Dienstag, 18. November 2014

Rezension: "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" von John Green

Allgemeine Infos:
Verlag:
dtv
Reihe: nein
Originaltitel: The fault in our stars
Erscheinungsdatum: 30.07.2012
Seitenzahl: 217
ISBN: 9783423625838


Klappentext:
„Krebsbücher sind doof“, sagt die 16-jährige Hazel, die selbst Krebs hat. Sie will auf gar keinen Fall bemitleidet werden und kann mit Selbsthilfegruppen nichts anfangen. Bis sie in einer Gruppe auf den intelligenten, gut aussehenden und umwerfend schlagfertigen Gus trifft. Der geht offensiv mit seiner Krankheit um. Hazel und Gus diskutieren Bücher, hören Musik, sehen Filme und verlieben sich ineinander - trotz ihrer Handicaps und Unerfahrenheit. Gus macht Hazels großen Traum wahr: Gemeinsam fliegen sie nach Amsterdam, um dort Peter Van Houten zu treffen, den Autor von Hazels absolutem Lieblingsbuch. Ein tiefgründiges, emotionales und zugleich freches Jugendbuch über Krankheit, Liebe und Tod.


Meinung zu...

...Cover, Titel, Klappentext, Gestaltung:
Das Cover finde ich eigentlich echt schön so mit den kleinen Sternchen und der Skyline. Den Titel finde ich noch immer mega genial, zu mal er sogar eine Bedeutung in der Geschichte hat, und einfach so wunderbar passt. Der Klappentext verrät mir leider viel zu viel..

...Grundidee & Verlauf:
Die Geschichte beginnt damit, dass Hazel von ihrer Mutter zu einer Selbsthilfegruppe für Krebskinder geschickt wird, worauf sie eigentlich keine große Lust hat. Dennoch fügt sie sich und so nimmt die Geschichte ihren Lauf und sie lernt Gus kennen...
Die Idee finde ich eigentlich mega schön. Klar gab es schon viele solcher Bücher und wahrscheinlich wird es auch noch unzählige weitere geben. Aber ich fand es dennoch einfach etwas Besonderes! Einfach deshalb, weil es sozusagen noch eine Nebengeschichte gab, von der man viel erfahren hat, und die das Ganze doch wieder etwas aufgelockert hat.
Irgendwie war der Verlauf recht vorhersehbar, dachte ich. Aber plötzlich wurde ich überrascht, es kam ganz anders als erwartet. Es gab dann doch die ein oder andere Wendung, die ich so nicht gedacht hätte zu Anfang. Und auch das Ende war anders als erwartet, aber trotzdem gut.

...Schreibstil:
Der Schreibstil von John Green gefällt mir eigentlich ganz gut. Irgendwie schafft er es, mit einfachen, normalen Worten und Sätzen eine tolle Atmosphäre zu zaubern, in der ich mich als Leser sehr wohl fühle. Außerdem vermittelt er Emotionen, auch wenn ich davon viel mehr erwartet hätte. Manchmal war es mir dann doch etwas zu oberflächlig.

...Charaktere:
Hazel leidet an Krebs. Für mich ist sie eine unglaublich starke Person, da sie so gefasst mit ihrem Schicksal umgeht, ok ihr bleibt auch nicht viel anderes übrig. Aber es hat mir einfach sehr gut gefallen zu sehen, was sie aus ihrem Leben macht und wie sie ihre Zeit nutzt.
Gus konnte ich anfangs nicht wirklich einschätzen. Er wirkt so cool, aber ist er es auch wirklich? Auch er konnte mich sehr beeindrucken!
Insgesamt lebt dieses Buch von seinen tollen Charakteren, die trotz ihres Schicksals versuchen, das Beste aus ihrem Leben zu machen. Dabei werden sie mehr oder weniger von liebenswerten Nebencharakteren unterstützt, jeder auf seine eigene Art individuell und nett.


Fazit:
Ein tolles Jugendbuch über Krebs und die Liebe! Die Idee war wirklich schön und auch die Nebengeschichte hat mir unheimlich gut gefallen, vor allem zum Ende hin. Obwohl die Geschichte so klischeehaft wirkt, gibt es ein paar Wendungen mit denen ich nicht gerechnet hätte. Liebenswürdige und mutige Charaktere machen die Geschichte lebendig und der Schreibstil gibt die passende Atmosphäre. Leider haben mir teilweise etwas die Emotionen gefehlt bzw bei dem Hype habe ich mir einfach deutlich mehr Tränen erhofft!
Ich empfehle dieses Buch jedem, der ein wunderschönes Buch über die Liebe und den Krebs lesen möchte, über das miese Schicksal und die Ungerechtigkeit des Lebens!

Kommentare:

  1. Haha, ist ja witzig. Ich hab gerade eben meine Rezension zu dem Buch geschrieben und bei Twitter gepostet und da seh ich, das der dtv Verlag deine Rezension vor drei Stunden retweetet hat. Und nach einem Klick stelle ich fest: Dir geht es genauso wie mir. Ich fand das Buch auch echt toll, aber zu Tränen gerührt hat es mich dann doch nicht.

    Liebe Grüße,
    Jenny
    http://jennys-buecherkiste.blogspot.de/

    AntwortenLöschen
  2. Schöne Rezi zu einem tollem Buch! Ich fand es so schön und auch der Film ist sehenswert ;)!

    LG Piglet <3

    AntwortenLöschen
  3. Das Buch find ich so schön!
    Es ist traurig und lustig zugleich.

    AntwortenLöschen

Schön, dass du mir einen Kommentar schreiben magst. Ich freue mich immer über Lob oder Kritik und wünsche mir einen regen Austausch :)