Freitag, 18. September 2015

Rezension: "Eine Liebe über dem Meer" von Jessica Brockmole

Er bewundert ihre Gedichte und schreibt ihr als Dank einen Brief. Dieser überquert den Ozean bis nach Skye und daraus wird eine große Liebe...

Allgemeine Infos:
Verlag: Diana
Reihe: nein
Originaltitel: Letters from Skye
Erscheinungsdatum: 24.03.2014
Seitenzahl: 336
ISBN: 9783453291508


Klappentext:
Eine Liebe, die ein Ozean trennt. Zwei Herzen, die einander nie vergessen können.
Isle of Skye, 1912. Eines Tages erhält die schottische Schriftstellerin Elspeth einen Brief aus Amerika. Der Absender, ein junger Mann namens David, bewundert ihre Gedichte. Obwohl ein Ozean zwischen ihnen liegt, ist es der Beginn einer tiefen Liebe. Erst die Wirren des Weltkrieges führen die beiden zusammen, nur um sie unter tragischen Umständen wieder zu trennen. Mehr als zwei Jahrzehnte später stößt Elspeths Tochter Margaret auf Davids Briefe und kommt so der Geschichte dieser schicksalhaften Liebe auf die Spur …


Meinung zu...

...Cover, Titel, Klappentext, Gestaltung:
Das Cover finde ich irgendwie wirklich schön vor allem mit dem tollen schnörkeligen Titel, der übrigens sehr gut zur Geschichte passt. Der Klappentext klingt vielversprechend nach einer interessanten Liebes- & Familiengeschichte.

...Grundidee & Verlauf:
Die Geschichte beginnt mit dem ersten Brief von David an Elspeth, in dem er sich für die schönen Gedichte bedankt, die sie geschrieben hat. Prompt erhält er darauf eine Antwort und ein wunderschöner Briefwechsel zwischen den Beiden beginnt. Sie erzählen von ihrem Leben, ihren Ängsten und Sorgen.
Die Idee, dass diese ganze Geschichte eigentlich mit einem einzigen Brief anfängt, hat mir total gut gefallen und für mich irgendwie den Reiz der Geschichte ausgemacht.
Die ganze Geschichte besteht aus Briefen. Einmal dem Briefwechsel zwischen David und Elspeth, aber auch zwischen Elspeth und ihrer Tochter, und die Tochter mit ein paar anderen Menschen. Das fand ich eigentlich ziemlich interessant, da man durch die Kapiteleinteilung auch genau wusste, in welchem Dialog man sich sozusagen befand. Denn genau das war es. Man hat es einfach irgendwann nicht mehr als Briefe sondern als richtigen Dialog wahrgenommen.
Die Liebesgeschichte war wirklich schön. Man ist dabei, wie sie sich hauchzart entwickelt und dann zu etwas handfestem wird. Wie sich dabei David und Elspeth verändern und auch das Leben um sie drum herum. Immerhin spielt das ganze zur Zeit des ersten Weltkriegs, was gut dargestellt war, aber nicht Hauptbestandteil der Geschichte war.
Das Ende fand ich richtig schön und genau der perfekte Abschluss für die Geschichte. Sozusagen was mit einem Brief begann, endete auch genau so.

...Schreibstil:
Der Schreibstil ist leicht verständlich und deshalb genau das Richtige, um Zwischendurch mal eine schöne Liebesgeschichte zu lesen, um dem Alltag zu entfliehen. Man merkt genau, wer die Briefe schreibt, denn immer ist die Wortwahl etwas anders. Außerdem vergisst man irgendwann, dass es eigentlich Briefe sind und nimmt es als ganze Geschichte wahr.


Fazit:
Eine schöne Liebesgeschichte zum Träumen! Es beginnt als einfacher Brief und wird bald viel bedeutender und intensiver. Man wird entführt in die Irrungen und Wirrungen des ersten Weltkriegs, in dessen Vordergrund jedoch diese Liebesgeschichte aus Briefen steht. Das Ende war ein wunderschöner Abschluss, dem einige Wendungen und Spannung vorausgingen.
Ich empfehle dieses Buch jedem, der eine schöne Liebesgeschichte zum Träumen für Zwischendurch sucht. Lasst euch nicht davon abschrecken, dass es im ersten Weltkrieg spielt, das steht nicht so sehr im Vordergrund. Vielmehr die Liebesgeschichte zwischen David und Elspeth!

1 Kommentar:

  1. Ich habe deinen Blog über den Aufruf auf FB in einer Blogroll gefunden und bin gleich mal Leserin geworden! LG

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