Samstag, 18. August 2012

Rezension: Stadt aus Trug und Schattten von Mechthild Gläsener

Inhalt:
Als Flora eines Tages im Deutschunterricht einschläft, träumt sie zum ersten Mal in ihrem Leben. Als sie nach der Schule nach Hause fährt, sieht sie plötzlich Schatten, die ihre Freunde jedoch nicht sehen.
Zu Hause angekommen wartet gleich die nächste Überraschung: Der finnische Austauschschüler Marian. Dabei ist ihr Vater doch so auf Sicherheit bedacht, dass noch nicht einmal Floras beste Freundin Wiebke je zu Besuch kommen durfte.
Als sie das nächste Mal träumt, erfährt sie von der Stadt Eisenheim, die sie immer im Traum besucht. Nur die meisten Menschen können sich nicht daran erinnern. Doch warum kann sie es plötzlich? Und dann behaupten auch noch alle, dass sie den Stein des weißen Löwen geklaut und versteckt hätte, womit sie Eisenheim aus dem Gleichgewicht gebracht habe. Warum weiß Flora nichts von alledem mehr? Und was passiert mit ihr in ihren Träumen?

Meinung:
Ich habe vorher ein paar Rezensionen zu dem Buch gelesen, die auch alle sehr positiv waren. Jedoch hatte ich sonst von dem Buch bisher wenig gehört. Jedoch hat es mich total begeistert.
Also die Stadt Eisenheim erreicht man immer nur im Traum. Dort wird zwischen zwei Sorten von Leuten unterschieden: Die, die sich an Eisenheim erinnern und die, die es nicht tun. Genauso wie im wahren Leben: Es gibt Leute, die erinnern sich an ihre Träume und können sie sogar teilweise beeinflussen und solche, die meist ihre Träume vergessen.
Das Thema Träume finde ich persönlich sowieso sehr interessant, weshalb mir die Idee von Eisenheim auch super gefallen hat. Ich habe mich die ganze Zeit mit der Geschichte in gewisser Weise identifizieren können und habe immer überlegt, was ich an Floras Stelle tun würde.
Auch Flora war mir von Anfang an sympathisch ebenso wie ihre beste Freundin Wiebke. Wiebkes Zwillingsbruder Linus war zwar auch super nett, aber er konnte auch anders.
Marian kam mir am Anfang etwas seltsam vor, aber am Ende habe auch ihn in mein Herz geschlossen.
Die Kapiteleinteilung fand ich teilweise etwas lang, jedoch sonst ganz gut.
Der Schreibstil war toll, da ich eine super Vorstellung von Eisenheim habe, auch wenn es nur schwarz-weiß ist.
Vor allem zum Ende hin hat sich eine enorme Spannung aufgebaut, die auch wieder abgeklungen ist.
Es ist der erste Band für eine Reihe, zu der jedoch nichts genaueres weiß. Das Ende ist zwar in gewisser Weise offen, jedoch kein richtiger Cliffhanger, wie es sonst meist der Fall ist. Allerdings freue ich mich schon sehr auf den zweiten Teil.

Zitate:
"Furcht und Mut sind gar nicht so gegensätzlich, wie wir oft meinen. Im Grunde wird das eine aus dem anderen geboren."

Fazit:

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