Samstag, 17. August 2013

Rezension: Die Schmetterlingsinsel von Corinna Bomann

Klappentext:
Als ihre Ehe zerbricht, steht die junge Berliner Anwältin Diana Wagenbach völlig allein da. Im Nachlass ihrer liebsten Tante findet sie das vergilbte Foto eines verwunschenen Hauses. Davor eine junge Frau. Ist es Dianans Ururgroßmutter, die einst in Ceylon lebte? Hals über Kopf macht Diana sich auf die Suche nach ihren Wurzeln in dem fremden Land am anderen Ende der Welt. Dort stößt sie auf eine geheimnisvolle Prophezeiung, die das Schicksal ihrer Familie für immer veränderte, eine verbotene Liebe, die niemals endete, und auf ihre eigene Bestimmung ....


Meinung:
Das Cover finde ich richtig schön, so typisch für Familiensagen, mit irgendwelchen alten Gebäuden oder Landschaften, hier eine alte Treppe. Auch die Blumenranke oben gefällt mir sehr gut und passt prima zum Buch. Der Titel klingt ebenfalls wunderschön und auch er passt perfekt zum Buch, auch wenn er eher eine rationale Bedeutung hat.

Der Klappentext spricht mich sehr an, da das Familiengeheimnis angedeutet wird und die Suche nach diesem. Allerdings finde ich, dass er etwas viel verrät, das am Anfang des Buches noch überhaupt nicht offensichtlich ist, weder für den Leser noch für die Protagonistin, nämlich die Reise nach Ceylon.

Die Idee der Geschichte gefällt mir gut, auch wenn es nicht unbedingt komplett einmalig ist, aber das erwarte ich bei diesen Geschichten auch nicht. Neben dem Familiengeheimnis geht es noch um eine zarte Liebesgeschichte, die teilweise etwas offensichtlich war, eine fremde Kultur und um Tee - schwarzen Tee.
Das hat mir gut gefallen, auch wenn ich eigentlich eher selten Tee trinke. Aber jetzt kenne ich endlich den Unterschied der verschiedenen Schwarzteesorten^^ Auch der Einblick in die Kultur sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart, war klasse.

Zur Umsetzung kann ich sagen, dass sie auch gelungen ist. Die Geschichte wird meist aus Dianas Perspektive erzählt, aber auch Kapitel aus der Vergangenheit, aus Graces Perspektive, gibt es. So erfährt man die Geschichte auf zwei Ebenen, was auch typisch ist für diese Art von Buch, aber ich finde das toll, sich dem Geheimnis aktiv und passiv zu nähern.
Das Geheimnis fand ich realistisch und auch die Suche nach diesem. Es wirkte nicht zu absurd und zu schnell, wie es manchmal der Fall ist.

Der Schreibstil hat mir gefallen, da die Perspektiven sich etwas unterschieden habe. Es ließ sich flüssig lesen. Spannende Stellen waren auch recht gut geschrieben und auch eher normale Stellen habe sich nicht gezogen.

Die Personen haben mir gut gefallen. Man hat einen sehr guten Eindruck von Diana gekommen, aber auch von Grace und Victoria. Wobei ich die letzten beiden doch manchmal verwechselt habe. Jeder Charakter hatte etwas besonderes an sich und wurde so einzigartig.


Zitat:
"Höre immer auf dein Herz und folge ihm. Tust du es nicht, wirst du Unglück bringen über dich und jene, die du liebst." (S. 266)


Fazit:
Eine tolle Familensaga, mit einem schönen Geheimnis, einer realistischen Suche danach, einer netten Liebesgeschichte und Infos über Tee und Kultur. Der Schreibstil ist toll, genauso wie die Personen. Allerdings fehlte mir noch eine Kleinigkeit für 5 Wolken, also bekommt es sehr gute 4 Wolken!

1 Kommentar:

  1. Ach ja, wenn ich gerne solche Bücher lesen würde, dann wäre ich jetzt wirklich begeistert und würde sofort in eine Buchhandlung rennen xD leider mag ich so Familiengeschichten eigentlich nicht so gerne.. obwohl mir 'Die Arglosen' auch super fand .. na mal sehen vielleicht greifeich doch mal irgendwann danach :D

    Liebst, Lotta ♡

    :)

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