendet sie sich an die Polizei. Schnell wird klar, dass Gretas eigene Geschichte ebenso große Rätsel aufwirft wie das Verschwinden ihrer Lieben. Und die Frage: Hat sie etwas damit zu tun?

Meine Meinung:
Ein sehr verworrener und düsterer Anfang, zumindest von der Atmosphäre her. Denn eigentlich begleiten wir nur einen kleinen Familienausflug. Doch dann ist Gretas Familie verschwunden, ohne jede Spur. Und irgendwie erscheint es alles merkwürdig, nicht nur das Verschwinden sondern auch Greta selbst. Das erste Drittel der Geschichte war insgesamt verworren und seltsam, man tappte vollkommen im Dunkeln.
Das zweite Drittel wurde langsam etwas konkreter und wir haben mehr von Greta und Alex erfahren. Wussten plötzlich, was so merkwürdig an Greta war und vor allem haben wir Alex kennen gelernt. Da durch konnte man Greta plötzlich viel besser verstehen und damit einher ging die erste Überraschung.
Die zweite Überraschung folgte dann im letzten Drittel. Wir haben Alex von einer ganz anderen Seite kennen gelernt und er war mir so unsympathisch durch alles.
Leider hatte ich mir etwas mehr versprochen. Es steht Psychothriller drauf und es ist auch Psycho drin, aber eben ganz anders als erwartet. Die Geschichte blieb eher mittelmäßig und man hätte meiner Meinung nach mehr raus holen können.

Insgesamt hat mir die Geschichte zwar gefallen, aber sie konnte meine Erwartungen nicht erfüllen. Das letzte Drittel war recht spannend, aber schon vorher hätte man mehr aus der Geschichte rausholen können. Ich wurde unterhalten, aber hätte auch nichts verpasst, wenn ich sie nicht gelesen hätte.
Aber dennoch ein Tipp für Leser, die einen Psychothriller ohne Blut und Massenmörder suchen, sondern nur mit Atmosphäre und verwirrender Spannung.

Kommentare:

  1. Sehr schade. Dabei suche ich doch immer Blutbad und Massenmörder.

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  2. Huhu Liebes. :)
    Ach Mann, das Buch habe ich mir tatsächlich in meiner zweiten Rebuy-Bestellung gegönnt, weil ich bislang nur Gutes gehört habe. Ich hätte vorher mal bei dir vorbeischauen sollen. *schäm*
    Mal schauen, ob ich ebenfalls deiner Meinung bin. Ich werde es jedenfalls in den nächsten Tagen beginnen. :)
    *drück dich*
    Kitty

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