Mittwoch, 1. August 2012

Rezension: Evermore - Die Unsterblichen von Alyson Noel

Endlich kommt mal wieder eine Rezension von mir. Es ist schon zwei Jahre her, dass ich dieses Buch gelesen habe und dennoch ist es für mich noch immer aktuell.

Inhalt:
Durch einen schweren Autounfall hat Ever ihre ganze Familie verloren. Seitdem wohnt sie bei ihrer Tante, ist in sich gekehrt und von allen anderen abgekapselt. Doch der Unfall hat nicht nur ihr Leben verändert sondern auch sie selbst: Sie kann die Auren der Menschen sehen und ihre Gedanken hören.
Eines Tages sieht sie einen neuen Schüler namens Damen. Nicht nur dass er gut aussieht, irgendetwas an ihm, berührt Ever und er scheint sich auf gewisse Weise für sie zu interessieren. Außerdem kann sie weder seine Aura sehen, noch seine Gedanken hören. Aber das müsste eigentlich bedeuten, dass Damen tot ist....

Meinung:
Damals bin ich durch das Cover eigentlich erst auf das Buch aufmerksam geworden. Als sich dann die Geschichte auch noch gut angehört hat, stand für mich fest, dass ich es unbedingt lesen musste.
Und es hat mich wirklich begeistert. Die Idee hat einfach mal nichts mit Vampiren zu tun, jedoch mit anderen unsterblichen Wesen. Es war für mich endlich mal ein Lichtblick zwischen den ganzen guten und meist auch schlechten Vampirbüchern.
Der Schreibstil ist so toll, dass man die Bücher einerseits schnell lesen könnte, es aber dennoch nicht tut, da die Geschichte so schön ist und man sich etwas Zeit lassen muss.
Die Charaktere sind einfach nur wundervoll und mir schon nach diesem Teil wirklich ans Herz gewachsen. Ever erregt mit ihren Lebensumständen natürlich sofort Mitleid, was sie von mir auch bekommen hat. Zusammen mit ihrer besten Freundin Haven und ihrem schwulen besten Freund Miles durchlebt sie den Schulalltag. Als Damen auftaucht, ist plötzlich alles auf den Kopf gestellt. Ever fühlt, dass irgendetwas zwischen ihnen ist, obwohl sie ihn gar nicht kennt. Auch Damen ist unglaublich nett und hat einer super tollen Charakter. Natürlich gibt es auch noch Evers Feindinnen in der Schule, die sich für etwas besseres halten. Aber auch die gehören zu der Geschichte und machen sie lesenswert.
Zu Anfang des Buches bekommt man eine Übersicht über die verschiedenen Auren-Farben und deren Bedeutung. Das finde ich sehr spannend.
Manchmal gibt es kurze Rückblenden in Evers altes Leben mit ihrer Familie, wo alles noch super war. Jedoch ist es kein melancholisches Buch, mit viel Selbstmitleid. Es ist einfach nur wunderschön mit einer gut ausgedachten Geschichte und sehr netten Charakteren, die auch mal etwas tiefgründiger wird.
Insgesamt kann ich sagen, dass mich der Schreibstil, die Geschichte und die Charaktere sehr beeindruckt haben, sodass ich auch unbedingt die nächsten Teile lesen musste.
Wem Fantasybücher gefallen, die in unserer normalen Welt spielen und auch nichts gegen unsterbliche 'Wesen' hat, der sollte dieses Buch unbedingt lesen.
Es ist auf jedenfall ein gelungener Auftakt zur Evermore-Reihe.

Weitere Teile:
Evermore - Der blaue Mond  
Evermore - Das Schattenland
Evermore - Das dunkle Feuer
Evermore - Der Stern der Nacht
Evermore - Für immer und ewig (noch nicht gelesen)

Fazit:

1 Kommentar:

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