Samstag, 16. September 2017

Kurzrezension: "Silber - Das dritte Buch der Träume" von Kerstin Gier

Der Abschluss der Silber-Trilogie: In der Traumwelt läuft es nicht mit rechten Dingen und auch in der Realität geht es turbulent zu...

Allgemeine Infos:
Verlag: Fischer
Reihe: Teil 3 von 3
Originaltitel: Silber - Das dritte Buch der Träume
Erscheinungsdatum: 08.10.2015
Seitenzahl: 464
ISBN: 9783841421685


Klappentext:
Es ist März, in London steht der Frühling vor der Tür – und Liv Silber vor drei Problemen. Erstens: Sie hat Henry angelogen. Zweitens: Die Sache mit den Träumen wird immer gefährlicher. Arthur hat Geheimnisse der Traumwelt ergründet, durch die er unfassbares Unheil anrichten kann. Er muss unbedingt aufgehalten werden. Drittens: Livs Mutter Ann und Graysons Vater Ernest wollen im Juni heiraten. Und das böse Bocker, die Großmutter von Grayson, hat für die Hochzeit ihres Sohnes große Pläne, allerdings ganz andere als die Braut.
Liv hat wirklich alle Hände voll zu tun, um die drohenden Katastrophen abzuwenden …

Meine Meinung:
Dieses Mal bin ich deutlich besser in die Geschichte rein gekommen, da sich das Geschehen nur kurz nach dem Ende des zweiten Teils abspielt.
Im Verhältnis zum zweiten Teil war die Geschichte dieses Mal direkt spannender und dramatischer und konnte mich einfach mehr packen.
Mein großer Kritikpunkt ist aber irgendwie das Ende, das mich etwas unentschlossen zurück lässt, wie ich das Buch letztendlich bewerten soll. Es gab eine Auflösung, die zwar Sinn ergibt, mir aber von den Beweggründen her etwas zu kindisch und simpel war. Ich kann es auf jeden Fall nachvollziehen, aber deswegen das Ganze?
Außerdem bleibt für mich der Knackpunkt aus Teil zwei und drei ohne Erklärung. Arthur treibt seine Machenschaften und es gibt keine wirkliche Erklärung dafür. Bzw die, die es gibt, genügt mir so nicht.
Man muss dazu sagen, dass es insgesamt keine großen Erklärungen rund um die Traumwelt gibt, sie ist einfach da und niemand weiß warum. Aber das ist okay. Damit kann ich leben, denn wer weiß denn nicht, ob es das wirklich so gibt. In so fern kann ich mir auch gut vorstellen, dass jemand da ein Schlupfloch für Bösartigkeiten findet. Aber trotzdem bin ich damit einfach nicht ganz glücklich.
Jedoch wird endlich das große Geheimnis gelüftet und wir erfahren, wer Secrecy ist. Das fand ich ziemlich genial gemacht und auch wie sie versucht haben, das herauszufinden.

Insgesamt mochte ich die Silber-Trilogie. Ich mag das Thema der Träume einfach super gerne und deshalb konnten die Grundidee und das Drumherum bei mir einfach direkt punkten. Auch der Verlauf der Geschichte hat mir soweit ganz gut gefallen. Dennoch fehlt es manchmal an Spannung bzw im letzten Teil vor allem an mehr Hintergrundinfos.
Insgesamt hat mir der Abschluss der Reihe zwar gut gefallen, aber leider auch nicht ganz viel mehr. Es fehlen mir einfach ein paar Informationen und somit bleibt es unter dem Anfangsteil, aber dennoch besser als der zweite Teil. Also eigentlich eine 3,5/5-Bewertung.

Kommentare:

  1. Leider ging es mir mit dieser Reihe beziehungsweise dem Abschluss ganz genauso.
    Ich fand das Ende zwar spannend, Arthur als Antagonisten aber zu plump und zu wenig erklärt. Er ist wie ein Bösewicht aus einem Kinderfilm: Einfach böse, ohne Grund. Da hätte ich schon etwas mehr erwartet.
    Schade fand ich auch, dass das ganze Aufhebens, das im ersten Teil um einen Dämon oder sowas gemacht wurde, nie irgendwie erklärt wurde.
    Damit, dass die Traumwelt keine Erklärung hat, konnte ich auch gut leben. Die fand ich trotzdem einfach cool :).

    Das größte Makel ist aber für mich Henry :D. Ich gehöre zu der Fraktion, die Liv und Grayson shippt ^^.

    Ach so, und was mich in Teil 3 auch enorm genervt hat, war, dass Liv die ganze Zeit jammert, dass sie noch Jungfrau ist. Was zu Hölle?? Mit 17 ist das ja wohl nicht ungewöhnlich und absolut kein Grund sich zu schämen.

    Liebe Grüße :D
    Charlie

    AntwortenLöschen
  2. Schön, dass ich da mit meiner Meinung nicht so alleine bin :D Genau, einfach wie in einem Kinderfilm, so kann man es echt gut sagen. Stimmt das hat mich auch enttäuscht mit dem Dämon.
    Henry mochte ich eigentlich doch ganz gerne, aber diese Sache mit den Schlüsseln stört mich. Klar eine schöne Geste, aber eben nur einmalig...
    Stimmt, das war wirklich etwas nervig. Aber insgesamt kam mir "Silber" und Liv als Protagonistin jugendlicher vor als die Edelstein-Trilogie und Gwen. Die war irgendwie erwachsener, so wie die ganze Reihe einfach anders gewirkt hat und mir damit besser gefallen hat.

    Liebe Grüße,
    Katja :)

    P.S.: Schauen wir mal, wie das Wolkenschloss so wird :D

    AntwortenLöschen
  3. Ich muss auch sagen, dass mich die Silber-Trilogie nicht wirklich überzeugt hat. Der erste Teil war richtig gut, aber die anderen beiden ... Vor allem fand ich es schräg, dass die Silber-Trilogie für Jugendliche vermarktet wurde, während sich die Edelstein-Trilogie eher an Kinder richtete. Obwohl ich die Edelstein-Trilogie wesentlich durchdachter fand. Jedenfalls bin ich sehr gespannt auf "Wolkenschloss"! :)

    Viele Grüße
    Elena

    AntwortenLöschen

Schön, dass du mir einen Kommentar schreiben magst. Ich freue mich immer über Lob oder Kritik und wünsche mir einen regen Austausch :)