Sonntag, 4. Mai 2014

Rezension: "Morgen kommt ein neuer Himmel" von Lori Nelson Spielman

Allgemeine Infos:
Verlag:
Fischer
Reihe: nein
Originaltitel: The Life List
Erscheinungsdatum: 24.03.2014
Seitenzahl: 363
ISBN9783810513304


Klappentext:
Können Träume glücklich machen? Eine Mutter zeigt ihrer Tochter den Weg, ihre wahren Träume zu verwirklichen. Ein berührender Roman über die eine Liebe, die uns ein Leben lang nicht verlässt.

Wer verscheucht die Monster aus unseren Albträumen?
Wer tröstet uns bei Liebeskummer?
Und wer kennt uns besser, als wir uns selber kennen?

Als Brett 14 Jahre alt war, hatte sie noch große Pläne für ihr Leben, festgehalten auf einer Liste mit Lebenszielen. Heute, mit 34 Jahren, ist die Liste vergessen und Brett mit dem zufrieden, was sie hat: einen Freund, einen Job, eine schicke Wohnung.
Doch als ihre Mutter Elizabeth stirbt, taucht die Liste wieder auf: Aus dem Mülleimer gefischt, hat ihre Mutter die Liste aufgehoben, und deren Erfüllung zur Bedingung gemacht, damit Brett ihr Erbe erhält – und zwar innerhalb von 12 Monaten.


Meinung zu...

...Cover, Titel, Klappentext, Gestaltung:
Das Cover ist irgendwie wirklich süß gemacht, so mit dem Scherenschnitt und dem Baum, in dem sich manche von Bretts Wünschen wiederspiegeln. Der Titel ist ein Traum, weil er eine so berührende Bedeutung hat. Auch der Klappentext gefällt mir und verrät eigentlich auch nicht zu viel.
Im Umschlag ist Bretts Liste abgedruckt, sodass man sie während des Lesens immer noch mal anschauen kann.

...Grundidee & Verlauf:
Die Idee war für mich leider nichts neues, sondern erinnerte mich stark an "Die Liste der vergessenen Wünsche" von Robin Gold. Jedoch war hierbei die Idee, dass ihre Mutter ihr die Liste hinterlässt, damit Brett ihr Erbe nach Erfüllung antreten kann. Also der Schwerpunkt lag etwas anders und die Umsetzung fand ich teilweise ein kleines bisschen besser in manchen Punkten, so beispielsweise mit den Briefen.
Auch der Verlauf war an sich recht ähnlich.
Die Geschichte beginnt mit dem Leichenschmaus von Bretts Mutter, was jedoch auch rückblickend auf ihren Tod, nicht gerade emotional oder berührend geschrieben war. Anschließend folgt die Testamentsverlesung und die Liste wird bekannt.
Das Ende fand ich richtig schön, vor allem der Epilog hat mich zufrieden zurück gelassen. Vielleicht war die Geschichte im Mittelteil etwas konstruiert, aber ich konnte mich darauf einlassen und habe es nicht als störend empfunden.

...Schreibstil:
Lori Nelson Spielman hat einen schönen Schreibstil, so dass man wirklich gern weiter liest und die Geschichte erfahren möchte. Jedoch waren mir die emotionalen Stellen einfach nicht berührend genug, wie leider auch schon bei "Die Liste der vergessenen Wünsche", bis auf eine Ausnahme ist es leider einfach so an mir vorbei gegangen.

...Charaktere:
Es wären dieses Mal zu viele Personen, um sie alle aufzuzählen. Ich fand sie fast alle toll, sie waren so schön dargestellt und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen, allen voran natürlich Brett, aber auch ihre Geschwister und die Kinder. Es gab viele Nebencharaktere, die mir wirklich ans Herz gewachsen sind.


Fazit:
Ein schönes Buch, wenn auch nicht unbedingt einzigartig. Die Charaktere waren so toll, aber leider waren mir die emotionalen Stellen, bis auf eine Ausnahme, einfach nicht berührend genug.
Ich empfehle dieses Buch jedem, der auch schon an "Die Liste der vergessenen Wünsche" seinen Spaß hatte oder generell solche Bücher mag. Aber auch jedem, der eine schöne Geschichte über das Leben und die Träume sucht.

Vielen Dank an den Fischer Verlag zur Bereitstellung des Leseexemplares!

1 Kommentar:

  1. Huhu,
    also das Buch steht im Moment ziemlich weit oben auf meiner WuLi (übrigends zusammen mit Die Liste der vergessenen Wünsche^^).
    Danke für die schöne Rezi :)

    lg, Steffi

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