Samstag, 26. Dezember 2015

Rezension: "Dienstags bei Morrie" von Mitch Albom

Du hast nur noch zwei Monate zu leben und erlebst mit, wie dein Körper dir immer weniger gehorcht. Aber dennoch behälst du deine Lebensfreude bis zum Ende. Genau das erlebt Mitch Albom bei seinem Professor Morrie. 

Allgemeine Infos:
Verlag: Goldmann
Reihe: nein
Originaltitel: Tuesdays with Morrie
Erscheinungsdatum: 01.04.2002
Seitenzahl: 217
ISBN: 9783442451753


Klappentext:
Der Soziologieprofessor Morrie Schwartz erfährt, dass er höchstens noch zwei Jahre zu leben hat. Die Diagnose, eine schwere Erkrankung des Nervensystems, lässt keine Hoffnung auf Heilung. Statt darüber zu verzweifeln und sich ganz in sich selbst zurückzuziehen, macht Morrie es sich zur Aufgabe, seine letzten Monate so sinnvoll und produktiv wie möglich zu verbringen. Während er den schleichenden Verfall seines Körpers erlebt, sprüht sein Geist vor Ideen. Sein Leben war immer vom Mitgefühl für andere bestimmt, und auch jetzt möchte er andere Menschen an seiner Erfahrung Teil haben lassen: an seiner Lebenserfahrung ebenso wie an der Erfahrung, dem Tod entgegen zu gehen, die ihn viele neue Einsichten über das Leben gewinnen lässt.


Meinung zu...

...Cover, Titel, Klappentext & Lesegrund:
Das Cover sieht ganz niedlich aus und spricht mich irgendwie an. Der Titel passt so perfekt, weil er einfach Programm ist. Der Klappentext hat mich sofort angesprochen, weil ich selbst Erfahrungen mit dieser Krankheit gemacht habe und deshalb unbedingt die Geschichte von Morrie Schwarz lesen wollte.

...Grundidee & Verlauf:
Die Geschichte beginnt mit Mitchs Uniabschluss und dem Tag, an dem er sich von seinem Professeor Morrie verabschiedet und ihm verspricht, den Kontakt zu halten. Doch natürlich verändert Mitch sich und hält dieses Versprechen nicht, bis er von Morries Krankheit erfährt und ihn besucht. Ab dem Zeitpunkt wird daraus ein wöchentliches Treffen immer Dienstags, wo sie über das Leben und den Tod philosophieren und Morrie Mitch noch einmal ganz viel mit auf den Weg gibt.
Die Idee hat mir ziemlich gut gefallen. Ich mag solche Bücher und wollte dieses schon seit einer Ewigkeit lesen. Außerdem finde ich die Krankheit ALS ziemlich interessant und Tod und Sterben in Büchern sowieso. Aber trotzdem klang dieses hier mal nach etwas Neuem, etwas anderem und das war es auch. Außerdem beruht diese Geschichte auf einer wahren Begebenheit, denn Mitch Albom hatte wirklich einen Lieblingsprofessor Morrie Schwarz.
Mitch führt ein sehr erfolgreiches Leben und hat dabei leider den Kontakt zu Morrie verloren und zögert auch, ihn wieder aufzunehmen. Aber er tut es dennoch und es wird sein Leben ungemein bereichern. Nicht nur Morrie verändert sich in diesen zwei Monaten sondern auch Mitch, weil Morrie ihm einfach so viele sinnvolle Dinge und Denkanstöße mit auf den Weg gibt.
Die ganze Zeit liegt über der Geschichte diese Aura des Sterbens, aber dennoch gibt es auch Momente zum Lachen und für Hoffnung. Dieses Buch nimmt einen einfach mit auf eine ungewöhnliche Reise, wie Mitch sie auch erlebt auch.
Das Ende war natürlich unendlich traurig, kann man sich denken, oder? Aber trotzdem hat es mir gefallen und der ganzen Geschichte einen würdigen Abschluss gegeben.

...Schreibstil:
Mit dem Schreibstil habe ich mich eigentlich sofort wohl gefühlt. Es war einfach so schön zu lesen, als würde man es gerade selbst erleben, da so mit Morrie zu sitzen und als würde man ihn und Mitch schon ewig kennen. Die Atmosphäre im Buch war einfach was ganz besonderes.


Fazit:
Mit diesem Buch hat man etwas ganz Besonderes! Die Idee ist großartig und unterscheidet sich deutlich von anderen Büchern dieser Art. Hier passt einfach alles und das Besondere daran, dass es eine wahre Geschichte ist, die Mitch Albom auch so erlebt hat.
Ich empfehle dieses Buch jedem, der gerne Bücher über Tod, Sterben, Verlust und den Sinn des Lebens liest. Einfach ein ganz großartiges Meisterwerk, bei dem man nicht nur weinen kann, sondern auch lachen und viel über das Leben lernt.

Kommentare:

  1. Hallo liebes Wölkchen,

    sehr schöne Rezension. Ich mag Mitch Albom sehr als Autor. Er schreibt wirklich ganz wundervolle Bücher. Dieses ist eines der wenigen, die ich noch nicht gelesen habe.

    Ganz liebe Grüße
    Karin

    AntwortenLöschen
  2. Hallöchen Katja,
    ich habe dieses Buch geliebt. Und als ich es beendet habe, habe ich damals mit Jassi geskypt und habe dabei sturzbäche geweint. Es ist ein wirkliches Meisterwerk, dass ich unglaublich gut in Erinnerung habe. Ich kann deine Rezension vollkommen nachvollziehen.

    Liebst, Lotta

    AntwortenLöschen
  3. Hallo Katja,
    ganz frisch hier auf deinem Blog, bin ich bei dieser Rezension hängengeblieben.
    Ich hatte das Cover schon bei deinem Rückblick gesehen und musste deine Meinung dazu lesen. Tja...nun habe ich ein Wunschbuch mehr.^^
    Ganz liebe Stöbergrüße,
    Hibi, die gern als Leserin bleibt

    AntwortenLöschen

Schön, dass du mir einen Kommentar schreiben magst. Ich freue mich immer über Lob oder Kritik und wünsche mir einen regen Austausch :)