Sonntag, 13. August 2017

Kurzrezension: "What if? Was wäre wenn?" von Randall Munroe

Hier werden wirklich die unglaublichsten Fragen vollkommen wissenschaftlich und witzig beantwortet. 

Allgemeine Infos:
Verlag: Penguin
Reihe: nein
Originaltitel: What if?
Erscheinungsdatum: 14.11.2016
Seitenzahl: 368
ISBN: 9783328100317


Klappentext:
Die verrücktesten Fragen wissenschaftlich beantwortet von Internetphänomen Randall Munroe, dem genialen Erfinder von xkcd.com. Munroes urkomische und originelle Antworten erklären alles: Von der Wahrscheinlichkeit, in der gesamten Weltbevölkerung seinen Seelenverwandten zu treffen, bis zur Anzahl an Menschen, die den täglichen Kalorienbedarf eines ausgewachsenen Tyrannosaurus decken würden.

Meine Meinung:
Lange hat mich dieses Buch überhaupt nicht interessiert. Bis es dann irgendwie neu aufgelegt wurde und wir es im Laden an jeder Ecke liegen hatten - das perfekte Weihnachtsgeschenk. Also habe ich es prompt zu dem gemacht und es mir selbst geschenkt.
Seitdem hat mich das Buch durch die Monate begleitet und ich habe mal mehr und mal weniger Fragen gelesen. Und es war super interessant, spannend, unterhaltsam, verblüffend. Einfach alles zusammen.
Klar manche Themen oder Fragen fand ich nicht so interessant wie andere. Aber trotzdem haben mich 90% interessiert und der Autor hat einfach so einen tollen Schreibstil, um trockene Fakten mit Witz und Humor zu verpacken. Manchmal liest man es besser mit einem Augenzwinkern und teilweise kann man noch echt was lernen.
Dieses Buch kann wirklich nur jedem empfehlen, der schon mal damit geliebäugelt hat. Oder den absurde Fragen interessieren, der offen für Neues ist, was etwas wissenschaftlich ist.
Einfach mal eine etwas andere Kurzgeschichtensammlung für den Nachttisch!

Freitag, 11. August 2017

Blogparade: Mein Blog und ich

Auf diese Aktion bin ich auf Twitter aufmerksam geworden und dachte, das klingt gut, da mache ich mit. Auch wenn es etwas gedauert hat, kommt hier jetzt endlich mein Beitrag!
Ins Leben gerufen wurde diese Blogparade von Steffi von angeltearz liest. Wenn du auch noch mitmachen möchtest, bist du dazu jederzeit herzlich eingeladen. Auch wenn du nicht über Büchern sondern über andere Dinge bloggst.

Wer bist du? Stell dich vor!
Ich bin Katja Wolke, auch wenn ich im wirklichen Leben eigentlich anders heiße^^ Momentan bin ich 22 Jahre alt, habe dieses Jahr meine Ausbildung als Buchhändlerin abgeschlossen und werde diesen Herbst ein Biologiestudium in Göttingen beginnen.
Neben Lesen, was den größten Teil meiner Freizeit ausmacht, backe ich gerne, häkeln ab und an mal, gucke die ein oder andere Serie, bin gerne draußen unterwegs, schwimme und habe mal Standardtanz gemacht, aber dazu fehlt mir derzeit der Tanzpartner.


Seit wann bloggst du? Und wie bist du zum Bloggen gekommen?
Ich blogge seit Mai 2012 auch schon genau an dieser Stelle. Wobei nicht ganz. Meine Freundin und ich hatten es damals mal auf einem anderen Portal versucht, aber wir hatten kein Konzept, wussten nicht genau, was wir wollten und so hat es sich schnell wieder verlaufen. Aber bei mir blieb die Idee immer fester im Kopf und ich wollte unbedingt. Bis ich dann auch einen Namen hatte und sich alles so langsam herauskristallisierte.
Vorher habe ich schon Buchblogs gelesen, die es heute zum Großteil schon gar nicht mehr gibt, aber ein paar wenige sind noch geblieben. Das hat mich damals total fasziniert, eine Seite über meine gelesenen Bücher zu haben und meine Meinungen mit anderen teilen zu können und ihnen so auch das Buch ans Herz zu legen, dass sie es kaufen. Hat ja schließlich bei mir damals auch so geklappt.

Weiß dein Umfeld davon, dass du bloggst? Wenn ja, was sagen sie dazu? Wenn nein, warum nicht?
Ja, mein Umfeld weiß, dass ich blogge und manche von ihnen lesen den Blog auch regelmäßig oder gelegentlich. Freunde und Familie wussten es damals ziemlich zeitnah, immerhin wollte ich auch ein Feedback und von meinem neuen Hobby und meinen Fortschritten erzählen. Ich war stolz drauf und bin es auch immer noch.
Auf der Arbeit habe ich es damals eher erstmal für mich behalten und erst nach und nach erzählt, wenn es sich angeboten hat. Schließlich gibt man damit einen anderen Teil seines Lebens preis, in dem ich vielleicht auch mal nen blödes Foto mache, weil mir danach ist oder so. Aber das bin eben ich und mein Blog. Denn frei nach dem Motto: Mein Blog, meine Party!
Aber auch da bekam ich ganz viel Bestätigung und positives Feedback. Das hat mich wiederum in dem was ich tue bestätigt. Obwohl ich es ja irgendwo manchmal auch nur für mich mache und nicht unbedingt für andere. Aber na gut, es ist natürlich immer schön zu hören, dass man etwas gut gemacht hat und dass es auch gefällt, was man da irgendwie in die Öffentlichkeit trägt.

Nutzt du Social Media? Und wie kann man dir folgen?
Natürlich nutze auch ich die sozialen Netzwerke, was mir an manchen Tagen mal mehr und mal weniger Spaß macht. Eben ganz nach Laune mal mehr und mal weniger Beiträge.
Meine drei Netzwerke sind Twitter und Instagram, die sich dabei auch wunderbar ergänzen. Außerdem auch wieder Lovelybooks, seitdem es auch eine mobile Ansicht gibt und ich vom Handy meinen Lesestatus aktualisieren kann. Den es dann übrigens direkt auf Twitter gibt.
Überall dort könnt ihr mir folgen und meine Lesefortschritte, meine Neuzugänge aber eben auch einfach Szenen und Ereignisse aus meinem Alltag mitverfolgen.
Auf dem Blog beschränke ich mich ja eher auf Rezensionen und Buchthemen, weil mir zu anderem manchmal einfach die Inspiration oder die Umsetzung fehlt. Aber da mir dieser Beitrag gerade echt Spaß macht, stecke ich vielleicht doch mal etwas Überlegung da rein, auch mal etwas anderes als Rezensionen zu posten.

Gibt es etwas, was dich an der Bloggerwelt stört? Und was würdest du dir wünschen? (Trau dich und sei ehrlich)
Natürlich gibt es immer mal Dinge, die einen stören. Man ist neidisch auf XY, weil er das Rezensionsexemplar bekommen hat und vom Verlag an der Aktion teilnehmen darf. Und ich habe keine Anfrage und keine Einladung bekommen. Ärgert mich bei manchen Sachen stärker, bei anderen eben auch nicht.

Ich lese es jetzt 1,5 Jahre nach der Bloggeraktion ;)
Manche Verlage haben eben 'ihre' Blogger, mit denen sie gute Erfahrungen in der Zusammenarbeit gemacht haben, und beschränken sich deswegen auch auf sie. Finde ich prinzipell nachvollziehbar und gerechtfertigt, immerhin ist das Marketingbudget begrenzt und da muss man irgendwo entscheiden. Aber manchmal stört es mich auch, dass man eben auch wenig Chancen hat da rein zu kommen oder einen Kontakt aufzubauen. Oder eben an einer echt coolen Aktion oder Leserunde oder Bloggeraktion teilnehmen zu können. Da wäre vielleicht Potenzial nach oben.
Zugegeben habe ich für den Blog länger keine Rezensionsexemplare mehr aktiv bei den Verlagen angefragt, weil ich es zeitlich nicht schaffe, sie alle abzuarbeiten und das auch noch möglichst bald, nachdem das Päckchen hier ankam. Aber das war zumindest damals so, als ich zuletzt angefragt habe. Vielleicht hat sich das mittlerweile auch geändert.

Aber das ist ok. Ich grummle dann im Stillen für mich etwas dahin, und dann habe ich mich auch wieder beruhigt. Ich muss dem nicht groß Luft machen und einen Shitstorm bei Twitter & Co anfangen, wie es manche machen. Neid und Missgunst stehen da manchmal an der Tagesordnung und das kann ich einfach auch nicht leiden. Gönnt es den anderen einfach, macht es im Stillen für euch oder sagt es einmal und damit ist gut.
Mal davon abgesehen, nerven mich diese großen Bloggeraktionen auch einfach. Ich sehe das Buch überall in meinen abonnierten Blogs, sowie auf Twitter und Instagram. Dann habe ich persönlich gar keine Lust mehr, mir überhaupt den Klappentext durch zu lesen, geschweige denn eine Rezension oder gar das Buch selbst. Nach ein bis zwei Jahren kann ich es evtl zur Hand nehmen oder eben auch nicht. "Witch Hunter" würde ich diesen Monat nicht lesen, wenn ich es nicht auf der FBM 2016 vom Verlag bekommen hätte.

Und was magst du an der Bloggerwelt?
Die netten Menschen hinter den Blogs, die Blogs selbst und deren Beiträge!
Ob über Twitter und Instagram oder persönlich auf den Messen habe ich schon so nette Menschen getroffen, tolle Gespräche geführt und es sind sogar Freundschaften entstanden!
Die Bloggerwelt macht es möglich. Die Vernetzung stimmt, man hat ein gemeinsames Thema, man lernt sich kennen und manchmal passt es einfach.
Damals habe ich ChrissiFederecke kennen gelernt und heute sind wir gute Freunde und quatschen über Bücher, den Blog und unser Leben! Wäre ohne den Blog und Twitter wahrscheinlich nicht so gekommen. Aber wer weiß das schon..

Liest du auch außerhalb deines eigenen "Blogbereiches" oder liest du als z.B. Buchblogger nur Buchblogs?
Die meisten Blogs, die ich lese, sind tatsächlich über Bücher. Aber gerade über Instagram habe ich ein paar tolle Blogger entdeckt, die nicht unbedingt über Bücher schreiben. Die meisten von ihnen sind Foodblogger, weil ich mir das einfach super gerne angucke und noch die ein oder andere Inspiration und Idee aufschnappe.
Außerdem sind in der letzten Zeit auch ein paar Reisebloger dazu gekommen. Tja für Reisen braucht man Zeit und Geld, deshalb gucke ich es mir einfach bei anderen an, werde neidisch und versuche mich dahin zu träumen. Außerdem habe ich dann eine Liste mit Reise- oder Ausflugszielen im Kopf bzw auf Papier, wenn dann mal Zeit und Geld da ist.

Vernetzen ist wichtig. Hast du Lieblingsblogs? Zeig mal!



Mittwoch, 9. August 2017

Kurzrezension: "Der Bilderwächter" von Monika Feth

Die Geschichte um Jette und ihre Freunde geht weiter: Nach dem Tod von Ilkas Bruder vor zwei Jahren, muss sie sich plötzlich mit seinem Erbe befassen. Aber dabei überschlagen sich die Ereignisse...

Allgemeine Infos:
Verlag: cbt
Reihe: Teil 6 von 7(?)
Originaltitel: Der Bilderwächter
Erscheinungsdatum: 11.11.2013
Seitenzahl: 480
ISBN: 9783570308523


Klappentext:
Zwei Jahre lang hat Jettes Freundin Ilka den Nachlass ihres berühmten Bruders nicht angerührt. Als sie nun das erste Mal die Bilder von Ruben in Augenschein nimmt, ist es, als hätte sie die Büchse der Pandora geöffnet. Ein Mitarbeiter von Rubens Nachlassverwalter wird tot aufgefunden und ein unglaublicher Medienrummel bricht über Ilka herein. Jette und Merle ermitteln im Wettlauf gegen die Zeit, denn auch Ilka scheint in großer Gefahr zu sein ...

Meine Meinung:
Schon beim fünften Band der Reihe habe ich gemerkt, dass ich langsam zu alt für die Jette-Thriller werde. Dennoch hatte ich diesen noch auf dem SuB und wollte ihn auch gerne lesen.
An sich war der Fall gut und hat sich natürlich mal wieder im nahen Umfeld er Mädchen und ihrer WG abgespielt. Dieses Mal war Ilka persönlich betroffen bzw ging es um das Erbe ihres verstorbenen Bruders. Der Fall und das Ende waren ebenfalls schlüssig und nachvollziehbar.
Leider war die Spannung nicht so packend, wie ich es mir gewünscht hätte. Aber hier setzt eben mein Alter ein, weil ich die Reihe damals vor 9 Jahren begonnen hatte, sie ganz großartig und super spannend fand. Aber mittlerweile finde ich die Geschichte zwar gut, weil ich Jette und ihre Freunde mag und kenne. Aber die Spannung reicht für mich nicht mehr, es ist mir zu einfach gestrickt.
Dennoch ist das Buch nicht schlecht, sondern eine gute, weitere Fortsetzung der Jette-Thriller. Monika Feth hat mit ihnen eine tolle Reihe für Jugendliche Thriller-Leser geschaffen!

Montag, 7. August 2017

Rezension: "Ewig und eins" von Adriana Popescu

Damals waren sie die besten Freunde, Ella, Jasper und Ben. Ben und Ella waren das Traumpaar. Jetzt zum Klassentreffen werden sie nach Jahren der Funkstille wieder aufeinander treffen...

Allgemeine Infos:
Verlag: Piper
Reihe: nein
Originaltitel: Ewig und eins
Erscheinungsdatum: 11.05.2015
Seitenzahl: 320
ISBN: 9783492306560


Klappentext:
Sie dachten, ihre Freundschaft wäre für immer. Doch dann kam das Leben. Nach sieben Jahren Funkstille sehen sich Ben, Jasper und Ella auf einem Klassentreffen wieder. Als die Feierlichkeiten zu Ende gehen, beschließen die drei, noch weiter zusammen um die Häuser zu ziehen. Wie damals. Nur für eine Nacht. Doch noch immer sind viele Fragen offen, und je später es wird, desto schneller schlägt Ellas Herz – bis ein paar über die Jahre hinweg gerettete Worte es brechen lassen. Vielleicht für immer.


"Es sind die Menschen, mit denen man sich umgibt, die das Leben mit Farbe und Musik füllen. Wie grau und still mein Leben in letzter Zeit war, das merke ich erst wieder in dieser Umarmung so richtig." (Seite 100)

Mein Lesegrund:
Von Adriana Popescu habe ich schon viel positives gehört und lange nicht von ihr zu Hause gehabt. Damals in der Wühlkiste habe ich dieses Werk von ihr entdeckt, es direkt mitgenommen und es nun im Laufe der SuB-den-Sommer-Challenge gelesen, da leider immer andere Bücher vorher dran waren. Warum lag es nur so lange ungelesen hier rum?


Meine Meinung zu...

...Grundidee & Verlauf:
Wir lernen Ella kennen, wie sie mit einer sehr dubiosen Mitfahrgelegenheit Richtung Stuttgart zu ihrem Klassentreffen fährt und wie ihr immer mulmiger wird. Welche Gedanken ihr dabei durch den Kopf gehen, was sie sich ausmalt und befürchtet. Gerade der Anfang war sehr ruhig und hat etwas gebraucht, bis es zum Klassentreffen kam. Das hätte ich mir im Nachhinein etwas anders gewünscht, weil ich den Sog der Geschichte erst später gemerkt habe und dann auch erst wirklich drin war.
Die Grundidee der Geschichte finde ich ziemlich gut und ich konnte mich einfach gut in die Situation und besonders auch in Ella hineinversetzen. Sie ist einem direkt zugänglich, macht sich ziemlich viele Gedanken und malt sich Szenen aus, erinnert sich zurück. Das alles hat sie zu einer tollen Protagonistin gemacht, mit der ich mich auch identifizieren konnte.
Dann tauchen Jasper und Ben auf und auch von denen bekommt man als Leser ziemlich rasch ein gutes Bild. Sie waren mir beide ebenfalls sympatisch und ich konnte gut nachvollziehen, was Ella an ihnen findet und warum sie sich so wünscht, dass alles gut geht.
Aber was wäre diese Geschichte natürlich ohne Gefühle, Geständnisse und einer Menge Erinnerungen. Denn genau davon lebt dieser Abend der Drei: Erinnerungen an früher, eine Tour durch ihren Abend, den sie nie hatten. Es geht um Träume, Wünsche, Hoffnungen, Entschuldigungen und um die Liebe.
Diese Geschichte hat mich beim Lesen einfach glücklich gemacht. Hat mich abgeholt, mich mitgenommen für eine Nacht nach Stuttgart zu drei tollen Freunden und der Liebe und der Gewissheit, dass Freundschaft auch über Jahre hält und verzeiht! Manchmal kommt alles anders als gedacht, aber es findet seinen Weg.

...Schreibstil:
Die Autorin hat einen angenehmen, leichten Schreibstil. Der trotzdem aber nicht platt oder zu leicht rüber kommt, sondern für eine Liebesgeschichte genau perfekt ist. Außerdem beschreibt sie Gefühle und Schauplätze sehr lebhaft, so dass ich mich gut hineinversetzen konnte. 

Fazit:
Eine schöne Geschichte über die Freundschaft und die Liebe und was beides aushalten und verzeihen kann. Erlebt diesen Abend mit Ella, Jasper und Ben und lasst euch nach Stuttgart entführen.
Einen kleinen Abzug von mir gibt es eben am Anfang, weil ich mir da rückblickend etwas mehr gewünscht hätte. Aber ansonsten ein tolles Buch, das mir schöne Lesestunden bereitet und mich nicht nur gut unterhalten hat, sondern mir auch etwas mitgegeben hat.
Wenn ihr es noch nicht kennt, lest es an einem schönen Sommerabend oder an einem kalten Wintertag. Es wird euch für ein paar Stunden hoffentlich auch glücklich machen!

Sonntag, 6. August 2017

Lesestatistik Juli 2017

Mein zweiter Monat ohne jegliche Verpflichtungen und mit viel Lesezeit. Wäre da nicht noch das normale Leben, was auch ein bisschen Zeit fordert.

gelesene Bücher:
1.)"Immer wieder im Sommer" von Katharina Herzog384 Seiten3 von 5 Wolken
2.)"Der Fluss- Deine letzte Hoffnung" von Josh Malerman320 Seiten5 von 5 Wolken
3.)"Zirkel" von Sara B. Elfgren605 Seiten4 von 5 Wolken
4.)"Camp 21- Grenzenlos gefangen" von Rainer Wekwerth352 Seiten3 von 5 Wolken
5.)"Der Hypnotiseur" von Lars Kepler640 Seiten3 von 5 Wolken
6.)"So was wie Liebe" von Anna McPartlin480 Seiten3 von 5 Wolken
7.)"Ein bisschen wie Unendlichkeit" von Harriet Reuter Hapgood384 Seiten4 von 5 Wolken
8.)"Der Kuss der Lüge" von Mary E. Pearson560 Seiten4 von 5 Wolken

Damit habe ich im vergangenen Monat 8 Bücher (davon 1 Hörbuch) mit insgesamt 3.725 Seiten gelesen. Das macht in diesem Jahr 51 Bücher mit insgesamt 20.429 Seiten. Langsam pendelt sich mein Lesepensum wieder ein. Aber dennoch hätte ich mir für den Monat gerne noch ein zwei Bücher mehr gelesen. Meistens kommt aber doch noch Alltag dazwischen und ich konnte nicht einfach jeden Tag durchlesen^^

Mein SUB hat einen Stand von 83 Büchern und 20 eBooks. Endlich hat sich mein SuB nach Monaten mal wieder abgebaut. Er ist zwar noch knapp über 100, aber eben auch nur ganz knapp. Da hat sich die SuB den Sommer-Challenge schonmal bemerkt gemacht. Immerhin gibt es dabei ein Buchkaufverbot und das klappt auch überraschend gut. Deshalb hatte ich auch diesen Monat keinen einzigen Neuzugang.

Mein Monatshighlight war dieser sehr ungewöhnliche und geniale Thriller! 

Was war im Juli so los?
Mein Freund und ich waren eine Woche in Rom bei absolut tollem Sommerwetter. Wir haben super viel gesehen und erlebt. Einfach eine ganz interessante und sehenswerte Stadt, die sich auf jeden Fall einen Besuch lohnt.
Außerdem war ich mit meiner Freundin gleich zwei Mal im Musical. Einmal in "Shrek" und einmal in "Rebecca". Beide wurden auf der Freilichtbühne Tecklenburg aufgeführt und besonders Rebecca hat mich sehr beeindruckt und begeistert.
ChrissiFederecke und ich haben uns getroffen, um über Bücher zu quatschen und um uns die Vorschauen anzusehen. Leider hat es uns eher enttäuscht, wenig dabei, was ich jetzt direkt haben müsste. Aber mal abwarten, was wir vielleicht auch übersehen haben.
Ansonsten hab ich einfach liegengebliebene Dinge angefangen, war zwei bis drei Mal die Woche schwimmen und habe gelesen.
Aber die beste Nachricht kam zum Monatsende. Denn ich habe eine Zulassung für meinen Wunschstudienplatz für Biologie in Göttingen bekommen. Es ist fast schon aller Papierkram durch und die Zeit fliegt jetzt nur so dahin, bis es los geht. Zumindest mit den Vorkursen.  

Was plane ich für den August?
Ich werde weiter meine liegengebliebenen Dinge ab arbeiten und meine freie Zeit genießen. Zeit mit Freunden verbringen, viel lesen und hoffentlich Sonne genießen.
Am Wochenende ist bei uns ein Pyro-Wettkampf, wo ich schon sehr gespannt drauf hin. Denn nach Jahren habe ich es endlich geschafft, da mal Zeit zu haben und mir auch schon Karten vorbestellt. Hoffentlich spielt dann auch das Wetter mit. Aber nicht nur da, sondern hoffentlich im kompletten Monat.
Mal sehen, wohin mich meine Ausflüge noch so verschlagen werden. 

Samstag, 5. August 2017

Rezension: "Der Kuss der Lüge" von Mary E. Pearson

Sie soll verheiratet werden, doch flüchtet kurz vorher davor und arbeitet in einem Wirtshaus. Zwei Männer sind mit ihr dort, doch sie wissen genau, wer sie ist...

Allgemeine Infos:
Verlag: Bastei Lübbe
Reihe: Teil 1 von 3
Originaltitel: The Kiss of Deception
Erscheinungsdatum: 16.02.2017
Seitenzahl: 560
ISBN: 9783846600368


Klappentext:
Lia ist die älteste Tochter im Königshaus Morrighan. Gerade mal 17 Jahre alt, soll sie mit einem Prinzen verheiratet werden, den sie noch nie in ihrem Leben gesehen hat. Doch das Mädchen entscheidet sich, ihr bisheriges Leben hinter sich zu lassen. Sie flieht und heuert weit entfernt von zu Hause in einer Taverne an. Dort lernt sie zwei Männer kennen, die sofort ihre Aufmerksamkeit erregen. Was sie nicht weiß: Die beiden sind auf der Suche nach ihr. Einer wurde ausgesandt, um die Königstochter zu töten. Und der andere ist ausgerechnet jener Prinz, den sie heiraten sollte. Schnell fühlt Lia sich zu beiden hingezogen...


Mein Lesegrund:
Anfangs wollte ich es gar nicht so gerne lesen, weil ich es überall gesehen habe und mir der Hype fast schon wieder zu groß ist, dass ich mich gar nicht so genau mit dem Buch befasst hatte.
Doch dann hat mir Chrissi so sehr davon vorgeschwärmt, es mir ans Herz gelegt und direkt ausgeliehen, dass ich direkt Lust auf die Geschichte bekam. Und da ich auch schon den zweiten Teil hier liegen habe, war ein guter Zeitpunkt.


Meine Meinung zu...

...Grundidee & Verlauf:
Die ersten Kapitel brauchte ich, um in die Geschichte rein zu kommen, um Lia und ihre Situation und vorallem auch ihren Plan kennen zu lernen. Aber dann war ich drin und bin zusammen mit Lia geflohen und hab so gehofft, dass sie es schafft und nicht auffliegt.
Als Protagonistin hat sie mir ganz gut gefallen. Sie weiß, was sie möchte und stellt sich dafür auch gegen ihre Eltern, geht Gefahren ein und hofft darauf, dass alles gut wird. Aber sie hat eben auch eine verletzliche Seite und ist nicht immer nur stark, was sie einfach authentisch und sympathisch gemacht hat.
Die beiden Männer bleiben zunächst etwas blasser. Aber das ist auch so gedacht. Wir bekommen nach und nach ein paar Informationen zu den beiden und auch einen Namen, aber wir wissen eben nicht, wer von beiden nun wer ist. Genau das macht den Reiz der Geschichte aus. Diese Spannung, dieses Miträtseln und diese Ungewissheit.
Übrigens lag ich falsch mit meiner Vermutung zu den beiden Identitäten, also das war echt gut gemacht und ausgearbeitet.
Dennoch fand ich das letzte Drittel nicht mehr ganz so stark und beeindruckend wie den Anfang. Es war immer noch spannend, und wichtig und gut gemacht. Aber irgendwie fehlte mir da einen Kleinigkeit, um das ganze Buch richtig super erscheinen zu lassen.

...Schreibstil:
Die Autorin hat es so genial geschafft, uns und auch Lia lange im Ungewissen zu lassen, wer der Attentäter und wer der Prinz ist. Denn beide haben eine Perspektive, aber eben auch einen Namen und eben den kennt man nicht.

Fazit:
Trotz meinem anfänglichen Desinteresse hat mich dieses Buch begeistern können. Die Idee war toll, die Umsetzung ziemlich einmalig. Spannend und verworren hat es mich in die Irre geführt. Ich habe lange mitgerätselt und lag trotzdem falsch. Das Ende war gut durchdacht und hat mit einem fiesen Cliffhanger geendet. Trotzdem fehlte mir im letzten Drittel ein bisschen was.
Dieses Buch bekommt eine Leseempfehlung von mir, denn es ist wirklich mal etwas anderes als die üblichen Jugendfantasy / -dystopien, die ich bisher gelesen habe.

Freitag, 4. August 2017

Kurzrezensionen: "So was wie Liebe" von Anna McPartlin & "Ein bisschen wie Unendlichkeit" von Harriet Reuter Hapgood

Mary hat schon viel in ihrem Leben ertragen müssen und hat sich deshalb etwas zurück gezogen. Doch dann kommt ihr neuer Nachbar Sam, doch eigentlich hasst sie neue Nachbarn...

Allgemeine Infos:
Verlag: Rowohlt
Reihe: nein
Originaltitel: Apart From the Crowd
Erscheinungsdatum: 26.06.2015
Seitenzahl: 480
ISBN: 9783499271793


Klappentext:
«Pechmarie» – so wird sie in Kenmare heimlich genannt. Marys erste große Liebe kam ums Leben, als sie schwanger war. Und auch ihren Sohn hat sie verloren. Ihre Freunde würden alles dafür tun, Mary endlich wieder lachen zu sehen. Große Hoffnungen ruhen auf Sam, dem neuen Nachbarn: Er ist der Erste, der die junge Frau aus der Reserve lockt. Leider hat Sam selbst mit Geistern aus der Vergangenheit zu kämpfen. Und jemand wartet nur auf den richtigen Moment, die schockierende Wahrheit über ihn ans Licht zu bringen.

Meine Meinung:
Ich glaube einfach, dass ich mir zu viel von der Geschichte versprochen hatte. Nach ihrem großartigen Buch "Die letzten Tage der Rabbit Hayes" wollte ich mehr von ihr lesen und war sehr gespannt, wie dieses Buch sein würde. Doch die beiden Titel kann man einfach nicht miteinander vergleichen, das eine ein Schicksalsroman, ist dieses hier ein Liebesroman.
Definitiv kein schlechtes Buch, nur leider bin ich mit falschen Vorstellungen daran gegangen. An sich war die Geschichte ganz niedlich. Anfangs lernen wir sowohl Mary und Sam in ihrem Lebensumfeld kennen und erfahren dabei auch schon etwas mehr über Sams Leben und seine Probleme. Wohin gegen wir von Mary nur sehr wenig wissen. Das kommt erst mit der Zeit wirklich raus, als Sam es sozusagen auch erfährt. Die beiden Charaktere haben mir gut gefallen.
Man merkt, wie Mary Sam anfangs nicht wirklich leiden kann und wie irgendwann der Umschwung kommt, wie sie sich aneinander gewöhnen und mögen lernen. Das hat war irgendwie ganz schön.
Doch dann fehlte mir was. Irgendwie ist der Funke nicht so übergesprungen und zum Ende hin war ich dann ernüchtert. Nicht unbedingt enttäuscht, eher neutral.
Insgesamt ist es eine gute Liebesgeschichte, die sich langsam entwickelt mit gut ausgearbeiteten Protagonisten. Leider hatte ich mir nur mehr versprochen, aber das war einfach meine falsche Einstellung zum Buch.
Dennoch empfehle ich es jedem, der eine Liebesgeschichte lesen möchte, hinter der auch etwas ernsterer Hintergrund steckt.


Gottie interessiert sich für Raum und Zeit und versucht es,mit einer Formel zu erklären. Doch plötzlich taucht ihr bester Freund von damals wieder auf...

Allgemeine Infos:
Verlag: Fischer
Reihe: nein
Originaltitel: The Square Root of Summer
Erscheinungsdatum: 23.02.2017
Seitenzahl: 384
ISBN: 9783737340335


Klappentext:
Als die Ferien anfangen, möchte Gottie eigentlich nur unter dem Apfelbaum liegen, in die Sterne schauen und über das Universum nachdenken. Sie kennt jede Theorie zu Raum und Zeit und kann alles mit einer Formel erklären.
Außer, warum ihr bester Freund Thomas, der vor einigen Jahren weg­gezogen war, plötzlich wieder auftaucht. Warum niemand ihre Verzweiflung über den Tod ihres Großvaters Grey versteht. Und warum sie in Flashbacks ganze Szenen ihres Lebens erneut durchlebt. Verliert sie den Verstand oder wird sie wirklich in die Vergangenheit versetzt? Und wie kann sie in der Gegenwart bleiben – bei Thomas, dessen Küsse ihr Universum verändern?


Meine Meinung:
Es fällt mir schwer, passende Worte für dieses Buch zu finden und es auch letztendlich zu bewerten. Vorweg gesagt, es ist ungewöhnlich, super interessant, niedlich, verwirrend und auch ein bisschen abgedreht.
Gottie liebt Physik und das Universum und dessen Theorien zu Raum und Zeit. Genau das spiegelt sich auch in der Geschichte wieder und ist das Hauptthema. Ich fand es echt interessant, aber teilweise auch verwirrend und so ganz verstanden habe ich auch nicht alles. Aber das Grobe schon und das konnte mich definitiv begeistern.
Dennoch macht genau dieser Aspekt die Geschichte sehr verwirrend. Denn Gottie durchlebt manchmal ihre Vergangenheit nochmal und als Leser weiß man nicht immer, wo man sich gerade befindet. Gerade wenn sich zum Ende hin die Ereignisse etwas überschlagen und alles aufgelöst wird.
Ansonsten erwartet einen eine niedliche, ehrliche Geschichte rund um Gottie, die um ihren Großvater trauert. Auch das begleitet uns das ganze Buch über und man merkt, wie sie langsam besser damit klar kommt und es verarbeiten kann. Wie sie wieder zu ihrer Familie findet und Thomas verzeihen kann, dass er vor so vielen Jahren gegangen ist und jetzt plötzlich wieder auftaucht.
Die Liebesgeschichte zwischen den Beiden ist wirklich niedlich und schön, eher zart und leise, aber es passt einfach so in die komplette Atmosphäre.
Insgesamt ein ungewöhnliches, einmaliges Buch, bei dem mir vorher nicht ganz klar war, was mich erwartet. Theorien zu Raum und Zeit spielen eine große Rolle, faszinieren und verwirren zugleich. Das hat es mir zwischenzeitlich etwas schwer gemacht, der Geschichte zu folgen. Dennoch fand ich die Geschichte einfach schön und wer sich darauf einlassen möchte, wird hoffentlich auch so überrascht werden wie ich.