Mittwoch, 5. März 2014

Rezension: "Und Blut soll dich verfolgen" von Rebecca Stott

Allgemeine Infos:
Verlag:
Blessing
Reihe: nein
Originaltitel: Ghostwalk
Erscheinungsdatum: 02.10.2009
Seitenzahl: 394
ISBN: 9783641033804


Klappentext:
Sie treibt mit dem Gesicht nach unten im Wasser, und die Polizei glaubt anfangs an Selbstmord. Doch niemals hätte Elizabeth Vogelsang ihr Opus Magnum über Isaac Newton unvollendet hinterlassen. Denn im fehlenden letzten Kapitel wollte sie das Geheimnis um die plötzliche Karriere des Alchemisten am Trinity College in Cambridge lüften. Ein Unbekannter setzt alles daran, das zu verhindern – und schreckt auch vor weiteren Morden nicht zurück.


Meinung zu...

...Cover, Titel, Klappentext, Gestaltung:
Das Cover ist jetzt nicht unbedingt klasse, aber ganz in Ordnung und sowohl daher als auch vom Klappentext hatte ich etwas in Richtung Thriller erwartet, aber da wurde ich leider enttäuscht. Der Klappentext klingt wirklich interessant und macht neugierig, ebenso wie der Titel.

...Grundidee & Verlauf:
Die Idee an sich war ja gar nicht so schlecht, aber total verworren und irgendwie auch seltsam merkwürdig. Das wäre ja noch nicht einmal so schlimm gewesen, wenn man die ganzen Sachen hätte wenigstens nachvollziehen können.
Bis zum Ende hin ist mir irgendwie nicht wirklich klar gewesen, wer da jetzt die Wahrheit gesagt hat und wer nicht. Einzig der Aspekt um Isaac Newton wurde aufgelöst, auch wenn das ziemlich verworren war.

...Schreibstil:
Der Schreibstil hat mir nicht so gut gefallen. Es ließ sich zwar meistens ganz gut lesen, aber dann gab es diese Passagen aus dem Buch, an dem Lydia schreibt, die sich wirklich gezogen haben.
Eigentlich habe ich das Buch nur so gelesen und wusste teilweise gar nicht so recht, was überhaupt passiert ist. Spannend war es leider auch nicht so wirklich.
Dazu kamen noch diese Rückblenden, die ich nicht einordnen konnte. Außerdem war das Buch aus Lydias Sicht in der Ich-Perspektive geschrieben und sie hat dauernd irgendwie in ihren Gedanken Cameron mit Du angeredet, was ich total komisch fand.

...Charaktere:
Lydia und Cameron, Dily und Kit. Die Charaktere waren an sich wirklich gut dargestellt. Am besten fand ich wirklich die Nebenpersonen Dily und Kit, weil sie mir einfach viel sympathischer waren, als Lydia und Cameron.


Fazit:
Ein seltsames Buch, bei dem mir nie so richtig klar war, wo ich überhaupt dran bin. Sogar am Ende wusste ich noch nicht, was jetzt wirklich Sache war. Spannung war eigentlich überhaupt nicht da, lediglich manche Aspekte über Newton fand ich ganz nett, aber auch nicht herausragend.
Einzig die Charaktere und die Grundidee konnten mich irgendwie überzeugen, aber auch nicht so besonders.
Sogar zu 2 Wolken fehlt mir noch etwas.
Es bekommt daher definitiv keine Leseempfehlung, weil ich nicht weiß, wem es gefallen könnte, obwohl es gar nicht so unglaublich schlecht war, aber einfach nicht mein Fall.

1 Kommentar:

  1. Ach schade, dass es dir nicht gefallen hat. Dabei hört sich der Klappentext so interessant an. :(
    Ich kenne das. Habe "Blut von meinem Blut" gerade rezensiert, was mir total schwer gefallen ist. Das Buch konnte mich, trotz sehr tollem Klappentext, einfach nicht mitreißen und überzeugen schon gar nicht. Manchmal hat man das einfach.
    GLG
    Kitty

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