Freitag, 11. September 2015

Rezension: "Lauras letzte Party" von J. K. Johansson

Eigentlich hat sie der Polizeiarbeit den Rücken gekehrt, doch auf ihrer neuen Arbeit ereignet sich ein Drama: Eine Schülerin verschwindet spurlos und ihr Bruder wird verdächtigt...

Allgemeine Infos:
Verlag: Suhrkamp
Reihe: Teil 1 von 3
Originaltitel: Laura
Erscheinungsdatum: 06.07.2015
Seitenzahl: 266
ISBN: 9783518465905


Klappentext:
Mia ging auf das weiße f auf blauem Grund. Keine Fotos. Keine neuen Kommentare oder Likes. Aber eine Nachricht. Und im selben Moment wusste sie, dass sie keine Sekunde mehr schlafen würde. Die Nachricht kam von Johanna und war kurz: Laura ist tot. »Mia Pohjavirta musste ihren Polizei-Job für Ermittlung in sozialen Netzwerken wegen ihrer Internet-Sucht an den Nagel hängen. Als Sonderpädagogin ist sie jetzt an ihre alte Schule und damit in ihre Heimatstadt zurückkehrt. Es soll endlich Ruhe in ihr Leben einkehren. Aber am ersten Schultag nach den Ferien macht es schnell die Runde: die 16jährige Schülerin Laura Anderson ist verschwunden. Ihre Eltern richten in ihrer Verzweiflung auf der Suche nach ihrer Tochter eine Facebook Seite ein und lösen damit einen wahren Shitstorm aus. Von Satanskult, Drogen und Sadomaso-Spielen ist die Rede, jemand will Laura in Amsterdam gesichtet haben. Jeder hat seine eigene Theorie, wo Laura steckt, aber am meisten scheint Mias Bruder Niklas zu wissen, der als Psychologe an der Schule arbeitet. Der Sommer, der für Mia so strahlend und hoffnungsvoll begann, wird zum düsteren Albtraum.


Meinung zu...

...Cover, Titel, Klappentext, Gestaltung:
Das Cover passt gut zur Geschichte und wirkt etwas düster. Der Titel passt gut zum Inhalt und der Klappentext verspricht eine interessante Geschichte.

...Grundidee & Verlauf:
Die Geschichte beginnt mit Mias erstem Arbeitstag an der Schule, nachdem sie leider bei der Polizei aufhören musste. Und direkt bekommt sie die Nachricht, Laura, eine Schülerin, ist verschwunden und es fehlt jegliche Spur. Damit beginnt die Geschichte eigentlich schon mal ganz vielversprechend.
Die Idee fand ich irgendwie interessant, mit der ehemaligen Polizistin, die in ihrem neuen Job direkt wieder ins Ermitteln gerät und dann wird auch noch ihr Bruder verdächtigt.
Wenn man den Verlauf der Geschichte mal ganz nüchtern betrachtet, ist irgendwie nichts wirklich passiert. Auf der anderen Seite macht genau das dieses Buch aus. Es ist gespickt mit spannenden Momenten und Entdeckungen und alles spitzt sich natürlich zum Ende hin zu.
Und das Ende ist dann wirklich fies. Wie kann es denn irgendwie aufgelöst werden, aber irgendwie auch nicht und dann so einen Cliffhanger geben? Da muss man ja wirklich die anderen beiden Teile auch lesen.

...Schreibstil:
Der Schreibstil war relativ einfach gehalten, was nicht unbedingt negativ klingen soll. Es ließ sich einfach nur sehr gut und zügig lesen. Aber Spannung kam auch erst später auf, da jedoch nicht so intensiv sondern eher etwas oberflächlich.


Fazit:
Ein netter Krimi für Zwischendurch. Eigentlich ist die Geschichte nichts besonders, aber immer mal wieder gibt es kleine Hinweise und spannende Stellen, die einen doch am Lesen halten. Besonders das Ende ist sehr spannend, mit einem fiesen Cliffhanger, sodass man auch die anderen beiden Teile lesen möchte. Durch den Schreibstil, war das Ganze sehr gut zu lesen.
Ich empfehle dieses Buch jedem, der einen kurzweiligen, aber nicht unbedingt langweiligen Krimi für Nebenbei sucht. Vielleicht auch etwas für jeden, der mal mit dem Genre einsteigen möchte, wo es aber nicht gleich so brutal oder komplex sein soll.

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